Microsoft behebt kritischen Windows-11-Fehler nach App-Abstürzen
16.01.2026 - 22:09:12Microsoft hat einen kritischen Fehler in Windows 11 behoben, der populäre Anwendungen beim Texteingabe zum Absturz brachte. Das Update ist Teil der Januar-Sicherheitsaktualisierung und soll frustrierende Unterbrechungen im Arbeitsablauf beenden.
Im Kern zielt das Update auf einen Bug ab, der Programme wie Microsoft Outlook, Teams und Excel instabil werden ließ – immer dann, wenn Nutzer Text eingaben. Dieser Fehler beeinträchtigte die Produktivität vieler Anwender und barg Risiken für Datenverluste. Der Patch, der unter verschiedenen KB-Nummern für die Windows-11-Versionen 23H2, 24H2 und 25H2 ausgeliefert wird, behebt dieses Problem nun direkt.
Outlook, Teams oder Excel stürzen beim Tippen ab? Wenn E‑Mails oder Kalender nicht zuverlässig funktionieren, kostet das Zeit und Nerven. Der kostenlose Outlook‑Spezialkurs zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Outlook korrekt einrichten, typische Fehler nach Updates beheben und Ihre Daten sicher speichern – inklusive Kontoeinstellungen für gängige Provider und Synchronisation mit Smartphone und Tablet. Sichern Sie sich den Gratis‑Download und lösen Sie Outlook‑Probleme schnell selbst. Outlook jetzt fehlerfrei einrichten
Die Software-Schwachstelle ließ bestimmte Anwendungen abrupt beenden. Besonders betroffen waren Programme aus dem Microsoft-Office-Paket, die für den täglichen Geschäftsbetrieb zentral sind. Die Instabilität zwang Nutzer zu häufigen Neustarts und unterbrach Arbeitsprozesse.
Sicherheitsupdates und weitere Verbesserungen
Die kumulative Januar-Aktualisierung bietet mehr als nur die Fehlerbehebung. Es handelt sich um ein umfassendes “Patch Tuesday”-Release mit bis zu 114 Sicherheitslücken-Schließungen. Darunter sind mehrere Hochrisiko-Bugs und bis zu drei Zero-Day-Schwachstellen, die möglicherweise bereits aktiv ausgenutzt wurden. Diese Patches schützen Systeme vor einer Bandbreite von Bedrohungen – von Denial-of-Service-Angriffen bis zur Remote-Code-Ausführung.
Neben der Hauptkorrektur enthält das Update weitere Systemverbesserungen. Microsoft hat veraltete Modemtreiber entfernt, um Sicherheit und Leistung zu erhöhen. Zudem wird ein Problem mit Remote-Desktop-Protocol (RDP)-Verbindungen behoben, das IT-Profis und Remote-Mitarbeiter betraf.
Bekanntes Problem und Empfehlungen
Allerdings bringt das Update ein eigenes, geringfügiges Problem mit sich: Microsoft bestätigt, dass einige Nutzer bei Remote-Desktop-Verbindungen über die neue “Windows-App” Fehler erleben können – besonders bei Verbindungen zu Azure Virtual Desktop und Windows 365. Das Unternehmen arbeitet bereits an einer Lösung.
Für Unternehmen ist das Update für Version 23H2 (KB5073455) besonders relevant, da der Consumer-Support für diese Version bereits im November 2025 endete. Microsoft rollt die Januar-Aktualisierung automatisch über Windows Update aus. Nutzer sollten sie installieren, um von der Fehlerbehebung und den Sicherheitsverbesserungen zu profitieren.

