Malta zerschlägt internationales Banken-Betrugsnetzwerk
04.02.2026 - 19:51:12Ein internationaler Schlag gegen Cyberkriminalität: Maltesische Behörden haben mit europäischen Partnern zwei mutmaßliche Köpfe eines Betrugsrings festgenommen. Das Netzwerk soll rund 200 Menschen um etwa eine Million Euro gebracht haben.
Die Festnahmen am vergangenen Montag sind das Ergebnis einer monatelangen Ermittlung der maltesischen Finanzermittlungsbehörde FCID. Demnach imitierte die Bande täuschend echt eine lokale Bank, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Die gut organisierte Masche funktionierte so erfolgreich, dass der Schaden schnell die Millionengrenze überschritt.
Internationale Kooperation bringt Durchbruch
Die Ermittler stießen früh auf Verbindungen zu einem international agierenden Netzwerk. Das rief Europol sowie Polizeibehörden in Irland und Großbritannien auf den Plan. In einer koordinierten Aktion durchsuchten maltesische Beamte Wohnungen in Paola und Qrendi. Sie sicherten 8.000 Euro Bargeld, mehrere Handys und elektronische Geräte. Parallel führte die irische Garda Durchsuchungen in Irland durch.
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„Diese Zusammenarbeit war entscheidend“, erklärt ein Ermittler. Moderne Cyberkriminalität kennt keine Grenzen. Täter nutzen dies aus, um Spuren zu verwischen und Geld schnell zu verschieben. Nur gemeinsame Anstrengungen können solche Netzwerke zerschlagen.
Eine junge Frau und ihr Großvater in Haft
Im Zentrum der Ermittlungen steht die 25-jährige Tammy Caruana aus St. Paul’s Bay. Sie soll die Hauptverantwortliche vor Ort gewesen sein. Bei den Festnahmen wurde auch ihr 82-jähriger Großvater festgenommen. Caruana hat die Vorwürfe vor Gericht bereits bestritten.
Die Staatsanwaltschaft setzte sich gegen eine Freilassung auf Kaution durch. Sie verwies auf die Schwere der Tat und die laufende Auswertung der beschlagnahmten Beweismittel. Die Angst: Die Beschuldigte könnte online cruciale Daten manipulieren oder löschen. Das Gericht folgte dieser Argumentation, verweigerte die Kaution und ordnete eine Kontensperre für alle Vermögenswerte der Angeklagten an.
Ein Modellfall für Europa?
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Analyse der Geräte könnte weitere Komplizen im In- und Ausland ans Licht bringen. Für die europäische Strafverfolgung ist der Fall ein wichtiger Präzedenzfall. Er zeigt, wie länderübergreifende Finanzbetrugsfälle effektiv verfolgt werden können.
Für die Bankenbranche ist es eine weitere Warnung. Phishing und Identitätsdiebstahl werden immer raffinierter. Die Täter passen ihre Methoden ständig an. Die maltesische Aktion beweist: Nur durch schnelle, internationale Kooperation kann man mit den Cyberbanden Schritt halten.
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