Lufthansa-Aktie, Flugtickets

Lufthansa-Aktie wackelt: Was teure Flugtickets jetzt für dein Depot bedeuten

14.02.2026 - 21:59:48

Lufthansa erhöht die Ticketpreise, doch die Aktie tritt auf der Stelle. Warum das so ist, was Analysten wirklich erwarten – und ob sich jetzt der Einstieg für deutsche Anleger lohnt.

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Bottom Line: Lufthansa verkauft so viele Flugtickets wie seit Jahren nicht mehr, die Ticketpreise bleiben hoch – aber die Aktie kommt nur schwer in die Gänge. Für dich als Privatanleger ist das die typische DAX-„Frustchance“: Viel Ärger, aber auch genau hier entstehen oft die spannendsten Einstiegslevels.

Was du jetzt wissen musst: Wie steht Lufthansa operativ da, warum reagiert die Börse so verhalten – und was bedeutet das konkret für dein Depot, wenn du heute einsteigst, nachkaufst oder lieber die Finger davon lässt.

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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Lufthansa ist und bleibt ein deutscher Börsen-Klassiker: DAX-Konzern, Staatsrettung hinter sich, hohe Bekanntheit – aber ein Geschäftsmodell, das brutal von Konjunktur, Ölpreis und Streiks abhängt. Genau das spiegelt sich im Kursverlauf der letzten Monate wider.

Die Airline profitiert aktuell von hoher Reiselust, besonders im Deutschland- und Europa-Geschäft. Gleichzeitig drücken Personalkosten, Kerosinpreise und immer wieder Streikrisiken auf die Laune der Investoren. Viele Fonds bleiben deshalb vorsichtig – und die Aktie kommt trotz solider Auslastung nicht richtig aus dem Quark.

Wichtig für dich: Lufthansa verdient sein Geld im Kern mit genau dem, was du als Kunde siehst – Flugtickets, Zusatzgebühren, Sitzplatzwahl, Gepäck. Hohe Ticketpreise sind für dich als Reisender nervig, für den Aktienkurs aber grundsätzlich positiv, solange die Jets gut gefüllt sind.

Faktor Aktuelle Lage Bedeutung für dich als Anleger
Ticketpreise Bleiben erhöht, besonders auf Europa- und Urlaubsstrecken Positiv für Marge und Gewinn – solange die Nachfrage stabil bleibt
Nachfrage Geschäftsreisen holen auf, Freizeitverkehr weiterhin stark Stützt den Umsatz, reduziert Rezessionsängste
Kostenbasis Hoher Druck durch Löhne, Kerosin, Flughafengebühren Risiko für die Profitabilität, wenn Preise nicht weitergegeben werden können
Streiks & Politik Tarifkonflikte, Infrastrukturprobleme in Deutschland Sorgen für Kursvolatilität – Chancen für Trader, Stress für Langfristanleger
Staatsimage Rettungspaket längst Geschichte, Staat nicht mehr Großaktionär Marktwirtschaftlich freier, aber ohne "Rettungsnetz" als Kurspuffer

Für den deutschen Markt ist Lufthansa doppelt wichtig: DAX-Mitglied und Symbolwert. Wenn hier etwas schiefläuft – etwa durch lang anhaltende Streiks oder geopolitische Schocks – spürt man das im ganzen Index. Umgekehrt kann eine starke Lufthansa-Rally den DAX nach oben ziehen, weil viele ETFs den Wert automatisch mitkaufen.

Gerade Privatanleger aus Deutschland kennen die Marke aus dem Alltag: Wer selbst regelmäßig Lufthansa-Flugtickets bucht, hat einen direkten Draht zum Business-Modell. Du siehst live, wie voll die Flieger sind, wie die Preise anziehen – und kannst daraus Rückschlüsse auf die Zahlen ziehen, lange bevor die nächste Quartalsbilanz veröffentlicht wird.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Schauen wir auf die grobe Ein-Jahres-Perspektive der Lufthansa-Aktie in Euro (€): Die Spanne war groß, aber unterm Strich zeigt sich, wie nervig Airline-Investments sein können – selbst bei soliden Passagierzahlen.

Beispielrechnung (gerundete Werte, zur Einordnung):

  • Kurs vor rund 12 Monaten: ca. 7,50–8,00 € je Aktie
  • Aktueller Kursbereich: spürbar darunter, im Bereich von etwa 6,00–7,00 €
  • Performance: grob -10 % bis -20 % auf Jahressicht, je nach Einstiegszeitpunkt

Heißt: Wer vor einem Jahr blind eingestiegen ist, sitzt Stand jetzt tendenziell auf Buchverlusten. Wer dagegen konsequent Rücksetzer genutzt und tiefere Kurse eingesammelt hat, konnte seine Durchschnittskosten deutlich drücken – und steht heute weniger unter Wasser oder sogar im Plus, wenn er aktiv getradet hat.

Genau das ist die Kernlektion bei Lufthansa: Timing schlägt Story. Die Marke ist stark, die Flugzeuge sind voll – trotzdem kann dein Depot rot leuchten, wenn du in Euphorie kaufst und in Angst verkaufst. Wer hier investiert, muss Volatilität aushalten können und idealerweise mit Staffelkäufen und klaren Stopps arbeiten.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Wie immer lohnt sich ein Blick auf die Analysten – nicht, um ihnen blind zu folgen, sondern um zu verstehen, wo die großen Häuser den fairen Wert sehen und welche Story sie spielen.

  • Große US- und Europa-Banken wie Goldman Sachs, JPMorgan, Deutsche Bank & Co. sehen Lufthansa meist im Bereich Hold bis moderates Buy. Keiner feiert die Aktie als „No-Brainer“, aber viele sehen nach den Rücksetzern Aufholpotenzial.
  • Die Kursziele liegen typischerweise spürbar über dem aktuellen Kurs, meist irgendwo in einer Zone, die rund 15–30 % Aufwärtsspielraum signalisiert – vorausgesetzt, es gibt keine neuen Schockereignisse wie massive Streiks oder eine harte Rezession in Europa.
  • Positiv werten Analysten: Hohe Auslastung, stabile Ticketpreise, Fortschritte bei der Bilanz nach der Corona-Rettung, schrittweise Normalisierung des Geschäftsreisesektors.
  • Kritisch sehen sie: Zyklische Abhängigkeit von der Konjunktur, hohe Personalkosten, Investitionen in Flotte und Nachhaltigkeit sowie strukturelle Probleme im deutschen Luftverkehrs-System (Infrastruktur, Bürokratie, Streikrisiko).

Unterm Strich lautet die Profi-Message: Kein Hype, aber solide Turnaround-Story mit Risiko. Für dich heißt das: Wenn du einen Tech-10x suchst, bist du hier falsch. Wenn du aber zyklische Chancen magst, nervenstark bist und Europa gut einschätzen kannst, kann Lufthansa ein spannender Baustein im Depot sein – vor allem über mehrere Jahre und mit klarer Strategie.

Besonders interessant: Viele Analysten rechnen damit, dass Lufthansa bei stabiler Lage mittelfristig wieder attraktive Dividenden zahlen könnte. Für deutsche Anleger, die auf regelmäßige Cashflows stehen, wäre das ein zusätzlicher Trigger für eine Neubewertung.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

@ ad-hoc-news.de

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