KNDS Aktie: US-Großauftrag winkt
20.03.2026 - 14:47:43 | boerse-global.deDie US-Armee steht vor einer massiven Modernisierung ihrer Feldartillerie. Genau in diese Lücke stößt der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS mit seiner ferngesteuerten Haubitze RCH 155. Ein detaillierter Bericht des Fachmagazins "Defense News" vom heutigen Freitag rückt das System nun für einen potenziellen Auftrag über fast 500 Einheiten in den Fokus amerikanischer Beschaffer.
Technologische Überlegenheit als Argument
Der entscheidende taktische Vorteil der RCH 155 liegt in ihrer Mobilität. Als weltweit erste Haubitze kann sie während der Fahrt feuern. Ein hochpräzises Navigationssystem berechnet kontinuierlich die Position des Fahrzeugs und richtet das Rohr automatisch aus.
Im Vergleich zu den bestehenden US-Systemen wie dem M109 Paladin ist der Effizienzsprung enorm. Für eine Standardmission benötigt eine RCH-155-Batterie nur halb so viele Fahrzeuge und 83 Prozent weniger Personal an der Feuerlinie. Gleichzeitig steigt die Feuerrate dank eines vollautomatischen Ladesystems, das den manuellen Umgang mit 43 Kilogramm schweren Geschossen überflüssig macht, auf neun Schuss pro Minute. Diese Leistungsdaten haben bereits in Europa überzeugt: Deutschland plant die Beschaffung von bis zu 500 Systemen, während Großbritannien und die Ukraine die Radpanzerhaubitze ebenfalls geordert haben.
Lokale Produktion als Türöffner
Um bei der US-Ausschreibung für den Ersatz der gezogenen M777-Haubitzen überhaupt eine Chance zu haben, muss KNDS strenge amerikanische Produktionsvorgaben erfüllen. Deshalb hat sich der Konzern mit dem US-Unternehmen Leonardo DRS zusammengetan. Gewinnt dieses Konsortium den Vertrag, wandern Lieferkette und Endmontage innerhalb von zwei Jahren in die Vereinigten Staaten.
Der Zeitplan des Pentagons ist straff getaktet. Bereits im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres testet die Armee bis zu zwölf Prototypen. Die finale Auftragsvergabe peilt das Militär für Juli 2026 an.
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Rückenwind für den Börsengang
Ein Zuschlag aus den USA würde die ohnehin prall gefüllten Auftragsbücher von KNDS weiter aufpolstern. Allein im Jahr 2024 sammelte das Unternehmen neue Bestellungen im Wert von 11,2 Milliarden Euro ein, was den Gesamtauftragsbestand auf rund 23,5 Milliarden Euro schraubte.
Diese Zahlen liefern wichtiges Fundament für die strategischen Pläne des Managements. Der Rüstungsgigant bereitet derzeit ein Dual-Listing an den Börsen in Frankfurt und Paris für den Sommer 2026 vor und strebt dabei eine Bewertung von rund 20 Milliarden Euro an.
Die RCH 155 soll die teuren HIMARS-Raketenwerfer der Amerikaner nicht ersetzen, sondern bei Zielen mittlerer Reichweite kosteneffizient ergänzen. Da die Veröffentlichung der Prototypen-Anforderungen für diesen März angesetzt ist, geht der Wettbewerb um den US-Artillerie-Vertrag nun in die entscheidende Phase über.
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