Mental Health Alliance startet Kampf gegen Studentenkrise
23.02.2026 - 07:01:11 | boerse-global.deEine neue Allianz will die psychische Widerstandskraft junger Menschen stärken. Sie reagiert damit auf alarmierende Zahlen aus den Hochschulen.
Die „Mental Health Alliance“ startete in der vergangenen Woche. Ihr Ziel ist es, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu fördern. Führende Wissenschaftler fordern diesen Perspektivwechsel: weg vom reinen Krankheitsfokus, hin zur aktiven Gesundheitsförderung. Die Initiative will wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in Kitas, Schulen und Familien bringen.
Fast jeder zweite Student fühlt sich schlecht
Die Dringlichkeit zeigt ein Blick auf die Daten. Fast die Hälfte der Studierenden stuft den eigenen psychischen Zustand als „weniger gut“ bis „schlecht“ ein. Das ergab das aktuelle Mental-Health-Barometer. In bestimmten Fachbereichen leidet rund ein Viertel an depressiven Symptomen, ein Drittel an Angststörungen.
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83 Prozent der über 9.000 befragten Studierenden fühlen sich durch ihr Studium gestresst. Die größten Belastungsfaktoren: Überforderung und hoher Arbeitsaufwand. Eine umfassende Übersicht für den gesamten Hochschulsektor fehlt jedoch bisher.
Warum bricht der Druck so viele junge Menschen?
Die Ursachen sind komplex. Leistungs- und Prüfungsdruck im Studium spielen eine zentrale Rolle, ebenso wie finanzielle Sorgen und Zukunftsängste. Globale Krisen verschärfen die Situation laut Barometer bei 56 Prozent der Befragten.
Auch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie wirken nach. Soziale Isolation und Einsamkeit haben den subjektiven Gesundheitszustand vieler Studierender im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit verschlechtert.
Politik arbeitet an nationaler Strategie
Die Politik hat das Problem erkannt. Die Bundesregierung arbeitet an einer nationalen Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“. Erste konkrete Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Schwerpunkte sind Prävention, Früherkennung und eine bessere Vernetzung der Hilfesysteme.
Das Thema wird nicht länger als individuelle Herausforderung gesehen, sondern als systemische Aufgabe. Die Folgekosten unbehandelter psychischer Erkrankungen belaufen sich im Gesundheitswesen auf Milliarden Euro jährlich.
Kommt jetzt die Trendwende?
Ein neu gegründeter Forschungsverbund unter Leitung der Universitätsmedizin Halle wird eine umfassende Ist-Analyse an mehreren Universitäten durchführen. Ziel ist eine verlässliche Datengrundlage, um Risikofaktoren früher zu erkennen und Hilfsprogramme anzupassen.
Fachveranstaltungen sollen den Austausch über praxistaugliche Konzepte vorantreiben. Langfristig geht es darum, niedrigschwellige Hilfsangebote flächendeckend an den Hochschulen zu verankern.
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