Kunst-Hype, Hito

Kunst-Hype um Hito Steyerl: Wie Video, Politik & Big Money hier aufeinandercrashen

21.02.2026 - 09:09:56 | ad-hoc-news.de

Überall Screens, Krieg, KI, Memes – und mittendrin: Hito Steyerl. Warum ihre Installationen wie ein Reboot der Realität wirken und Sammler längst wach geworden sind.

Alle reden von KI, Deepfakes und Propaganda – aber wer macht daraus die krassesten Kunst-Erlebnisse? Genau da kommt Hito Steyerl ins Spiel. Ihre Videos und Installationen fühlen sich an wie ein Glitch im System: Du stehst im Museum – und plötzlich merkst du, wie sehr dein Leben already ein Screen ist.

Statt hübscher Bilder bekommst du bei ihr Überwachungskameras, Drohnen-Perspektiven, Datenmüll, Meme-Ästhetik. Das ist kein Deko-Content, das ist ein Reality-Check. Und trotzdem: mega fotogen, mega „What the f***“-Moment – genau die Mischung, die auf Social richtig knallt.

Das Netz staunt: Hito Steyerl auf TikTok & Co.

Ihre Arbeiten sind kein „pretty Instagram-Wall“-Stuff – eher digitaler Albtraum meets Kino-Trailer. Flackernde Screens, 3D-Renderings, Archiv-Clips, Game-Optik, dazu harte Themen: Krieg, Fake News, Überwachung, Rassismus, Kapitalismus. Viele feiern sie als eine der wichtigsten Medienkünstlerinnen der Welt, andere sagen: „Zu verkopft, kann das nicht einfach schön sein?“

Genau dieser Clash bringt ihr den Kunst-Hype: Museen lieben sie, Feuilleton sowieso – und im Netz werden Ausschnitte ihrer Installationen immer wieder zu viralen Momenten, wenn Leute ihre Videos abfilmen und drüber kommentieren: „So fühlt sich Internet 2026 an“.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Hito Steyerl mitreden willst, brauchst du ein paar Keyworks auf dem Schirm. Hier die Shortlist, die in praktisch jedem wichtigen Museumskontext aufpoppt:

  • „How Not to Be Seen: A Fucking Didactic Educational .MOV File“
    Ein Fake-Tutorial-Video über Unsichtbarkeit im Zeitalter von Überwachung. Mischung aus Greenscreen, 3D-Grafik, absurden Anweisungen und bitterem Humor. Du bekommst eine Art Anti-Influencer-How-To: Wie verschwindet man aus der Datenhölle? Ironisch, politisch, super quotable – tausendfach in Memes und Clips zitiert.
  • „Factory of the Sun“
    Eine immersive Video-Installation, in der du wie in einem Game-Space landest: Neon-Gitter, Tanz, Sci-Fi-Story, Überwachungsstaat. Es wirkt wie ein In-Game-Cutscene zwischen Dystopie und Clubnacht. Für viele Fans das ultimative „Must-See“-Werk – eine dieser Arbeiten, nach denen Leute sagen: „Ich hab Kunst noch nie so erlebt“.
  • „Power Plants“
    Hier holt sie Künstliche Intelligenz direkt in die Kunsthalle: halb futuristischer Garten, halb Datenlabor. KI-generierte, flackernde Bilder von Pflanzen, dazu Texte, die in die Zukunft spekulieren. Ein perfekter Screenshot-Magnet – und gleichzeitig Hardcore-Kommentar zu Predictive Policing, Big Data und Kontrolle. Genau der Stoff, der in Insta-Stories landet, weil er gleichzeitig schön und creepy ist.

Dazu kommt ihr Ruf als Skandalmagnet im Kunstbetrieb: Sie hat öffentlich Institutionen kritisiert, die mit Rüstungskonzernen verbandelt sind, Förderpreise abgelehnt, und immer wieder auf die Verquickung von Kunst, Politik und Geld hingewiesen. Das macht sie für viele zur moralischen Instanz – und für andere zur Nervensäge, die keine Ruhe gibt.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auf dem Markt ist Hito Steyerl längst kein Geheimtipp mehr, sondern Blue-Chip-Material im Medienkunst-Bereich. Ihre wichtigsten Arbeiten liegen häufig in Sammlungen großer Museen, Stiftungen und Top-Sammler:innen – das drückt die wirklich spektakulären Marktinfos teilweise in den Off-Market-Bereich.

Öffentlich dokumentierte Auktionsrekorde für komplexe Video-Installationen von ihr sind rar und oft schwer vergleichbar (mehrkanalig, Editionen, Hardware etc.). In Datenbanken und Berichten zu Medienkunst-Verkäufen taucht sie aber regelmäßig im oberen Segment auf – im Bereich, in dem institutionell etablierte Medienkünstler gehandelt werden, also klar im fünf- bis teils sechsstelligen Bereich, wenn komplette Installationen und Editionen den Besitzer wechseln.

Wichtig: Hito Steyerl ist weniger die klassische „Leinwand-auf-Auktion“-Künstlerin, sondern eine, deren Wert über Museen, Biennalen und Diskurs definiert wird. Das macht sie eher zur Langzeit-„Value“-Position für ernsthafte Sammler:innen und Institutionen als zum schnellen Flip im Auktionssaal. Finanzmedien und Kunstmarkt-Analysen führen sie regelmäßig als Schlüsselname für zeitgenössische Medienkunst.

Karrieretechnisch ist sie ohnehin auf Endboss-Level: Studium in der Filmklasse, internationale Festivals, Biennalen-Präsenz, große Museumsschauen, Professorinnen-Posten – und immer wieder Preise, Listenplätze und Rankings unter den einflussreichsten Kunstfiguren der Welt. Wer über digitale Bildkultur spricht, kommt an ihrem Namen praktisch nicht vorbei.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst nicht nur Clips auf TikTok sehen, sondern selber in diesen Videowelten stehen? Gute Nachricht: Museen und Galerien reißen sich darum, Hito-Steyerl-Installationen zu zeigen.

Check zuerst Galerie-Infos wie die Seite von Andrew Kreps in New York: dort findest du oft Hinweise zu aktuellen oder vergangenen Ausstellungen, Messen, Projekten sowie Bildmaterial zu Arbeiten:

Über ihre eigenen und institutionellen Kanäle werden regelmäßig neue Shows, Biennale-Teilnahmen oder größere Museumsausstellungen announced. Falls du gerade suchst und nichts Konkretes findest: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig und verlässlich terminiert sind. Viele Häuser zeigen ihre Arbeiten allerdings im Wechsel in Sammlungspräsentationen, ohne sie groß zu bewerben – es lohnt sich also, in großen Museen mit Fokus auf Medienkunst die Programme zu checken.

Pro Tipp: Nutze Suchbegriffe wie „Hito Steyerl exhibition“ zusammen mit dem Namen deiner Stadt oder deines Lieblingsmuseums. Gerade in Europa und Nordamerika tauchen ihre Werke regelmäßig in Gruppenausstellungen zu Themen wie Überwachung, KI, digitale Kultur auf.

Offizielle Infos bekommst du über die vertretenen Galerien – zum Beispiel hier:

Wenn zusätzlich eine direkte Künstler:innen- oder Projektseite online ist, lohnt sich auch dort ein Blick auf News und Projekte: Mehr Background direkt aus dem Umfeld von Hito Steyerl.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du auf krasse Visuals mit Hirn stehst, führt an Hito Steyerl kaum ein Weg vorbei. Sie kombiniert das, was uns täglich auf dem Screen nervt – Überwachung, Fake News, KI, Krieg – mit einer Ästhetik, die zwischen Gaming, Meme-Culture und Doku oszilliert.

Für klassische Deko-Fans ist das wahrscheinlich zu viel Politik, zu wenig „schön“. Aber wenn du Kunst als Reality-Check, Spiegel und Zukunftssimulator sehen willst, ist sie Pflichtprogramm. Kein Wunder, dass Feuilleton, Museen und Markt sie längst im Top-Level führen.

Als Investment ist sie eher High-End-Medienkunst als Einsteigerprint – sprich: teuer, technisch komplex, oft institutionell gebunden. Aber als Kultur-Referenz und „Ich-war-dabei“-Moment ist jede größere Steyerl-Show ein absolutes Must-See. Wenn dir das nächste Mal jemand erzählt, Kunst sei nur Deko: Schick ihn in eine Hito-Steyerl-Installation – und warte auf den Gesichts-Ausdruck.

Anzeige

Die Kurse spielen verrückt – oder folgen sie nur Mustern, die du noch nicht kennst?

Emotionale Kurzschlussreaktionen auf unruhige Märkte kosten dich bares Geld. Vertraue bei deiner Geldanlage stattdessen auf kühle Analysen und harte Fakten. Seit 2005 navigiert 'trading-notes' Anleger mit präzisen Handlungsempfehlungen sicher durch jede Marktphase. Hol dir dreimal pro Woche unaufgeregte Experten-Strategien in dein Postfach.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.