KOSPI, Historischer

KOSPI: Historischer Absturz

04.03.2026 - 12:03:43 | boerse-global.de

Der südkoreanische Leitindex stürzte um über 12 Prozent ab, was zu Handelsstopps führte. Die Regierung plant nun Notmaßnahmen, um den Markt zu stabilisieren.

KOSPI: Historischer Absturz - Foto: über boerse-global.de
KOSPI: Historischer Absturz - Foto: über boerse-global.de

Der südkoreanische Aktienmarkt erlebt heute einen beispiellosen Ausverkauf. Ausgelöst durch die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran brach der Leitindex KOSPI zweistellig ein und zwang die Börse zu massiven Handelsunterbrechungen. Können staatliche Stabilisierungsmaßnahmen die Panik der Anleger jetzt noch auffangen?

Rekordverluste und Handelsstopps

Der KOSPI beendete den Handel bei 5093,54 Punkten – ein Minus von 12,06 Prozent im Vergleich zum Vortag. Dies markiert den schwersten Tagesverlust in der Geschichte der südkoreanischen Börse. Aufgrund des massiven Verkaufsdrucks aktivierte die Börsenaufsicht sogenannte Circuit Breaker für die Märkte KOSPI und KOSDAQ, wodurch der Handel für 20 Minuten vollständig ausgesetzt wurde.

Die Marktvolatilität erreichte extreme Werte. Der VKOSPI, oft als Angstbarometer bezeichnet, kletterte auf ein Rekordhoch von 80,37 Punkten und übertraf damit sogar die Höchstwerte der Pandemie von 2020. Berichte über Luftangriffe im Nahen Osten sorgten für eine schlagartige Flucht aus riskanten Anlageklassen.

Schwergewichte unter Druck

Der breit angelegte Kurssturz belastete besonders den gleichgewichteten Kodex 200 Ew. Branchenführer wie Samsung Electronics verloren 11,74 Prozent und schlossen bei 172.200 Won. Auch SK Hynix verzeichnete mit einem Minus von 9,58 Prozent deutliche Einbußen.

Zusätzliche Belastung kam vom Devisenmarkt. Der südkoreanische Won fiel gegenüber dem US-Dollar unter die Marke von 1.500 Won – der tiefste Stand seit der Finanzkrise 2009. Diese Kombination aus fallenden Kursen und einer abwertenden Währung setzt indexgebundene Produkte unter erheblichen Stress.

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Regierung plant Notmaßnahmen

Die südkoreanische Regierung reagierte mit Krisensitzungen auf die Marktturbulenzen. Im Gespräch ist die Aktivierung eines Stabilisierungsfonds, um dem Markt Liquidität zuzuführen und den Index zu stützen. Damit soll vor allem der aggressive Abverkauf durch ausländische Investoren gebremst werden, die heute Aktien im Wert von mehreren Billionen Won abstießen.

Privatanleger, die den Markt in früheren Korrekturphasen stützten, scheinen erschöpft. Ihre Nettokäufe beliefen sich heute auf lediglich 79,7 Milliarden Won. Dies steht in starkem Kontrast zu den massiven Stützungskäufen zu Beginn des Jahres.

Die Regierung prüft nun die kurzfristige Bereitstellung des Stabilisierungsfonds, um den Verkaufsdruck ausländischer Investoren abzufedern. Eine Entscheidung über das genaue Volumen und den Startzeitpunkt der Interventionen wird für die nächste Handelssitzung erwartet.

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