Meta Platforms Aktie: Teure Wette
24.02.2026 - 03:20:07 | boerse-global.deMeta Platforms investiert aggressiv in die Zukunft, doch der Preis ist hoch. Während Milliarden in den Ausbau der Künstlichen Intelligenz fließen, setzt der Konzern intern den Rotstift bei der Belegschaft an und sieht sich weltweit mit wachsendem regulatorischen Druck konfrontiert. Investoren stellen sich zunehmend die Frage, ob die gewaltigen Ausgaben das Risiko wert sind.
Sparen für die KI-Offensive
Für das Jahr 2026 plant der Tech-Riese Investitionsausgaben in einer enormen Spanne von 115 bis 135 Milliarden Dollar. Das Kapital fließt primär in den Bau neuer Rechenzentren und die Beschaffung von Hardware, flankiert von einer fünfjährigen Partnerschaft mit der Nebius Group im Wert von 3 Milliarden Dollar für zusätzliche Cloud-Kapazitäten.
Finanziert wird dieser technologische Kraftakt unter anderem durch Einsparungen beim Personal. Berichten der Financial Times zufolge kürzt Meta die jährlichen Aktienvergütungen für Mitarbeiter in diesem Jahr um fünf Prozent. Dies folgt auf eine Reduzierung um zehn Prozent im Vorjahr und unterstreicht den internen Kostendruck.
Skepsis am Markt wächst
Diese Strategie stößt nicht überall auf Zustimmung. Prominente Marktbeobachter wie Michael Burry warnen öffentlich vor den Risiken der massiven Ausgabenorgien im Tech-Sektor. Die Befürchtung: Die Branche könnte beim Skalieren ihrer Rechenzentren in negative Cashflows rutschen. Diese Bedenken spiegeln sich auch im Kurs wider, der zuletzt unter Druck geriet – auf Monatssicht verlor das Papier rund 4,4 Prozent an Wert.
Rechtliche Baustellen weltweit
Neben den finanziellen Herausforderungen binden juristische Auseinandersetzungen Management-Kapazitäten. CEO Mark Zuckerberg muss sich vor Gericht gegen Klagen verteidigen, die Meta vorwerfen, suchterzeugendes Verhalten bei Teenagern zu fördern. Interne Dokumente sollen belegen, dass Forschungen zu den Effekten des endlosen Scrollens bereits früher diskutiert wurden.
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Auch international bleibt die Lage angespannt. In Indien verpflichtete sich WhatsApp, bis zum 16. März 2026 neue Datenschutzvorgaben umzusetzen, nachdem zuvor eine Geldstrafe bestätigt wurde. In Kanada versucht Meta indes, das lokale Online-News-Gesetz durch ein Angebot zur Vergütung von Medienhäusern für KI-Trainingsdaten zu umgehen – eine Forderung, die jedoch die Abschaffung des bestehenden Gesetzes voraussetzt.
Trotz der hohen Ausgaben und juristischen Hürden hält das Unternehmen an seiner Ausschüttungspolitik fest. Die beschlossene Quartalsdividende von 0,525 Dollar je Aktie wird am 26. März 2026 ausgezahlt, was Anlegern in turbulenten Zeiten zumindest eine konstante Ertragsquelle bietet.
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