Mel Robbins' Let Them-Theorie wird zur Business-Strategie 2026
09.01.2026 - 14:25:12Die mentale Strategie “Let Them” dominiert die Produktivitätsvorsätze zum Jahresstart. Aus einem viralen Social-Media-Trend ist die wichtigste Anti-Burnout-Methode für die Arbeitswelt geworden. Das gleichnamige Buch von Mel Robbins wurde zum Bestseller 2025 gekürt – jetzt setzen Unternehmen das Prinzip der emotionalen Distanzierung flächendeckend um.
Vom Beziehungstipp zur Business-Kompetenz
Die “Let Them”-Theorie hat den Sprung in die Chefetagen geschafft. Ihr Kern: das Verhalten anderer bewusst zulassen, ohne einzugreifen oder emotionale Energie zu vergeuden. Was privat als Seelenfrieden galt, wird im Job nun als essenzielle Ressourcenschonung interpretiert.
Experten sehen in der ersten Januarwoche 2026 einen klaren Trend. Die reine Akzeptanz unveränderlicher Umstände soll Kapazitäten für strategisches Denken freisetzen. Kann diese mentale Gelassenheit wirklich die Produktivität steigern?
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Die unterschätzte zweite Hälfte: “Let Me”
In der aktuellen Diskussion rückt der zweite Teil der Theorie in den Fokus. Nach dem “Lassen” kommt das “Mich-Lassen” – die aktive Rückbesinnung auf die eigene Handlungsfähigkeit.
Arbeitspsychologen halten diesen Schritt für entscheidend. Statt Energie in das Mikromanagen von Kollegen zu stecken, lenken Angestellte den Fokus auf ihre eigene Reaktion. HR-Abteilungen nutzen das Konzept bereits, um Resilienz-Trainings neu auszurichten. Das Ziel ist eine präzisere Investition mentaler Ressourcen.
Kritik: Kein Freibrief für Passivität
Trotz des Hypes bleibt die Methode umstritten. Bereits 2025 warnten Kritiker vor einem Missverständnis: “Let Them” dürfe nicht als Entschuldigung für Passivität oder das Tolerieren toxischen Verhaltens dienen.
Befürworter differenzieren in den aktuellen Debatten schärfer. Die Theorie sei ein Werkzeug zur Unterscheidung:
* Persönlicher Ärger: Kann ich das Verhalten einer Person kontrollieren? (Meist nein)
* Strukturelle Probleme: Muss ich Konsequenzen für mich selbst ziehen? (Immer ja)
Sie betonen: Es geht nicht um Gleichgültigkeit, sondern um kluge Priorisierung.
Vom “Quiet Quitting” zum “Active Preserving”
Der Erfolg der Theorie spiegelt einen breiteren Trend wider. Unternehmen investierten 2025 verstärkt in präventive Maßnahmen gegen die mentale Belastung ihrer Mitarbeiter.
Im Vergleich zum früheren Trend des “Quiet Quitting”, der einen Rückzug markierte, gilt “Let Them” nun als Form des “Active Preserving”. Die Devise lautet nicht, weniger zu leisten, sondern weniger zu leiden. Der Buchmarkt hat sich damit von reiner Leistungsoptimierung hin zur emotionalen Ökonomie verschoben.
Ausblick: Gelassenheit als Führungs-Skill
Für das erste Quartal 2026 wird erwartet, dass die Prinzipien formell in Corporate-Wellness-Programme einziehen. Seminare zur “Abgrenzungskompetenz” werden zunehmen.
Langfristig könnte die Fähigkeit, emotionale Distanz zu wahren, zu einem bewertbaren Soft Skill für Führungskräfte werden. War 2025 das Jahr der Lektüre, so wird 2026 voraussichtlich das Jahr der praktischen Anwendung im Berufsalltag.
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