Klarna startet P2P-Zahlungen in 13 Ländern
14.01.2026 - 22:14:12Der schwedische Fintech-Riese Klarna stellt heute seinen Nutzern in 13 europäischen Ländern einen neuen Sofort-Überweisungsdienst zur Verfügung. Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Kunden noch stärker an seine App binden und sich als vollwertige digitale Bank etablieren – eine direkte Herausforderung für traditionelle Geldhäuser und etablierte Bezahl-Apps.
Vom Ratenzahlungs-Anbieter zur All-in-One-Bank
Die neue Funktion erlaubt es, Geld direkt innerhalb der Klarna-App an andere Nutzer zu senden und zu empfangen. Das soll alltägliche Transaktionen wie das Teilen von Restaurantrechnungen oder das Verschicken von Geschenkgeld vereinfachen. Der Dienst startet zunächst ausschließlich für Überweisungen zwischen Klarna-Kunden. Geplant sind aber bereits Erweiterungen: Künftig sollen auch Zahlungen an Nicht-Nutzer und grenzüberschreitende Transfers möglich sein.
„Wir wollen die Frustration der Verbraucher über die Reibungsverluste und Kosten im traditionellen Bankwesen angehen“, sagt Klarnas Mitgründer und CEO Sebastian Siemiatkowski. Die Strategie ist klar: Klarna will eine effizientere, nutzerfreundlichere und kostengünstigere Alternative für die persönlichen Finanzen bieten.
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Europaweiter Rollout mit deutschem Fokus
Der Start erfolgt zeitgleich in einem breiten europäischen Markt, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Dies unterstreicht die kontinentalen Ambitionen des Unternehmens. In Deutschland ist Klarna bereits ein bekannter Name – nicht zuletzt durch eine kürzlich geschlossene Partnerschaft mit der Sparkassen-Finanzgruppe für variable wiederkehrende Zahlungen.
Die P2P-Funktion ist der jüngste Schritt in einer strategischen Neuausrichtung. Andere Bankprodukte laufen bereits erfolgreich: Die Klarna Card, eine flexible Debitkarte, verzeichnete in den ersten vier Monaten über vier Millionen Anmeldungen. Kartenzahlungen machen mittlerweile 15 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens aus. Auch die „Klarna Balance“-Konten verzeichnen starkes Wachstum: Die globalen Einlagen stiegen von 9,5 Milliarden Euro im August 2024 auf 14 Milliarden Euro bis September 2025.
Angriff auf das Kerngeschäft der Banken
Branchenbeobachter sehen in der Entwicklung eine direkte Bedrohung für etablierte Finanzinstitute. Indem Klarna P2P-Zahlungen integriert, dringt es weiter in ein Terrain vor, das traditionell von Banken mit ihren Gebühren und komplexen Prozessen dominiert wurde.
Die Einführung erhöht die „Haftkraft“ des Klarna-Ökosystems. Nutzer sollen immer mehr ihrer finanziellen Aktivitäten in einer einzigen App abwickeln – vom Einkaufen über das Bezahlen bis hin zum Geldversand. So baut das Unternehmen ein mächtiges Schwungrad für sein Wachstum als umfassender Finanzdienstleister.
Blick in die Zukunft: Stablecoins und globale Expansion
Langfristig plant Klarna, seine Zahlungsinfrastruktur mit Blockchain-Technologie und Stablecoins zu verbessern. Dieser vorausschauende Ansatz könnte Kosten weiter senken und Transaktionsgeschwindigkeiten erhöhen. Ein konkreter Zeitplan für einen Start in den USA steht zwar noch aus, die erfolgreiche Einführung in Europa ebnet jedoch den Weg für eine weitere globale Expansion.
Mit der P2P-Funktion setzt Klarna einen weiteren Grundstein, um sich von seinen „Buy Now, Pay Later“-Ursprüngen zu lösen. Das Ziel ist klar: eine dominante Kraft im globalen Digital-Banking-Markt zu werden.
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