Mental Health Alliance startet Kampf für junge Seelen
20.02.2026 - 20:26:11 | boerse-global.deEine neue Allianz aus Wissenschaft, Stiftungen und Politik will die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken. Der Startschuss fällt in einer Zeit, in der Studien die langanhaltenden Folgen der Pandemie belegen.
Besonders junge Erwachsene unter 40 Jahren und Frauen sind betroffen. Die Zahlen der NAKO-Gesundheitsstudie sind alarmierend: Depressive Symptome stiegen von 5,9 auf 9,7 Prozent, starker Stress sogar von 4,1 auf 10,2 Prozent. Die Pandemie hat tiefe Spuren hinterlassen.
Prävention statt später Behandlung
Die „Mental Health Alliance“ setzt deshalb auf Vorbeugung. Initiiert von Stiftungen wie Bertelsmann, Bosch und Beisheim, fordert das Bündnis einen Systemwechsel. Bis zu 75 Prozent aller psychischen Erkrankungen zeigen erste Symptome vor dem 25. Lebensjahr.
„Wir müssen wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis bringen – in Kitas, Schulen und Familien“, sagt Professorin Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum. Das Ziel ist klar: junge Menschen früh stärken, um chronische Leiden zu verhindern.
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Gesellschaft unter Druck
Die Debatte gewinnt an Fahrt. Erst kürzlich forderten Fachgesellschaften für Kinder- und Jugendpsychiatrie gesetzliche Regeln für die Social-Media-Nutzung. Sie sehen darin eine erhebliche Gefahr für die psychische Gesundheit.
Die ökonomischen Folgen sind massiv. Krankenkassen verzeichnen hohe Fehltage wegen seelischer Leiden. Präventive Ansätze könnten nicht nur Leid mindern, sondern auch das Gesundheitssystem entlasten.
Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich ab
Die Allianz will konkrete Vorschläge für ein besseres Versorgungssystem entwickeln. Die Bundesregierung arbeitet parallel an einer eigenen Strategie für junge Menschen. Erste Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr starten.
Der Trend ist eindeutig: Weg von der reaktiven Behandlung, hin zur proaktiven Förderung von Resilienz. Initiativen wie die neue Allianz sollen diesen Wandel beschleunigen. Die Botschaft lautet: Psychische Gesundheit muss den gleichen Stellenwert erhalten wie die körperliche.
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