Leonardo Aktie: KI-Offensive fürs Militär
26.03.2026 - 05:15:03 | boerse-global.deModerne Waffensysteme erfordern immer mehr Rechenleistung direkt auf dem Schlachtfeld. Genau hier setzt die US-Tochter des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo nun an. Mit der Einführung eines neuen Hochleistungsrechners für militärische Fahrzeuge positioniert sich das Unternehmen gezielt im wachsenden Markt für KI-gestützte Verteidigungssysteme.
Rechenpower in Echtzeit
Das neu vorgestellte System trägt den Namen THOR und wurde speziell für die enormen Datenmengen moderner Einsätze entwickelt. Der Rechner verarbeitet Sensorik-Daten und Künstliche Intelligenz in Echtzeit direkt am Einsatzort, sogenannten Edge-Computing-Umgebungen. Mit internen Übertragungsraten von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde schafft die Hardware die technische Grundlage für autonome und teilautonome militärische Operationen.
Um mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt zu halten, setzt Leonardo bewusst auf eine offene Architektur. Dieser Ansatz ermöglicht es den Streitkräften, das System künftig ohne großen Aufwand mit der nächsten Generation von Grafikprozessoren aufzurüsten.
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US-Geschäft als Wachstumsmotor
Der Vorstoß in den Bereich der softwaredefinierten Rüstungsgüter flankiert die robuste finanzielle Entwicklung der US-Sparte. Die Tochtergesellschaft Leonardo DRS, an der der Mutterkonzern gut 71 Prozent der Anteile hält, lieferte zuletzt überzeugende Resultate. Im vierten Quartal 2025 übertraf DRS mit einem Umsatz von 1,06 Milliarden US-Dollar die Markterwartungen um sieben Prozent und verzeichnete ein jährliches Wachstum von über acht Prozent.
Diese operative Stärke spiegelt sich auch in der Bewertung des Mutterkonzerns wider. Nach dem gestrigen Handelsschluss bei 59,52 Euro behauptet sich das Papier knapp über der 50-Tage-Linie von 58,18 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn einen soliden Wertzuwachs von gut 16 Prozent.
Leonardo wird das neue THOR-System in Kürze auf der AUSA-Militärmesse in Alabama dem Fachpublikum präsentieren. Die tatsächliche Auftragslage für die neue Hardware hängt nun maßgeblich davon ab, in welchem Umfang und Tempo die Verteidigungsministerien in den USA und Großbritannien ihre künftigen Investitionsbudgets für softwarebasierte Rüstungsprojekte freigeben.
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