Legal & General Group plc Aktie: Rekord-Buyback nach starken Jahreszahlen 2025 trotz Gewinnfehlschlag
22.03.2026 - 02:23:26 | ad-hoc-news.deLegal & General Group plc hat am 11. März 2026 ihre Jahresbilanz für 2025 vorgelegt. Das Core Operating Profit stieg um 6 Prozent auf 1.623 Millionen Pfund. Die Aktie an der London Stock Exchange fiel daraufhin um über 5 Prozent auf 244,98 Pence in GBP. Für DACH-Investoren relevant: Der Konzern kündigt den größten Share Buyback aller Zeiten an und erhöht die Dividende. In unsicheren Märkten bietet das stabile Renditen in GBP.
Stand: 22.03.2026
Dr. Markus Keller, Finanzanalyst für europäische Versicherer und Asset Manager: Legal & General demonstriert in volatilen Zeiten Stabilität durch Fokus auf Rentenprodukte und massive Aktionärsrückkäufe, ideal für defensive DACH-Portfolios.
Starke Kernzahlen mit Rekord-Rückkäufen
Das Core Operating Profit von Legal & General Group plc erreichte 1.623 Millionen Pfund, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Core Operating EPS wuchs um 9 Prozent auf 20,93 Pence. Obwohl Analysten 1.650 Millionen Pfund erwartet hatten, überzeugte der Konzern mit einem massiven Share Buyback von 1,2 Milliarden Pfund. Dieser ist der größte in der Geschichte des Unternehmens.
Der IFRS-Gewinn vor Steuern explodierte um 143 Prozent auf 807 Millionen Pfund. Die Solvency II Capital Generation verbesserte sich um 5 Prozent auf 1,5 Milliarden Pfund bei einer pro forma Coverage Ratio von 210 Prozent. CEO António Simões betonte die abgeschlossene Umstrukturierung. Legacy-Probleme sind gelöst, die Basis gestärkt.
An der London Stock Exchange notierte die Legal & General Group plc Aktie zuletzt bei etwa 241,58 Pence in GBP. Der Kursrückgang spiegelt die leichte Gewinnabweichung wider, doch der Buyback signalisiert starkes Vertrauen der Führung. Über 2025 bis 2027 plant der Konzern Rückkäufe von mehr als 5 Milliarden Pfund an Aktionäre.
Die Dividende steigt um 2 Prozent auf 21,79 Pence pro Aktie. Zusammen mit dem Buyback ergeben sich 2,4 Milliarden Pfund Aktionärsrückführung im nächsten Jahr. Solche Maßnahmen stärken das Vertrauen in unsicheren Zeiten.
Pension Risk Transfer als Wachstumsmotor
Im Institutional Retirement-Segment übertrug Legal & General 11,8 Milliarden Pfund in Global Pension Risk Transfer. Davon entfallen 10,4 Milliarden auf den UK-Markt. Das Unternehmen festigt damit seine Marktführerschaft im Defined Benefit-Bereich. Internationaler Schwung wächst weiter.
Der Übergang von traditionellen Defined Benefit-Plänen zu modernen Lösungen treibt das Geschäft. Legal & General positioniert sich als Partner für Pensionsrisiko-Übernahmen. Diese Expertise ist in Europa gefragt, wo ähnliche demografische Herausforderungen bestehen.
Synergien mit dem Asset Management-Segment verstärken das Modell. Übertragene Pensionsvermögen fließen in verwaltete Assets. Das schafft stabile Einnahmenströme. Für Investoren bedeutet das vorhersehbares Wachstumspotenzial.
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Zur offiziellen Homepage des UnternehmensAsset Management mit Private Markets Boom
Legal & General Investment Management verwaltet 1,2 Billionen Pfund Assets under Management. Private Markets wuchsen um 32 Prozent auf 75 Milliarden Pfund. Annual Net New Revenue stieg auf 34 Millionen Pfund, die Fee-Marge auf 9,1 Basispunkte.
Diese Entwicklungen profitieren von Synergien mit anderen Segmenten. Pension Risk Transfer speist Assets. Das schafft Skaleneffekte und höhere Margen. In einem Umfeld steigender Nachfrage nach alternativen Anlagen ist das ein Schlüsselvorteil.
Für DACH-Investoren interessant: Ähnliche Trends in der Region. Institutionelle Anleger suchen Rendite in Private Markets. Legal & General bietet Exposition zu einem globalen Leader.
Stimmung und Reaktionen
Retail-Sparte: Annuities und Defined Contribution
In der Retail-Sparte flossen 1,8 Milliarden Pfund in Annuities. Workplace Defined Contribution Assets under Administration wuchsen um 21 Prozent auf 114 Milliarden Pfund. Nettozuflüsse betrugen 6,2 Milliarden Pfund.
15 Prozent mehr Workplace-Mitglieder wählten L&G Annuities. Technologie und Kundenservice treiben den Boom. Der Shift von Defined Benefit zu Defined Contribution bietet langfristiges Potenzial.
Demografische Trends unterstützen das. Älternde Bevölkerung braucht Rentenlösungen. Legal & General nutzt Skaleneffekte effektiv.
Relevanz für DACH-Investoren
DACH-Investoren schätzen stabile Dividendenzahler in GBP. Legal & General bietet hohe Ausschüttungsrenditen bei solider Bilanz. Die Solvency II Ratio von 210 Prozent signalisiert Sicherheit.
In Europa laufen ähnliche Rententrends. Deutsche und Schweizer Anleger suchen Diversifikation jenseits Eurozone. Der Buyback reduziert Aktienzahl und potenziell steigert EPS. Das macht die Aktie attraktiv für Ertragsportfolios.
Der FTSE 100-Kontext verstärkt das. Britische Versicherer wie L&G profitieren von UK-spezifischen Märkten, doch globale Exposition mildert Risiken.
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Risiken und offene Fragen
Trotz Stärken fiel die Aktie nach den Zahlen. Analysten wie Dan Coatsworth von AJ Bell sehen den Gewinnfehlschlag als Grund. Marktkapitalisierung schrumpfte um 750 Millionen Pfund.
Umstrukturierungsrisiken bleiben. Der neue CFO prüft die Mittelstandstrategie. Weichere Segmente könnten drücken. Makrobelastungen wie Zinsentwicklungen wirken sich auf Versicherer aus.
Regulatorische Hürden im UK-Pensionsmarkt bestehen. Wettbewerb in Private Markets wächst. Investoren sollten Volatilität im FTSE 100 beachten.
Ausblick und strategische Ziele
Legal & General bleibt auf Kurs. Wachstum in Private Markets und Retail DC treibt Ergebnisse. Die Hauptversammlung steht am 21. Mai 2026 an.
Synergien zwischen Segmenten schaffen resilienten Cashflow. Strukturelle Nachfrage nach Rentenprodukten unterstützt langfristig. Der Konzern zielt auf nachhaltiges Wachstum.
Für 2026 plant man weitere Zuflüsse. Ex-Dividenden-Datum ist der 23. April 2026. Investoren erwarten Fortsetzung der Renditepolitik.
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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