Magen 40: TCM-Akupunkturpunkt erhält wissenschaftliche Erklärung
07.01.2026 - 03:53:12Ein neuer Analysebericht verbindet die traditionelle chinesische Akupunktur mit moderner Faszienforschung und erklärt erstmals den Wirkmechanismus des zentralen “Schleim lösenden” Punktes.
Magen 40 (Fenglong) rückt als Schlüsselstelle für den Stoffwechsel in den Fokus. Veröffentlichte Expertisen vom 5. und 6. Januar 2026 deuten den bekannten Akupunkturpunkt als Regulator für die Gewebsflüssigkeit. Damit liefern sie eine physiologische Erklärung für ein jahrtausendealtes Konzept der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Brücke zwischen Tradition und moderner Forschung
Die aktuelle Diskussion entzündete sich an einer Veröffentlichung der Flowing Qi TCM vom 5. Januar. Die Experten beschreiben das Meridiansystem neu – als hydraulisches Niederdrucksystem innerhalb der Faszien, des bindegewebigen Netzes im Körper.
Passend zum Thema Akupressur und Meridianarbeit – viele Menschen wissen nicht, wie sie Druckpunkte sicher finden und anwenden. Der kostenlose PDF-Report „Schmerzfrei mit der heilenden Kraft der Akupressur“ zeigt 101 bebilderte Druckpunkte, erklärt genaue Lage (auch Punkte wie Magen 40), Drucktechnik und kurze Selbstbehandlungen zur Unterstützung von Stoffwechsel und Lymphfluss. Ideal für Einsteiger, die natürliche Methoden ohne Nadeln oder Medikamente ausprobieren möchten. Jetzt kostenlosen Akupressur-Guide sichern
Demnach fungiert Magen 40 als Ventil für die interstitielle Flüssigkeit, die jede Zelle umspült. Diese Flüssigkeit transportiert Nährstoffe und entsorgt Stoffwechselabfälle. Eine Störung dieses Systems entspricht in der TCM-Lehre der “Feuchtigkeit” oder “Nässe” (“Dampness”).
“Dieser Zustand wird als zähflüssig und träge beschrieben”, erklärt der Bericht. “Er behindert den Stoffwechsel und führt zu Gewichtszunahme, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.” Die Stimulation von Magen 40 soll diese blockierten Bahnen wieder “freispülen”.
Wissenschaft bestätigt Stoffwechsel-Effekt
Einen Tag später, am 6. Januar, untermauerte ein medizinischer Review auf News-Medical.Net die theoretischen Ansätze mit klinischen Daten. Demnach können Akupunktur-Interventionen an Punkten wie Magen 40 die Durchblutung und den Gewebestoffwechsel signifikant verbessern.
Der Mechanismus: Der Reiz setzt vermehrt Stickstoffmonoxid frei. Dieses weitet die Kapillaren und verbessert so die Nährstoffversorgung der Zellen. Die Zellenergieproduktion wird angekurbelt, oxidativer Stress reduziert. Dieser Prozess fördert die Fettverbrennung und unterstützt die Geweberegeneration.
“Die verbesserte Mikrozirkulation ist der Schlüssel”, fasst der Review zusammen. Der Effekt ist damit physiologisch messbar – und nicht nur esoterische Theorie.
Das Rätsel des “Schleims” in der modernen Medizin
Was bedeutet der TCM-Begriff “Schleim” (“Phlegm”) eigentlich? Hier liegt oft ein Missverständnis vor. Gemeint ist nicht nur der Schleim in den Atemwegen. Die TCM spricht auch von “unsichtbarem Schleim”, einer Metapher für Fettgewebe und einen trägen Lymphfluss.
Die aktuelle Analyse betont: Moderne Fettleibigkeit ist häufig ein Ausdruck dieses “Schleim-Feuchtigkeit”-Musters. Begünstigt wird es durch Lebensstilfaktoren wie langes Sitzen und den Verzehr stark verarbeiteter Lebensmittel. Diese schwächen laut TCM die “Milz-Qi” – die Verdauungskraft – und führen zur Ansammlung von “metabolischem Schlamm”.
Magen 40 soll hier wie ein innerer “Entfeuchter” wirken. Der Punkt liegt am Unterschenkel, etwa auf halber Strecke zwischen Knie und Außenknöchel, zwei Fingerbreit neben dem Schienbein. Ihm wird eine doppelte Wirkung zugeschrieben: Er löse sowohl körperliche Verstopfungen als auch mentalen “Nebel” – Antriebslosigkeit und Ängstlichkeit, die oft mit Stoffwechselstörungen einhergehen.
Neue Wege für die integrative Medizin
Die Verbindung von Faszienforschung und Meridianlehre markiert eine Wende. Der globale Wellness-Markt bewegt sich weg von restriktiven Diäten hin zur “bio-energetischen” Optimierung. Es geht nicht mehr nur um Kalorienzählen, sondern darum, den inneren Fluss und die Effizienz des Körpers zu verbessern.
Branchenbeobachter erwarten nun hybride Therapieansätze. Manuelle Faszienlösung könnte mit gezielter Akupressur kombiniert werden. Vor allem für die Selbstanwendung liegt der Fokus auf Magen 40. Einfache Akupressur-Techniken sollen hier Ernährungsumstellungen unterstützen.
Der nächste Schritt sind klinische Studien. Noch 2026 sollen Untersuchungen folgen, die den hormonellen Effekt der Magen-40-Stimulation quantifizieren – insbesondere auf die Sättigungs- und Hungerhormone Leptin und Ghrelin. Sollte der Zusammenhang zwischen faszialer Stimulation und Stoffwechselrate eindeutig belegt werden, könnte Magen 40 noch dieses Jahr zum Standard in integrativen Gewichtsmanagement-Programmen werden.
So finden Sie den Punkt Magen 40 (Fenglong) zur Selbstanwendung
- Position: Setzen Sie sich bequem hin und winkeln Sie die Knie an.
- Orientierung: Finden Sie die Mitte zwischen der äußeren Knöchelspitze und der Kniebeuge.
- Feinjustierung: Gehen Sie von der scharfen Kante des Schienbeins etwa zwei Fingerbreit nach außen.
- Empfindung: Der Punkt ist oft druckempfindlich oder fühlt sich “schwer” an – ein Zeichen für seine Aktivität.
- Technik: Üben Sie 2-3 Minuten lang festen, tiefen Druck aus oder massieren Sie mit kreisenden Bewegungen.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Bitte konsultieren Sie vor Beginn einer neuen Gesundheitsroutine einen Arzt oder Therapeuten.
PS: Wer Magen 40 praktisch anwenden will, findet im bebilderten Gratis-Report klare Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen. Er zeigt, wie Sie den Punkt punktgenau lokalisieren, welche Drucktechnik am besten wirkt und welche kurzen Akupressur-Sequenzen Stoffwechsel und Geweberegeneration unterstützen können. Perfekt als Ergänzung zu Faszienübungen und Ernährungsumstellungen – unkompliziert zu Hause umsetzbar. Gratis-Akupressur-Report anfordern


