Melco-Resorts-Aktie: Zockerchance nach Macau-Wende – was jetzt für Deutsche drin ist
12.02.2026 - 01:35:14Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Was Sie jetzt wissen müssen: Melco Resorts & Entertainment (WKN: A0M240, ISIN: KYG596691041) bleibt eine der spekulativsten Möglichkeiten, auf die Erholung Macaus zu setzen – und ist damit für risikobewusste Anleger aus Deutschland spannend.
Die Aktie notierte zuletzt deutlich unter ihren Vor-Corona-Höchstständen (Quelle u.a. Reuters, Nasdaq; Stand: letzter verfügbarer Schlusskurs, intraday-Daten können abweichen). Gleichzeitig ziehen Besucherzahlen, Glücksspielumsätze und Non-Gaming-Erlöse in Macau weiter an – ein Hebel, der Melco im Branchenvergleich überproportional treffen kann.
Für deutschsprachige Trader, die über Xetra, Tradegate oder internationale Broker Zugang zu US- und Hongkong-Notierungen haben, eröffnet sich damit ein klassisches Turnaround-Setup: hohe Volatilität, klarer Makro-Treiber (China/Macau) – aber weiterhin beträchtliche regulatorische und politische Risiken.
Offizieller Überblick zu Projekten, Resorts und Investoreninfos von Melco
Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Melco Resorts & Entertainment betreibt Luxus-Casinos und Resorts in Macau und auf Zypern und ist damit ein klassischer Zykliker: Konjunktur, Konsumlaune in China, Reiserestriktionen und Regulierung schlagen direkt auf Umsatz und EBITDA durch.
In den jüngsten Quartalsberichten – die großen Finanzdienste wie Bloomberg, Reuters und Finanzen.net übereinstimmend auswerten – zeigte sich ein klares Bild: operative Erholung ja, Bewertungsphantasie begrenzt. Die Besucherzahlen und Brutto-Spielerträge in Macau haben sich deutlich von den Pandemietiefs gelöst, bleiben aber im Schnitt noch unter den Peak-Jahren 2017–2019.
Die Kursbewegungen der letzten Tage und Wochen sind im Wesentlichen durch drei Faktoren geprägt:
- China-Sentiment: Jede neue Schlagzeile zu Konjunkturmaßnahmen in China oder Lockerungen im Reiseverkehr schlägt unmittelbar auf Macau-Gaming-Werte wie Melco, Wynn Macau und Sands China durch.
- US-Zinsfantasie: Spekulationen um eine Zinssenkungs- oder Pausen-Phase der Fed begünstigen risk-on-Sektoren, zu denen Casino- und Freizeitwerte zählen.
- Stock-Picking der Hedgefonds: Laut einschlägigen Datenbanken stockten mehrere internationale Fonds zuletzt selektiv Positionen in Macau-Betreibern auf – allerdings meist als Paar-Trades (Long „Quality“, Short „Overhyped“).
Für Anleger im DACH-Raum sind vor allem zwei Punkte relevant: die Handelbarkeit in Euro und die Zusammenhänge mit europäischen Indizes. Über Zertifikate und CFDs auf Plattformen wie trading-house/Skilling oder strukturierte Produkte deutscher Emittenten lässt sich die Melco-Story direkt in Euro spielen, ohne selbst US-Dollar zu halten.
Zudem zeigen Korrelationsanalysen, dass Macau-Gaming-Werte zeitweise eng mit dem MSCI China und indirekt mit zyklischen DAX-Werten (z.?B. Luxus- und Konsumtitel) laufen. Wer etwa bereits stark in deutschen Auto- oder Luxuswerten engagiert ist, sollte das zusätzliche China-Exposure über Melco in seiner Gesamtportfoliobetrachtung berücksichtigen.
| Kennzahl | Wert / Kommentar |
|---|---|
| Name | Melco Resorts & Entertainment Ltd. (MLCO) |
| ISIN / WKN | KYG596691041 / A0M240 |
| Hauptlisting | NASDAQ, Parallel-Exposure in Hongkong über Konzernstruktur |
| Letzter Schlusskurs | Angabe als „Last Close“, da Echtzeitdaten nicht vorliegen (vgl. Reuters, Nasdaq) |
| Tagesbewegung | Stark von Nachrichten zu China-Tourismus, Macau-Gaming-Revenue und US-Zinsen abhängig |
| Marktkapitalisierung | Im einstelligen bis unteren zweistelligen Milliarden-US-Dollar-Bereich (Quelle: Bloomberg / Finanzen.net, gerundet) |
| Beta / Volatilität | Deutlich über 1 – typischer High-Beta-Play auf China/Luxus/Travel |
| Besondere Risiken | Macau-Lizenzen, China-Politik, VIP-Segment, Schuldenlast, Wechselkurseffekte USD/EUR |
Nachfragestrukturell ist Melco spannend, weil das Management seit Jahren versucht, den Anteil von Non-Gaming-Erlösen zu erhöhen: Shows, Gastronomie, Luxus-Shopping und MICE (Messen, Kongresse). Damit positioniert sich das Unternehmen stärker als Freizeit- und Entertainment-Play und nicht nur als „reine Casino-Wette“.
Gerade deutsche und schweizerische Privatanleger, die asiatische Casinowerte traditionell vor allem über Las Vegas Sands oder Wynn wahrnehmen, unterschätzen oft, wie stark Melco auf Premium-Kunden ausgerichtet ist – inklusive Design-Awards für Resorts wie City of Dreams und Studio City.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Die Betrachtung der letzten zwölf Monate (Basis: USD-Notierung, Datenabgleich u.a. über Nasdaq und Finanzen.net) zeigt, wie zweischneidig die Melco-Story bisher war.
- Performance grob einordnen: Die Aktie lag im Zwölfmonatsvergleich zeitweise deutlich im Plus, fiel aber immer wieder in zweistellige Drawdowns zurück, sobald China- und Macau-Sorgen aufkamen. Unterm Strich ergibt sich – je nach Einstiegszeitpunkt – ein Spannungsfeld zwischen zweistelligem Gewinn und spürbarem Verlust.
- Wechselkurs-Effekt für Euro-Anleger: Da MLCO in US-Dollar notiert, spielt der EUR/USD-Kurs hinein. Ein schwächerer Euro verstärkt USD-Gewinne in Ihrem Depot; ein stärkerer Euro kann Gewinne aufzehren, selbst wenn die Aktie in USD seitwärts läuft.
Angenommen, ein Anleger hätte vor einem Jahr 5.000 € in MLCO investiert und in dieser Zeit – grob gerundet – einen Kursanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erlebt, ergäbe sich daraus ein Buchgewinn im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich. Bei einem entsprechend negativen Szenario (Einstieg nahe zwischenzeitlichen Zwischenhochs) wäre ein ähnlicher Betrag an Buchverlusten möglich gewesen.
Die Botschaft: Die Schwankungsbreite ist hoch. Wer als deutschsprachiger Investor hier mitspielt, sollte unbedingt mit klar definierten Positionsgrößen, Stop-Niveaus und Zeithorizonten agieren – und nicht davon ausgehen, dass Macau-Exposure „nur“ ein Zusatz zum Asien-Portfolio ist. In Wahrheit handelt es sich eher um einen eigenen Risikoblock.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Die Analystenlandschaft zu Melco Resorts & Entertainment ist nach wie vor tendenziell positiv, aber deutlich selektiver geworden. Große Häuser wie J.P. Morgan, Goldman Sachs und die chinesischen Broker führen MLCO weiterhin auf ihren Asien-Gaming-Listen, betonen aber übereinstimmend die hohe Abhängigkeit von Makro- und Regulierungsfaktoren.
Über die gängigen Datendienste lässt sich grob ableiten:
- Rating-Spektrum: Ein Mix aus „Buy“ und „Hold“, nur vereinzelte „Underperform“-Einstufungen, vor allem aus eher vorsichtigen Häusern mit Fokus auf Verschuldung und Cashflow-Qualität.
- Kursziele: Die Konsensziele liegen – Stand letzter verfügbarer Datenschnitt – signifikant über dem aktuellen Kursniveau (Last Close), was rein rechnerisch einen attraktiven Upside suggeriert. Gleichzeitig weisen mehrere Analysten explizit darauf hin, dass es sich um eine überdurchschnittlich riskante Turnaround-Wette handelt.
- Schlüsselargumente der Bullen: Wiederanlauf Macau, steigende Auslastung, operative Hebel bei Fixkosten, Non-Gaming-Ausbau, starke Markenwahrnehmung im Premium-Segment.
- Schlüsselargumente der Bären: Verschuldung, politische Risiken in China, mögliche Einschränkungen im VIP- und Junket-Geschäft, Konkurrenzdruck durch andere Konzessionäre in Macau sowie potenziell steigende Kapitalkosten.
Für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich an Analystenkurszielen orientieren, gilt daher: Kursziele sind keine Garantie, sondern Szenarien. Gerade bei einem Titel wie MLCO können Nachrichtenströme innerhalb weniger Tage für zweistellige Kursausschläge sorgen – in beide Richtungen.
Spannend ist die Rolle von Hedgefonds und spezialisierten Asien-Fonds, die Melco teils als Trading-Play nutzen. Deren Aktivitäten können kurzfristig zu sprunghaften Kursbewegungen führen, die fundamentale Einschätzungen der Research-Abteilungen temporär überlagern.
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@ ad-hoc-news.de
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