Lanxess, Aktie

Lanxess Aktie: Bittere Realität

19.03.2026 - 22:27:56 | boerse-global.de

Der Spezialchemiekonzern Lanxess meldet einen hohen Nettoverlust und kündigt drastische Sparmaßnahmen mit Stellenabbau an. Die enttäuschende Prognose für 2026 belastet die Aktie.

Lanxess Aktie: Bittere Realität - Foto: über boerse-global.de
Lanxess Aktie: Bittere Realität - Foto: über boerse-global.de

Lanxess lieferte am Donnerstag eine Bilanz ab, die wenig Raum für Optimismus lässt. Der Spezialchemiekonzern verfehlte nicht nur die Umsatzziele, sondern weitete den Nettoverlust auf 577 Millionen Euro aus. Als Reaktion auf die anhaltende Nachfrageschwäche verschärft das Management den Sparkurs und streicht Hunderte Stellen.

Fokus auf Verwaltungskosten

Um die Kostenbasis dauerhaft zu senken, sollen bis Ende 2028 jährlich rund 100 Millionen Euro zusätzlich eingespart werden. Diesem Vorhaben fallen 550 Arbeitsplätze zum Opfer, wobei der Schwerpunkt auf Verwaltungsfunktionen in Deutschland liegt. Zusammen mit früheren Initiativen wie dem Plan „FORWARD!“ strebt Lanxess nun strukturelle Entlastungen von insgesamt 150 Millionen Euro pro Jahr an.

Die Maßnahmen greifen tief in die Struktur ein: Für tariflich Beschäftigte wurde eine 35-Stunden-Woche vereinbart, während Führungskräfte vorerst auf Gehaltserhöhungen verzichten müssen.

Enttäuschender Ausblick für 2026

Die Anleger reagierten enttäuscht auf die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Das Management erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 450 und 550 Millionen Euro – ein Zielkorridor, dessen Mittelwert spürbar unter den bisherigen Analystenschätzungen liegt. Da für das erste Quartal keine operative Erholung absehbar ist, markierte die Aktie mit einem Tagesverlust von über acht Prozent ein neues 52-Wochen-Tief bei 12,06 Euro. Mit einem RSI von 30,3 nähert sich der Titel damit technisch einem extrem überverkauften Niveau an.

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Trotz des Verkaufs der Sparte Urethane Systems bleibt die finanzielle Lage angespannt. Die Nettoverschuldung sank zwar auf rund zwei Milliarden Euro, entspricht jedoch weiterhin dem Vierfachen des bereinigten operativen Gewinns. Eine spürbare konjunkturelle Belebung stellt der Konzern frühestens für die zweite Jahreshälfte 2026 in Aussicht. Bis dahin bleibt die Dividende mit zehn Cent je Aktie auf einem minimalen Niveau eingefroren.

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