Led Zeppelin: Kommt da wirklich noch was?
12.02.2026 - 21:51:50Led Zeppelin – eine Band, die eigentlich längst Geschichte sein sollte, aber 2026 wieder überall in deinem Feed aufploppt. Reunion-Gerüchte, neue Doku, exklusive Reissues und ewige Hoffnung auf wenigstens ein letztes großes Konzert in Deutschland. In Fan-Foren kocht es, TikTok schiebt Clips vom legendären O2-Gig 2007 hoch, und auf Reddit diskutiert man ernsthaft, ob Robert Plant doch noch mal mit Jimmy Page die Bühne teilen könnte.
Zur offiziellen Led-Zeppelin-Seite mit allen aktuellen Ankündigungen
Gleichzeitig ist da diese Mischung aus Nostalgie und FOMO: Du weißt genau, wie unwahrscheinlich eine echte Reunion-Tour ist – aber du kennst auch Rockbands, die "für immer aufhören" wollten und dann doch wieder auf Festivals standen. Also: Was passiert gerade wirklich bei Led Zeppelin, was bedeutet das für deutsche Fans und wie realistisch ist es, dass du diese Songs noch einmal live in Originalbesetzung oder zumindest teilweise live erleben kannst?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Fangen wir mit dem an, was sich halbwegs sicher sagen lässt: Led Zeppelin sind 2026 keine "aktive" Band im klassischen Sinn. Es gibt kein reguläres Tourrouting, keine frisch angekündigte Welttour, keine offizielle Studioarbeit an einem komplett neuen Album. Aber: Das Projekt Led Zeppelin lebt weiter – über Archive, Reissues, Dokus, Bücher und die einzelnen Mitglieder.
Aus UK und den USA kamen in den letzten Wochen wieder Berichte über eine mögliche neue Doku- oder Filmproduktion, die sich auf bisher unveröffentlichtes Material aus den 70ern stützen soll. In Interview-Ausschnitten, die in Musikmagazinen zitiert werden, deutet Jimmy Page an, dass weiterhin in den Archiven gearbeitet wird. Der Gitarrist scheint Gefallen daran gefunden zu haben, altes Material zu sichten, zu restaurieren und in hochwertige Formate zu packen – sei es als Deluxe-Vinyl, Boxset oder Streaming-Release.
Für deutsche Fans ist das auf den ersten Blick weniger aufregend als eine Tourankündigung, aber der Impact ist größer, als es klingt: Jede neue Dokumentation, jedes Remix-Projekt, jede Anniversary-Edition sorgt dafür, dass Led Zeppelin wieder oben in den Playlists landen – und damit auch bei jüngeren Hörer:innen ankommen, die nie eine physische Zep-Platte in der Hand hatten. Die Algorithmen ziehen mit, die Streamingzahlen steigen, und plötzlich taucht "Whole Lotta Love" wieder in TikTok-Sounds und Insta-Reels auf.
Spannend sind außerdem die Solo-Aktivitäten. Robert Plant tourt immer wieder in Europa, zuletzt verstärkt mit Projekten, die zwischen Folk, Americana und Classic-Rock pendeln. Dass er in Interviews konsequent betont, kein Interesse an einer großen Led-Zeppelin-Reunion zu haben, schreckt Hardliner zwar ab, ist aber seit Jahren seine klare Linie. Übersetzt: Wenn es noch mal irgendetwas in Richtung Zeppelin gibt, dann eher als einmaliges Special oder als kuratiertes Projekt – nicht als 50-Städte-Welttour mit Stadiondaten in Deutschland.
Dazu kommen Anniversary-Wellen: Jedes runde Jubiläum eines Klassikers – vom Debüt über "Led Zeppelin IV" bis "Physical Graffiti" – löst global Artikel, Podcasts und Playlist-Specials aus. Genau diese Zyklen tragen den aktuellen Buzz. Labels nutzen die Chance, Remaster, limitierte Vinyl-Pressungen oder Boxen zu droppen, und internationale Medien spielen mit – mit Listen wie "Die 50 besten Led-Zeppelin-Songs" oder Deep Dives in einzelne Alben. Für den deutschsprachigen Raum bedeutet das: Du wirst in den kommenden Monaten noch öfter auf Zeppelin-Content stoßen, auch wenn keine neue Musik im engeren Sinne erscheint.
Und dann sind da noch die kryptischen Andeutungen: Mal ein Social-Post von Jimmy Page mit Archivfoto, mal ein Interview-Happen, in dem Jason Bonham (Sohn von John Bonham) über "ungeplante Pläne" spricht. Offiziell ist nichts, aber die Bandgeschichte zeigt: Wenn bei Led Zeppelin irgendetwas Größeres auftaucht, passiert es eher überraschend – so wie das legendäre O2-Konzert 2007, das ursprünglich nur als einmalige Tribute-Show gedacht war.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Weil es aktuell keine laufende Tour gibt, orientiert sich der Blick auf die mögliche Setlist vor allem an zwei Quellen: dem O2-Arena-Gig von 2007 in London und den Shows, in denen die Songs von Led Zeppelin durch Robert Plant, Jimmy Page oder Tribute-Projekte auf die Bühne gebracht wurden. Gerade der O2-Abend ist so etwas wie die heimliche Blaupause für alle Reunion-Fantasien.
Dort spielten Page, Plant, John Paul Jones und Jason Bonham ein Set, das wie eine Best-of-Playlist wirkte: "Good Times Bad Times" als Opener, "Ramble On", "Black Dog", "In My Time of Dying", "Trampled Under Foot", "Nobody's Fault But Mine", "No Quarter", "Since I've Been Loving You", "Dazed and Confused", "Stairway to Heaven", "The Song Remains the Same", "Misty Mountain Hop", "Kashmir" – plus Zugaben wie "Whole Lotta Love" und "Rock and Roll". Wenn du dir vorstellst, wie eine mögliche aktuelle Show aussehen könnte, musst du genau hier ansetzen.
Aus Fanperspektive stellt sich die Frage: Würden Led Zeppelin 2026 experimentieren oder auf Sicherheit setzen? Angesichts des Alters der Mitglieder, der Erwartungshaltung des Publikums und der historischen Dimension ist die Antwort ziemlich klar: Es wäre ein Set voller Klassiker. Deep Cuts wie "The Rover" oder "In the Light" würden maximal als Bonus auftauchen. Im Fokus stünden die Songs, die selbst Leute mitsingen können, die nie freiwillig ein ganzes Zep-Album durchgehört haben: "Stairway to Heaven", "Whole Lotta Love", "Black Dog", "Kashmir".
Die Atmosphäre: keine hektische Festivalshow, sondern eine monumentale, fast theatrale Inszenierung. Die Band ist bekannt dafür, Songs live auszudehnen. Alte Bootlegs zeigen zehn- bis zwanzigminütige Versionen von "Dazed and Confused" oder "No Quarter", mit langen Soloparts und dynamischen Wechseln. Würde es 2026 noch einmal eine große Show geben, dürftest du eher mit längeren, intensiven Versionen rechnen als mit einer straff durchgetakteten Radio-Setlist.
Was Fans in Deutschland aktuell realistisch erleben können, sind vor allem zwei Dinge: Solo-Gigs von Robert Plant, bei denen gelegentlich Zeppelin-Songs in anderer, oft reduzierter Form auftauchen (zum Beispiel "Gallows Pole" oder eine umgebaute Version von "Rock and Roll"), und Tribute-Shows, die sich bewusst an der damaligen Live-Energie orientieren. Manche davon gehen sehr nahe an das Original-Setup heran – inklusive Doppelhals-Gitarre bei "Stairway to Heaven" und Theremin-Spielereien in "Whole Lotta Love".
Rein technisch wären große Arenashows immer noch drin: Moderne PA-Systeme, In-Ear-Monitoring, LED-Wände, dezente Visuals mit Archivaufnahmen. Eine mögliche Deutschland-Show in Berlin, Hamburg oder Köln würde sicher versuchen, die 70er-Ästhetik zu zitieren, aber mit zeitgemäßer Tonqualität zu kombinieren. Kein Retro-Zirkus, sondern eine Verbeugung vor der eigenen Geschichte, die möglichst würdevoll daherkommt.
Auch spannend: die Frage nach Support Acts und Crossover-Momenten. Sollte es je eine größere Zeppelin-Nacht geben, würden wohl jüngere Rock- oder Alternative-Acts eingeladen, die sich klar auf die Band berufen – etwa Künstler, die Bluesrock modern interpretieren. Denkbar wären auch Special Guests für einzelne Songs, ähnlich wie andere Classic-Rock-Bands Gastmusiker:innen für bestimmte Momente auf die Bühne holen. Gerade deutsche Fans spekulieren gerne, wer so ein Slot übernehmen könnte – von etablierten Gitarrenhelden bis zu überraschenden Indie-Namen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wenn du in die Kommentarspalten auf Reddit, TikTok oder YouTube schaust, merkst du schnell: Die Led-Zeppelin-Community hat noch lange nicht abgeschlossen. Immer wenn ein neues Interview-Snippet auftaucht oder Jimmy Page ein altes Foto postet, schießen die Spekulationen hoch. Ein typischer Reddit-Thread läuft ungefähr so: Jemand teilt einen Link mit dem Titel "Page hints at project" – und darunter 200 Kommentare, die alles von "es ist nur ein Boxset" bis "Europa-Tour, ich schwör" durchspielen.
Ein wiederkehrendes Motiv: die Hoffnung auf einzelne Special-Shows statt einer kompletten Tour. Viele Fans argumentieren, dass ein einmaliger Abend – etwa in London oder New York – realistischer wäre als eine monatelange Konzertreise. Dazu kommen Theorien, dass solche Shows als Charity-Events oder im Rahmen großer Festivals platziert werden könnten. Deutschland wird in diesen Diskussionen erstaunlich oft genannt – nicht zuletzt, weil Städte wie Berlin oder München historisch wichtige Zeppelin-Locations waren und weil die Fanbasis hier groß und treu ist.
Auf TikTok dominieren andere Bilder: junge Musiker:innen, die "Stairway to Heaven" im Schlafzimmer nachspielen, Drum-Cover von "Moby Dick" oder Clips, in denen Eltern ihren Kids erklären, warum Led Zeppelin "größer als alles heute" waren. Dazwischen tauchen immer wieder Edits von alten Live-Mitschnitten auf – kombiniert mit Kommentaren wie "Stell dir vor, du hättest das 1973 in Hamburg live gesehen". Genau diese Mischung aus generationaler Distanz und absoluter Begeisterung befeuert die Gerüchte: Wenn schon die Gen Z so hart auf diese Band anspringt, wäre es doch "geschäftlich total logisch", noch mal eine große Sache zu machen – so das Fan-Narrativ.
Aber es gibt auch kritische Stimmen. Gerade in deutschsprachigen Threads liest man öfter den Einwand, dass eine späte Reunion das Erbe verwässern könnte. Viele verweisen auf andere Classic-Rock-Acts, bei denen die letzten Touren zwar ausverkauft, musikalisch aber eher durchwachsen waren. Die Sorge: Wenn Page und Plant sich 2026 noch einmal komplett in den Ring werfen, könnte das Ergebnis körperlich einfach nicht mehr an die brachiale Wucht der 70er heranreichen. Lieber perfekten Mythos konservieren als halbgare Neuauflage.
Ein weiterer Diskussionspunkt sind hypothetische Ticketpreise. Nach den Erfahrungen mit astronomischen Preisen bei anderen Legenden malen sich Fans aus, was ein Led-Zeppelin-Abend heute kosten würde. In Szenarien auf Reddit tauchen schnell Beträge von 250 bis 500 Euro für gute Plätze in deutschen Arenen auf – ohne VIP-Pakete. Viele sehen darin einen Clash mit dem rebellischen Ursprung der Band. Andere sagen nüchtern: "Wenn du eine der wichtigsten Rockbands aller Zeiten noch einmal sehen kannst, kostet das eben."
Dazu kommen Nerd-Themen: Wäre Jason Bonham dauerhaft am Schlagzeug gesetzt oder würden mehrere Drummer beteiligt? Würde es Gastauftritte geben, vielleicht jüngere Gitarristen oder Sänger:innen, die einzelne Parts übernehmen? Und wie stark dürfte man die Songs modernisieren? Gerade deutsche Fans sind bei solchen Fragen erstaunlich puristisch eingestellt: In vielen Diskussionen heißt es, die Songs müssten so nah wie möglich an den Originalversionen bleiben – mit minimalen Anpassungen an die aktuelle Stimm- und Spiel-Situation.
Ganz unabhängig davon, wie realistisch diese Szenarien sind: Die Gerüchteküche zeigt, wie lebendig Led Zeppelin 2026 immer noch im kollektiven Musikgedächtnis verankert sind. Es geht längst nicht mehr nur um Nostalgie-Boomer, sondern um einen Kult, der über Generationen weitergegeben wird – von Schallplatte zu Spotify-Playlist, von VHS-Bootleg zu TikTok-Snippet.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne offizielle neue Tourdaten gibt es jede Menge Fakten, an denen du dich orientieren kannst – von historischen Deutschland-Shows bis zu Key-Releases und Chart-Erfolgen.
| Kategorie | Datum/Jahr | Ort/Release | Info |
|---|---|---|---|
| Erstes Album | 1969 | "Led Zeppelin" | Debütalbum, das die Basis für den Hardrock-Sound der Band legte. |
| Durchbruch in Deutschland | Frühe 70er | u.a. Hamburg, Berlin | Frühe Tourneen machten die Band auch hierzulande zur Kultgröße. |
| Iconic Album | 1971 | "Led Zeppelin IV" | Enthält Klassiker wie "Stairway to Heaven", "Black Dog" und "Rock and Roll". |
| Live-Klassiker | 1973 | "The Song Remains the Same" (Film/Album) | Dokumentiert legendäre Madison-Square-Garden-Shows, auch in Deutschland bis heute Dauerbrenner. |
| Letzte Deutschland-Tourphase | Mitte 70er | u.a. Frankfurt, Nürnberg | Shows, die in Fanerinnerungen und Bootlegs weiterleben. |
| O2-Reunion-Konzert | 10.12.2007 | London, O2 Arena | Einmalige Reunion mit Jason Bonham am Schlagzeug, Setlist-Referenz für alle späteren Spekulationen. |
| "Celebration Day" Release | 2012 | Live-Album/Film | Offizielle Veröffentlichung des O2-Konzerts, stieg weltweit in die Charts ein. |
| Remaster-Kampagne | 2014–2015 | Klassische Studioalben | Jimmy Page-kuratiertes Remaster-Projekt, brachte Zeppelin-Sound in zeitgemäßer Qualität zurück. |
| Streaming-Boom | 2010er/2020er | Spotify & Co. | Millionen monatliche Hörer:innen, neue Generation entdeckt die Band. |
| Offizielle Website | laufend | ledzeppelin.com | Zentrale Anlaufstelle für News, Historie, Merch und Archivmaterial. |
Häufige Fragen zu Led Zeppelin
Weil so viel Halbwissen und Legenden im Umlauf sind, kommen hier Antworten auf die Fragen, die deutsche Fans 2026 am häufigsten stellen.
Wer sind eigentlich die Mitglieder von Led Zeppelin?
Die klassische Besetzung von Led Zeppelin besteht aus vier Musikern: Robert Plant (Gesang), Jimmy Page (Gitarre), John Paul Jones (Bass, Keyboards) und John Bonham (Schlagzeug). Diese vier prägten zwischen 1968 und 1980 den Sound der Band. Bonham starb 1980, woraufhin Led Zeppelin ihre Auflösung bekanntgaben. Seitdem gab es nur sehr seltene gemeinsame Auftritte der verbliebenen Mitglieder, meist mit Jason Bonham – dem Sohn von John Bonham – am Schlagzeug. Wenn du also 2026 von "Led Zeppelin" liest, sind damit meist Page, Plant und Jones gemeint, ergänzt durch Gäste.
Wird es 2026 eine Led-Zeppelin-Reunion oder Tour geben?
Stand jetzt gibt es keine offiziell bestätigte Reunion-Tour. Weder auf der Band-Website noch in seriösen Musikmedien tauchen konkrete Tourdaten auf. Robert Plant hat in vielen Interviews betont, dass er sein künstlerisches Leben nicht von einer großen Zeppelin-Reunion abhängig machen will. Jimmy Page wirkt grundsätzlich offener, hat aber ebenfalls eingeräumt, dass eine physisch anspruchsvolle Tour mit diesem Repertoire keine kleine Aufgabe wäre. Realistisch diskutiert die Fan-Community eher über einmalige Special-Shows oder Tribute-Abende mit großer Gästeliste. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, führt kein Weg an der offiziellen Seite und den Kanälen der Musiker vorbei.
Kann ich Led-Zeppelin-Songs 2026 noch live in Deutschland erleben?
Ja – allerdings meist nicht als vollständiges Led-Zeppelin-Konzert, sondern in anderen Kontexten. Es gibt mehrere starke Tribute-Bands, die sich darauf spezialisiert haben, den Sound und die Bühnenenergie möglichst nah am Original nachzubauen. Außerdem spielt Robert Plant bei Solo-Touren immer wieder ausgewählte Zeppelin-Songs, oft neu arrangiert und in einem anderen klanglichen Rahmen. Für viele Fans ist das trotzdem ein emotionaler Moment, weil Plants Stimme und Ausstrahlung ein wichtiger Teil der Magie sind. Dazu kommen Orchesterprojekte, bei denen Symphonieorchester die Musik der Band interpretieren – ein anderer Zugang, aber für manche ein Gänsehaut-Erlebnis.
Welche Led-Zeppelin-Alben sollte ich unbedingt kennen?
Wenn du einsteigen willst, führt kein Weg an ein paar Schlüsselscheiben vorbei. "Led Zeppelin" (1969) und "Led Zeppelin II" (1969) zeigen die frühe Mischung aus Blues, Hardrock und Psychedelic. "Led Zeppelin IV" (1971) ist das vermutlich bekannteste Album, mit "Stairway to Heaven", "Black Dog" und "Rock and Roll". "Houses of the Holy" (1973) und "Physical Graffiti" (1975) gelten als kreative Höhepunkte, in denen die Band mit Funk, Folk und experimentelleren Strukturen spielt. Wenn du eher auf Live-Energie stehst, ist "How the West Was Won" oder der Soundtrack zu "The Song Remains the Same" ein guter Einstieg in die Konzertseite der Band. Diese Releases tauchen regelmäßig in Bestenlisten auf – nicht nur bei Classic-Rock-Magazinen, sondern auch in modernen Rankings von Online-Medien.
Warum gilt Led Zeppelin als so einflussreich?
Led Zeppelin haben nicht einfach nur laute Gitarren gespielt, sie haben mehrere spätere Genres vorweggenommen. Der massive Gitarrensound von Jimmy Page, die kraftvolle, flexible Stimme von Robert Plant, das druckvolle, komplexe Schlagzeugspiel von John Bonham und die musikalische Vielseitigkeit von John Paul Jones formten eine Art Blueprint für Hardrock und frühen Metal. Bands wie Aerosmith, Guns N' Roses, Metallica, Foo Fighters oder Rival Sons beziehen sich offen auf Zeppelin. Gleichzeitig inspiriert die Band bis heute Produzent:innen und Sound-Designer:innen: die Art, wie Page Gitarren übereinander geschichtet hat, wie Räume und Hall genutzt wurden und wie Songs sich von ruhigen Parts zu massiven Ausbrüchen steigern, ist bis heute Referenzpunkt für Rock-Produktionen.
Wie wichtig sind Deutschland und Europa für die Bandgeschichte?
Europa – und speziell Deutschland – waren für Led Zeppelin extrem wichtig. Die Band tourte hier früh und intensiv, lange bevor andere US-Acts oder britische Größen in diesem Umfang rüberschwappten. Gerade in den 70ern waren deutsche Städte wie Hamburg, Berlin, Frankfurt oder Essen wichtige Stationen. Viele Fans erzählen bis heute von langen Nächten, stickigen Hallen und überlangen Sets. Auch Presseberichte aus dieser Zeit zeigen, wie stark die Band hier eingeschlagen ist. Deutschland war außerdem ein Markt, in dem sich die Alben konstant gut verkauften, was dazu beitrug, dass Led Zeppelin in Europa als Live-Macht wahrgenommen wurden, nicht nur als Studioprojekt.
Wie halte ich mich seriös über Led Zeppelin auf dem Laufenden?
Zwischen Clickbait-Reunion-Gerüchten und echten News zu unterscheiden, ist 2026 ein eigenes Skillset. Am zuverlässigsten sind die offiziellen Kanäle: die Website der Band, die Accounts der Mitglieder (oder ihrer Managements) und etablierte Musikmagazine. Wenn ein neues Projekt ansteht – etwa eine Doku, ein Reissue, ein Buch oder eine einmalige Show – taucht die Info dort zuerst auf oder wird zumindest bestätigt. Social Media und Foren sind perfekt, um die Fanmeinung und die Stimmung einzufangen, aber bei harten Fakten solltest du immer checken, ob eine belastbare Quelle dahintersteht. Ein Screenshot von TikTok ist keine offizielle Ankündigung – auch wenn die Kommentare darunter eskalieren.
Unterm Strich bleibt: Led Zeppelin sind 2026 keine klassische aktive Band, aber sie sind auch weit davon entfernt, nur eine nostalgische Randnotiz zu sein. Die Musik läuft in Playlists, Clips gehen viral, Alben werden neu aufgelegt, und die Gerüchte reißen nicht ab. Ob du jemals "Kashmir" oder "Whole Lotta Love" noch einmal in halbwegs originaler Besetzung auf einer deutschen Bühne hörst, ist unklar – aber die Faszination um diese Songs ist absolut Gegenwart.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden
@ ad-hoc-news.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


