MAK, Wien

MAK Wien startet mit Helmut Lang und neuen Sammlungen in 2026

20.01.2026 - 15:52:12

Das Museum für angewandte Kunst in Wien baut seinen Besuchererfolg mit einer Retrospektive der Mode-Ikone Helmut Lang, neu gestalteten Schausammlungen und opulenten Ausstellungen aus.

Das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien hat sein Jahresprogramm 2026 vorgestellt. Es setzt auf eine Mischung aus Mode-Ikone, neu gestalteten Dauerausstellungen und spektakulären Kooperationen.

Das Programm baut auf einem erfolgreichen Jahr 2025 auf. Damals begrüßte das Museum am Wiener Standort über 185.000 Besucher – ein Plus von 16 Prozent. Generaldirektorin Lilli Hollein will diese Dynamik nun fortsetzen.

Helmut Lang: Retrospektive einer Mode-Ikone

Den Auftakt macht die große Retrospektive „HELMUT LANG. SÉANCE DE TRAVAIL 1986–2005“. Sie läuft noch bis Mai 2026 und nutzt das weltweit einzige öffentliche Archiv des Designers, das im MAK beheimatet ist. Die Schau analysiert, wie Lang mit radikal neuen Ansätzen die Mode nachhaltig veränderte.

Die enorme Publikumsresonanz zeigt: Das Interesse an prägenden Designpersönlichkeiten ist ungebrochen. Gleichzeitig festigt die Ausstellung den Ruf des Hauses als zentrale Forschungsstätte für Mode.

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Frischer Wind für die Dauerausstellungen

Ein Herzstück des Programms ist die Neuaufstellung zweier Schausammlungen im Frühjahr. Hier setzt das MAK auf externe Kreativität:

  • Die Sammlung „WIEN 1900“ wird vom Künstler Markus Schinwald neu konzipiert.
  • Die Schausammlung „TEXTILIEN UND TEPPICHE“ gestaltet das gefeierte Designstudio Formafantasma.

Dieser Ansatz soll historische Bestände in einen zeitgenössischen Kontext stellen und neu lesbar machen. Die Neugestaltung verspricht Einblicke in internationale Handelswege und kulturelle Verbindungen.

Glanzstücke und kritische Positionen

Das MAK kombiniert 2026 opulente Kooperationen mit gesellschaftskritischer Kunst. Im Juni startet das Highlight „GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels Haute Joaillerie × Meisterwerke der MAK Sammlung“.

Bereits im Mai würdigt eine umfassende Schau das Werk des Künstlers Christoph Schlingensief. Ein weiteres Großprojekt widmet sich der Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit, inszeniert von Bühnenbildnerin Anna Viebrock.

Die thematische Bandbreite – von minimalistischer Mode bis zu opulenten Juwelen – spiegelt die Strategie der Direktorin Hollein wider. Seit 2021 positioniert sie das MAK als offenen, diskursiven Ort, der gesellschaftliche Fragen aufgreift. Der Besucherzuwachs gibt ihr recht.

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