Kupfer: China-Käufe stützen Kurs
09.03.2026 - 05:18:50 | boerse-global.deDer Kupfermarkt steckt aktuell in einem Spannungsfeld zwischen kurzfristigem Überangebot und einer strategischen Nachfrageerholung in Asien. Während steigende Lagerbestände in Europa den Preis begrenzen, nutzen chinesische Industrieverbraucher das aktuelle Niveau bereits für gezielte Zukäufe. Doch wie lange kann die physische Nachfrage gegen den starken US-Dollar und geopolitische Unsicherheiten ankämpfen?
Lageraufbau trifft auf chinesische Kauflust
Die Bestände an der London Metal Exchange (LME) sind zuletzt deutlich angewachsen. Mit einem durchschnittlichen Volumen von 268.680 Tonnen im März signalisiert der Markt derzeit eine hohe physische Verfügbarkeit. Dieser Puffer dämpft die Preiserwartungen, obwohl die langfristigen Aussichten aufgrund der globalen Energiewende intakt bleiben.
In China zeigt sich derweil ein differenziertes Bild. Trotz moderater Wachstumsziele von bis zu 5 % für das laufende Jahr löste der jüngste Preisrückgang eine Belebung aus. Laut Daten des Shanghai Metals Market (SMM) stiegen die Spot-Prämien in Südchina am 09. März an. Industriekunden nutzten die Schwäche des Metalls, um ihre Vorräte aufzustocken, was bereits zu sinkenden Beständen in der Provinz Guangdong führte.
Makroökonomischer Gegenwind durch starken Dollar
Belastet wird das Industriemetall momentan vor allem durch das geopolitische Umfeld. Die Spannungen im Nahen Osten drücken auf die Risikofreude der Anleger und treiben den US-Dollar nach oben. Da Rohstoffe weltweit in Dollar gehandelt werden, verteuert eine starke US-Währung den Einkauf für Abnehmer außerhalb des Dollarraums. Parallel dazu lassen steigende Renditen für US-Staatsanleihen die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen der Federal Reserve schwinden.
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Langfristiger Optimismus trotz technischer Hürden
Trotz der aktuellen Konsolidierung – der Kurs schloss am Freitag bei 5,84 USD – bleiben Analystenhäuser wie Goldman Sachs zuversichtlich. Die Experten erwarten für das erste Halbjahr 2026 einen Durchschnittspreis von 10.710 USD pro Tonne, getrieben durch den Bedarf in der Elektromobilität und KI-Infrastruktur. Die UBS sieht bei einem anhaltenden Defizit in der Minenproduktion sogar Potenzial bis auf 15.000 USD innerhalb der nächsten 13 Monate.
Kurzfristig bildet die Marke von 5,60 USD, die exakt mit dem 100-Tage-Durchschnitt zusammenfällt, eine entscheidende Unterstützung. Solange dieses Niveau verteidigt wird, bleibt die strukturelle Angebotsknappheit bei Kupferkonzentraten das dominierende Thema, das die Produktion von raffiniertem Kupfer mittelfristig begrenzen dürfte. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Zone würde hingegen den Weg für einen Test der Tiefststände aus dem November 2025 bei 4,93 USD ebnen.
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