Magnesium-Studie, Hirn-Verjüngung

Magnesium-Studie korrigiert Hirn-Verjüngung auf 7,5 Jahre

29.12.2025 - 04:30:12

Eine neue Studie präzisiert die Wirkung von Magnesium-L-Threonat auf Gehirn und Schlaf. Die Daten zeigen eine messbare Verjüngung des kognitiven Alters um 7,5 Jahre – nicht die oft zitierten neun Jahre. Zugleich liefern sie einen wichtigen Kontrapunkt zu bisherigen Annahmen über die Schlafverbesserung.

Die Diskussion um die spezielle Magnesiumform wird seit Jahren von einer Studie aus 2016 dominiert. Die nun im Fachjournal Frontiers akzeptierte Untersuchung unterzog diese These einer strengen Prüfung.

In der randomisierten, placebokontrollierten Studie erhielten 100 Erwachsene sechs Wochen lang entweder 2 Gramm Magnesium-L-Threonat (Magtein®) oder ein Placebo. Das Ergebnis: eine signifikante Verbesserung der allgemeinen kognitiven Leistung.

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Die Neuberechnung des „kognitiven Alters“ ergab eine Reduktion um durchschnittlich 7,5 Jahre. Damit bestätigt die Studie das grundsätzliche Potenzial des Supplements, korrigiert aber die oft übernommene, ältere Zahl nach unten. Die Substanz zeigte weiterhin positive Effekte auf Arbeitsgedächtnis und Reaktionszeit.

Das Schlaf-Paradoxon: Gefühl vs. Daten

Ein zentraler Punkt der neuen Studie betrifft die Schlafqualität. Hier stehen die aktuellen Ergebnisse im Kontrast zu einer Studie aus August 2024, die noch objektive Verbesserungen der Tiefschlaf- und REM-Phasen feststellte.

Die Probanden der aktuellen Untersuchung trugen Oura-Ringe. Die Auswertung zeigte keine signifikanten Unterschiede in objektiven Parametern wie Schlafdauer oder -phasen zwischen den Gruppen.

Dennoch berichteten die Teilnehmer in Fragebögen von einer spürbaren Verbesserung. Besonders bei der „schlafbezogenen Beeinträchtigung“ gab es positive Effekte. Eine Diskrepanz also: Nutzer fühlen sich erholter, obwohl Wearables keine strukturelle Veränderung des Schlafs messen.

Stressreduktion als Schlüssel?

Ein überraschend positives Detail betrifft die physiologische Stressreaktion. Obwohl die Schlafarchitektur unverändert blieb, sank in der Magnesium-Gruppe die Ruheherzfrequenz. Zugleich stieg die Herzratenvariabilität (HRV).

Eine erhöhte HRV gilt als Zeichen für eine verbesserte Anpassungsfähigkeit des Nervensystems und mehr Resilienz gegenüber Stress. Sie signalisiert eine effektivere körperliche Erholung.

Experten deuten dies als Hinweis: Magnesium-L-Threonat könnte primär als Stressmodulator wirken. Die empfundene Schlafverbesserung wäre dann eine Folge der reduzierten Stressbelastung, nicht einer direkten Beeinflussung der Schlafzyklen.

Was bedeuten die neuen Daten?

Die Veröffentlichung kommt zu einer Zeit, in der der Markt für Nootropika und Schlaf-Supplemente eine Konsolidierung erfährt. Verbraucher fordern zunehmend aktuelle klinische Belege.

Die Korrektur von neun auf 7,5 Jahre festigt langfristig die Glaubwürdigkeit des Wirkstoffs. Die Bestätigung der kognitiven Vorteile durch moderne Testverfahren bietet eine differenzierte Basis.

Im Vergleich zu anderen Magnesiumformen bleibt Threonat aufgrund seiner einzigartigen Bioverfügbarkeit im Gehirn speziell. Die neuen Daten warnen jedoch davor, objektive Veränderungen der Schlafarchitektur als garantiert zu versprechen.

Der Fokus des Marketings dürfte sich nun von „besserem Schlaf“ hin zu „kognitiver Vitalität“ und „Stressbewältigung“ verschieben. Für Verbraucher bleibt Magnesium-L-Threonat ein Werkzeug zur Unterstützung der Gehirnleistung – jedoch mit realistischen Erwartungen an den Schlaf.

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