Meta setzt mit AMD auf massiven KI-Ausbau
24.02.2026 - 15:00:43 | boerse-global.deMeta baut seine KI-Infrastruktur mit einem Milliarden-Deal um AMD-Chips aus. Die Partnerschaft soll bis zu sechs Gigawatt Rechenleistung liefern und ist ein strategischer Schachzug gegen die Abhängigkeit von Nvidia.
Der Social-Media-Riese und der Halbleiter-Hersteller vertiefen ihre Zusammenarbeit auf Jahre hinaus. Im Fokus steht die Lieferung massiver Mengen an AMD Instinct GPUs. Sie sollen Metas Weg zur eigenen KI-Superintelligenz antreiben. Die Nachricht ließ die AMD-Aktie im Vorhandel um über zehn Prozent springen.
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Blaupause für KI im Großmaßstab
Herzstück des Deals ist ein gestaffelter Ausbauplan. Ab der zweiten Hälfte 2026 beginnt die erste Phase mit einer Leistung von einem Gigawatt. Sie basiert auf einer für Meta maßgeschneiderten Version der kommenden MI450-Architektur. Diese Chips sind speziell für KI-Inferenz optimiert – also den Betrieb trainierter Modelle in Apps.
Die Infrastruktur wird komplett aus einer Hand geliefert. Dazu gehören AMDs nächste Generation von EPYC-CPUs (Codename „Venice“) und das gemeinsam entwickelte Helios-Rack-System. Die enge Verzahnung von Hardware und der offenen ROCm-Software soll maximale Effizienz für Metas spezifische Anforderungen bringen.
Strategische Diversifizierung als Treiber
Für Meta ist die Partnerschaft ein kalkulierter Schritt, um sich nicht von einem einzigen Chip-Lieferanten abhängig zu machen. Zwar arbeitet das Unternehmen auch weiterhin mit Nvidia zusammen. Der massive Deal mit AMD verändert jedoch das Kräftegleichgewicht im KI-Chip-Markt grundlegend.
Die langfristige Bindung wird durch eine einzigartige Aktienoption besiegelt. AMD hat Meta ein Warrant zum Kauf von bis zu 160 Millionen Aktien ausgestellt. Es wird schrittweise fällig, sobald Meta vereinbarte Ausbauziele mit AMD-Chips erreicht. Das könnte Meta zu einem bedeutenden Aktionär machen und die Interessen beider Unternehmen langfristig verknüpfen.
Durchbruch für AMDs KI-Ambitionen
Für AMD ist der Vertrag ein historischer Erfolg. Er positioniert das Unternehmen als ernstzunehmende Hochleistungs-Alternative im KI-Rechenzentrumsmarkt. Analysten schätzen den Gesamtwert der Vereinbarung auf über 100 Milliarden Euro innerhalb von fünf Jahren. Das gibt AMD eine beispiellose Planungssicherheit.
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Die Zusammenarbeit geht weit über einen Standard-Liefervertrag hinaus. Die Entwicklung kundenspezifischer Chips beweist, dass AMD die Anforderungen der größten KI-Akteure erfüllen kann. Diese tiefe Ko-Engineering-Partnerschaft platziert AMD fest im Zentrum des globalen KI-Ausbaus.
Wettbewerb und Innovation befeuern
Das Ausmaß von Metas Commitment dürfte Wellen durch die gesamte Tech-Branche schlagen. Es signalisiert klar: Der Markt für KI-Beschleuniger wird erwachsen und wettbewerbsintensiver. Das könnte andere Cloud-Anbieter und Unternehmen ermutigen, ihre Hardware-Portfolios ebenfalls zu diversifizieren.
Die Partnerschaft wird die Grundlage für Metas fortschrittlichste KI-Forschung bilden. Die Rechenkraft der AMD-GPUs ist entscheidend für die Entwicklung neuer Modelle, etwa der Nachfolger der Llama-Reihe. Die ersten Auslieferungen Ende 2026 markieren den Startschuss für diese wegweisende Allianz.
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