Kratos Defense Aktie: Europäischer Durchbruch
15.03.2026 - 05:42:43 | boerse-global.deKratos Defense und Airbus rücken bei ihrem gemeinsamen Kampfdrohnenprogramm für die Bundeswehr einen entscheidenden Schritt voran. Am 13. März 2026 bestätigten beide Unternehmen die laufende Integration der Valkyrie-Plattform mit einem europäischen Missionssystem — und setzten damit einen klaren Expansionskurs in den europäischen Rüstungsmarkt.
Das Programm im Detail
Im Mittelpunkt steht das sogenannte Uncrewed Collaborative Combat Aircraft (UCCA), das speziell für die Deutsche Luftwaffe entwickelt wird. Zwei Valkyrie-Flugzeuge werden derzeit am Airbus-Standort Manching für Flugtests vorbereitet. Das integrierte MARS-Missionssystem — ein souveränes europäisches System — soll der Drohne ermöglichen, autonom oder im Verbund mit bemannten Flugzeugen zu operieren. Der Erstflug der Airbus-missionalisierten Variante ist für später in diesem Jahr geplant.
Technisch bringt die Plattform einiges mit: Reichweite über 5.000 Kilometer, maximales Startgewicht von rund drei Tonnen, Flughöhe bis zu 45.000 Fuß. Das System ist ausdrücklich für risikoreiche Missionen konzipiert, die für bemannte Flugzeuge zu gefährlich wären. Das KI-gestützte MARS-System koordiniert dabei Einsätze über verschiedene Luftplattformen hinweg.
Starke Zahlen, großes Kapital
Finanziell läuft es für Kratos derzeit gut. Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 345,1 Millionen Dollar — ein Plus von 21,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den Analystenerwartungen von 327,5 Millionen Dollar. Auch beim Gewinn je Aktie übertraf Kratos mit 0,18 Dollar die Schätzung von 0,14 Dollar.
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Ende Februar folgte ein öffentliches Aktienangebot über 1,17 Milliarden Dollar zu einem Preis von 84 Dollar je Aktie, um die Produktionskapazitäten auszubauen. Stifel bestätigte zuletzt ein Kaufvotum mit einem Kursziel von 134 Dollar und verwies auf Kratos' Rolle als Zulieferer für Luftverteidigung und Hyperschallsysteme.
Die Aktie notiert aktuell rund 32 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 112,75 Euro, liegt damit aber noch deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt. Die Flugmeilensteine in Manching dürften für den weiteren Kursverlauf bis 2027 eine zentrale Rolle spielen.
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