Microsoft, Aktie

Microsoft Aktie: Neue Stromkosten belasten

25.02.2026 - 22:33:31 | boerse-global.de

Microsoft sieht sich mit steigenden Infrastrukturausgaben für KI konfrontiert und vollzieht einen strategischen Wechsel in der Gaming-Sparte, während die operative Performance stark bleibt.

Microsoft steht vor steigenden Infrastrukturkosten. Die US-Regierung plant, Hyperscaler ab März zu höheren Stromtarifen für Rechenzentren zu verpflichten. Gleichzeitig investiert der Tech-Konzern Milliarden in KI-Hardware – und vollzieht in der Gaming-Sparte einen strategischen Kurswechsel.

Neue Regelung trifft KI-Ausbau

Am 4. März soll ein offizielles „Build, Bring, or Buy"-Abkommen zu Stromkosten für Rechenzentren finalisiert werden. Die Maßnahme zielt auf Unternehmen wie Microsoft ab, die ihre Infrastruktur massiv ausbauen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 investierte Microsoft 37,5 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen – ein Plus von 66 Prozent im Jahresvergleich.

Eine aktuelle Analyse beziffert die wirtschaftlichen Verpflichtungen des Konzerns auf rund 226,5 Milliarden Dollar. Das übertrifft die ausgewiesenen Schulden von 43,2 Milliarden deutlich. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch KI-Hardware, die technisch oft nur ein bis drei Jahre nutzbar ist.

Gaming: Rückbesinnung auf Konsolen-Hardware

Parallel dazu vollzieht sich ein Führungswechsel in der Gaming-Sparte. Nach dem Rücktritt von Phil Spencer übernahm Asha Sharma als neue CEO die Leitung. In Interviews kündigte sie eine Neuausrichtung an: Der Fokus soll wieder auf Konsolen-Hardware liegen. Die bisherige Strategie, Gaming-Inhalte plattformübergreifend per Cloud anzubieten, wird zurückgefahren.

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Gemischte Signale von Investoren

Institutionelle Anleger reagieren unterschiedlich. Traynor Capital Management stockte seine Position im dritten Quartal 2025 um 35 Prozent auf 72.253 Aktien auf. Der New York State Common Retirement Fund reduzierte seinen Bestand dagegen um 5,2 Prozent, hält aber weiterhin über 9,2 Millionen Aktien.

Die operative Entwicklung überzeugt: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 16,7 Prozent auf 81,27 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 4,14 Dollar. Goldman Sachs bekräftigte am 23. Februar sein Kursziel von 600 Dollar und verwies auf das langfristige Monetarisierungspotenzial der KI-Produkte.

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