Lindt, Sprüngli

Lindt & Sprüngli Aktie: Gewinn trotz Gegenwind

10.03.2026 - 10:19:40 | boerse-global.de

Der Schweizer Schokoladenhersteller meldet Umsatz- und Gewinnwachstum für 2025, erhöht die Dividende. Der verhaltene Ausblick für 2026 belastet jedoch die Aktie an der Börse.

Lindt & Sprüngli Aktie: Gewinn trotz Gegenwind - Foto: über boerse-global.de
Lindt & Sprüngli Aktie: Gewinn trotz Gegenwind - Foto: über boerse-global.de

Starke Zahlen, erhöhte Dividende – und trotzdem sackt die Aktie ab. Was steckt dahinter?

Lindt & Sprüngli hat für 2025 solide Ergebnisse vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten zumindest teilweise übertroffen. Der Betriebsgewinn kletterte um 9,8 Prozent auf 971 Millionen Franken, der Umsatz legte um 8,2 Prozent auf 5,92 Milliarden Franken zu – erst das dritte Mal überhaupt, dass die Schweizer die Fünf-Milliarden-Marke knacken. Der Reingewinn stieg um 8,1 Prozent auf 726,7 Millionen Franken.

Der Treiber hinter dem Umsatzwachstum war jedoch kein gestiegenes Kaufinteresse, sondern ein Preisaufschlag von rund 19 Prozent. Das Verkaufsvolumen sank – ein Hinweis darauf, dass die höheren Preise einen Teil der Kundschaft abgeschreckt haben. Lindt hat die massiv gestiegenen Kakaokosten also weitergereicht, die Margen aber weitgehend verteidigt: Die operative Marge verbesserte sich leicht auf 16,4 Prozent.

Dividende rauf, Prognose runter

Den Aktionären reicht das Unternehmen eine deutlich erhöhte Dividende: Namenaktionäre erhalten 1.800 Franken pro Papier – 300 Franken mehr als zuvor. Beim Partizipationsschein steigt die Ausschüttung um 30 auf 180 Franken. Obendrauf plant Lindt ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu eine Milliarde Franken, das ab Juni 2026 das laufende Programm über 500 Millionen Franken ablösen soll.

Doch der Ausblick trübt die Stimmung. Für 2026 erwartet das Unternehmen nur noch 4 bis 6 Prozent organisches Wachstum – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 12,4 Prozent aus 2025. Als Begründung verweist Lindt auf geopolitische Unsicherheiten. Die mittelfristigen Ziele ab 2027 – jährliches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und eine schrittweise Margenverbesserung – bleiben hingegen bestätigt.

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Markt quittiert Vorsicht mit Abschlag

An der Schweizer Börse reagierten Anleger prompt: Die Aktie verlor zeitweise rund 5,6 Prozent auf 115.600 Franken. Damit ist das Papier, das zu den teuersten Aktien weltweit zählt, trotz der operativen Fortschritte unter Druck geraten. Der verhaltene Ausblick für das laufende Jahr wiegt offenbar schwerer als die soliden Vorjahreszahlen – ein klassisches Muster, wenn Märkte nach vorne schauen.

Neu im Verwaltungsrat soll zudem Ricarda Demarmels sitzen, bislang Chefin des Schweizer Molkereiunternehmens Emmi. Mit ihrer Erfahrung im Konsumgüterbereich soll sie die Führungsstruktur stärken.

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