KISS vor dem letzten Knall? Was jetzt für Fans wichtig ist
13.02.2026 - 09:54:15Alle sagen Abschied, aber bei KISS fühlt sich gerade gar nichts nach leiser Bühne an. Seit der vermeintlich letzten Show in New York brodelt es: Digital-Avatare, neue Showformate, mögliche Special-Gigs in Europa – und mittendrin die deutsche Fanbase, die sich fragt: War’s das wirklich oder kommt da noch einmal eine letzte Ladung Schminke, Feuer und Pyro?
Zur offiziellen KISS-Tourübersicht und allen kommenden Shows
Offiziell ist die große Farewell-Tour Geschichte, doch Interviews, Social-Media-Clips und neue Technik-Teaser deuten an: KISS wollen als Marke weiter auf Bühnen stattfinden – nur anders. Für viele deutsche Fans ist gerade genau dieser Zwischenzustand extrem spannend: Kommt noch eine Europa-Station in digitaler Form? Gibt es exklusive Club-Shows mit speziellen Line-ups? Und was bedeutet das alles für Songs wie "I Was Made For Lovin’ You" oder "Detroit Rock City" – hört man die noch einmal live in Reichweite?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Um zu checken, was bei KISS wirklich abgeht, muss man den offiziellen Fahrplan und die kleinen Andeutungen dazwischen zusammensetzen. In den letzten Monaten haben Gene Simmons und Paul Stanley in mehreren Interviews klar gemacht: In der klassischen Besetzung, mit voller Schminke und Tour-Alltag, ist Schluss. Der Körper macht die XXL-Show mit bis zu 20 Kilo Kostüm, Plateaustiefeln und Dauer-Pyro nicht mehr so locker mit wie in den 70ern oder 80ern. Gleichzeitig betonen beide immer wieder, dass KISS als Idee viel größer ist als vier Personen auf einer Bühne.
Genau hier kommt die neue Digital-Offensive ins Spiel. Bei der finalen Show im New Yorker Madison Square Garden wurde zum ersten Mal offiziell das Avatar-Konzept präsentiert: KISS als digital überzeichnete Version von sich selbst, inspiriert von modernen Visual-Effects-Produktionen. Im Hintergrund arbeiten laut US-Berichten große VFX-Firmen daran, die Band so zu inszenieren, dass sie theoretisch zeitlos und unabhängig vom Alter auftreten kann. Die Idee: eine Show, die weltweit laufen kann, während die Original-Mitglieder nicht mehr physisch auf Tour müssen.
Für deutsche Fans ist vor allem die Frage spannend, ob ein solches Avatar-Spektakel nach Europa – und speziell nach Deutschland – kommt. In Branchen-Interviews wird immer wieder erwähnt, dass die wichtigsten Märkte für so eine Show neben den USA Großbritannien, Deutschland und Japan wären. Nicht ohne Grund: KISS haben hier über Jahrzehnte riesige Hallen ausverkauft, von der Dortmunder Westfalenhalle über die Berliner Mercedes-Benz Arena bis zu Festival-Headliner-Slots bei Rock am Ring und Co.
Ein weiterer Punkt, der aktuell diskutiert wird: der Umgang mit dem Erbe der Band. Simmons sprach zuletzt davon, dass KISS "auch ohne uns auf der Bühne" weiter bestehen können – mit neuen Musikern unter den bekannten Masken. Das ist kein völlig neuer Gedanke, aber erstmals wird er so offensiv formuliert. Für viele Oldschool-Fans wäre das ein Bruch, andere sehen es eher wie ein Musical: Solange die Show knallt, die Songs stimmen und die Inszenierung respektvoll ist, ist KISS eben ein Erlebnis, das über einzelne Gesichter hinausgeht.
Was bedeutet das kurzfristig? Offizielle, klassische Tourdaten für Deutschland stehen aktuell nicht im Kalender, aber das offizielle Tour-Portal der Band listet weiterhin Shows, Festivaloptionen und spezielle Auftritte, vor allem in Nordamerika. Dazu kommen immer wieder Andeutungen über einmalige Events, etwa All-Star-Jams mit Gene Simmons’ Solo-Band oder spezielle Charity-Gigs. Wer auf dem Laufenden bleiben will, muss die offiziellen Kanäle im Auge behalten – und genau hier wird es für Google-Discover-Leser interessant: Zwischen den Zeilen entstehen oft schneller neue Hinweise als in den großen Pressemitteilungen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn die große Farewell-Rutsche offiziell beendet ist, lohnt sich ein Blick auf die letzten Setlists – denn die sind der beste Indikator, was KISS-Fans künftig in jeder denkbaren Showvariante erwarten dürfen. Die letzten Konzerte in Europa und den USA folgten einer ziemlich fixen Dramaturgie, die fast schon wie ein Best-of des kompletten Katalogs wirkt.
Typischer Einstieg: "Detroit Rock City". Der Song ist seit Jahren der explosive Auftakt, weil er sofort klarmacht, worum es bei KISS immer ging: Gitarren, Hooks und maximale Show. Dahinter reihten sich bei den jüngsten Gigs Klassiker wie "Shout It Out Loud", "Deuce" und "War Machine". Mit "Heaven’s on Fire" und "I Love It Loud" kamen die 80er-Fans auf ihre Kosten, während Stücke wie "Cold Gin" den ganz frühen Glam- und Hardrock-Vibe zurückbrachten.
Ein Fixpunkt, der praktisch in keiner Show fehlte, war "I Was Made For Lovin’ You". Gerade in Deutschland hat der Song einen komplett eigenen Status, weil er über Jahrzehnte als Party-Hymne in Clubs, auf Rockfesten und sogar bei Mainstream-Radios lief. Live wuchs der Track zu einem der lautesten Mitsing-Momente des Abends – und es ist extrem wahrscheinlich, dass jede künftige KISS-Präsentation, egal ob mit neuen Musikern oder als Avatar-Format, diesen Song als Kernstück drin haben wird.
Das große Finale der letzten Tourabende bestand häufig aus einem Dreifachschlag: "Black Diamond", "Beth" und als Schlussfeuerwerk "Rock and Roll All Nite". Spätestens da flog der komplette Bühnenbau: Konfetti-Kanonen, Rotzen von Feuer und Funken, Hebebühnen, auf denen die Gitarristen über das Publikum gefahren wurden, und massiver Einsatz von LED-Screens. Genau das macht KISS für viele Gen-Z- und Millennial-Fans, die vielleicht erst durch die Eltern zur Band kamen, so besonders: Die Show fühlt sich eher wie ein übertriebenes Comic-Spektakel in Echtzeit an als ein klassisches Rockkonzert.
Wichtig ist auch, welche Songs es bewusst nicht in die Setlist geschafft haben. Immer wieder diskutierten Fans online, dass tiefere Cuts wie "Strutter", "Parasite" oder "Creatures of the Night" nur punktuell gespielt wurden. Das zeigt, wie stark KISS die Setlist inzwischen auf globale Hits optimiert haben – ein Hinweis darauf, wie zukünftige Shows aussehen könnten: eher ein kompaktes Hit-Feuerwerk als ein Nerd-Abend voller Raritäten.
Spannend für die weitere Entwicklung ist außerdem, wie stark die Band ihre visuelle Sprache standardisiert hat. Bestimmte Momente – etwa Genes Feuerspucken, Pauls Flug über das Publikum bei "Love Gun" oder das ikonische Schlussbild mit Konfetti, Logo und den vier Silhouetten – sind so klar definiert, dass sie sich perfekt in digitale Konzepte übersetzen lassen. Viele Branchenbeobachter gehen davon aus, dass genau diese Bausteine in Avatar-Shows oder neuen Theater-Produktionen wieder auftauchen werden.
Support-Acts spielten zuletzt vor allem bei Festivalauftritten eine Rolle, bei denen KISS als Headliner über starken Line-ups mit Acts wie Iron Maiden, Judas Priest oder modernen Hardrock-Bands stand. Für mögliche Sonderkonzerte in Europa wird spekuliert, dass eher jüngere Bands – etwa aus dem Sleaze- oder Retro-Rock-Bereich – den Abend eröffnen würden, um die Brücke zur nächsten Generation zu schlagen. Preislich lagen Tickets der Abschiedstour je nach Land und Kategorie grob zwischen 80 und 200 Euro, VIP-Erlebnisse gingen deutlich darüber. Sollte eine aufwendige Avatar-Show in Arenen landen, ist ein ähnliches oder sogar höheres Preisniveau realistisch, weil die Produktionskosten im Tech-Bereich massiv sind.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wer sich auf Reddit, TikTok oder in deutschen Facebook-Gruppen zu KISS umsieht, merkt schnell: Offiziell ist Ruhe angesagt, aber in den Kommentarspalten brennt es. Besonders die Avatar-Pläne sorgen für hitzige Diskussionen. Ein oft geteilter Take: KISS könnten nach dem Vorbild anderer großer Digitalkonzepte eine dauerhafte Show in einer Metropole installieren – etwa in Las Vegas oder London – und später Ableger nach Deutschland bringen, zum Beispiel nach Berlin oder Hamburg.
Ein Teil der Community feiert die Idee: Für sie ist KISS sowieso immer eine Art Superhelden-Universum gewesen, in dem Feuer, Blutkapseln und schreiende Gitarren wichtiger sind als das exakte Geburtsjahr des jeweiligen Musikers. Andere sehen ein Risiko: Wenn irgendwann komplett neue Leute in Kostümen auf der Bühne stehen oder nur noch Projektionen laufen, könnte das Gefühl verloren gehen, einer echten Band beim Spielen zuzusehen. Gerade Oldschool-Fans, die die Gruppe in den 80ern und 90ern live erlebt haben, betonen häufig, wie viel Charme in den kleinen Unperfektheiten einer echten Rockshow steckt.
Ein weiterer Dauerbrenner in der Gerüchteküche ist die Frage nach einer möglichen einmaligen Reunion in Originalbesetzung, inklusive Ace Frehley und Peter Criss. Realistisch ist das Stand heute kaum, weil die Fronten jahrzehntelang verhärtet waren und die logistischen Hürden enorm wären. Trotzdem halten sich Fantheorien, dass es zumindest für einen kurzen Auftritt bei einem Mega-Event – etwa einer Award-Show oder einem speziellen Jubiläumskonzert – noch einmal zu einem gemeinsamen Moment kommen könnte. Clips auf TikTok, in denen ältere TV-Auftritte der Original-Line-up mit aktuellen Tourbildern montiert werden, befeuern diese Hoffnungen immer wieder.
Auch beim Thema Ticketpreise gibt es viel Diskussion. Viele Fans rechnen damit, dass wirklich aufwendige Avatar-Shows eher im Premium-Segment landen. In Fanforen wird ernsthaft darüber gesprochen, ob man bereit wäre, dreistellige Beträge für eine künstlich generierte Show zu zahlen, bei der keiner der Gründungsmitglieder physisch auf der Bühne steht. Ein Teil der Community argumentiert, dass das Erlebnis – Sound, Licht, Storyline – entscheidend ist, nicht das Alter der Musiker. Andere ziehen eine klare Grenze und sagen: Ohne "echte" Band auf der Bühne gibt es auch kein Geld.
Spannend ist, wie stark gerade jüngere Fans – also genau die Gen-Z- und Millennial-Gruppe – die Dinge anders sehen. Auf TikTok trendeten zuletzt Clips, in denen Nutzer ihre Eltern oder Großeltern zu alten KISS-Videos reacten lassen. Viele posten dazu, dass sie es völlig normal finden, wenn eine Kultband ihr Universum in digitale Formate überträgt, solange der Respekt vor den Originalen gewahrt bleibt. Gerade diese Generation ist mit Games, CGI-Filmen und virtuellen Konzerten aufgewachsen – für sie ist der Schritt von Feuer-Pyro zu Avatar-Feuerlogik weniger hart als für Leute, die den Schweiß und Benzingeruch der 80er-Touren noch kennen.
Ein drittes großes Thema: Wird es noch einmal klassische, kleinere Clubshows geben? In einigen Reddit-Threads kursieren Theorien, dass einzelne KISS-Mitglieder – vor allem Gene Simmons mit seiner Solo-Band – noch Clubtouren oder Festivalauftritte in Europa einschieben könnten, bei denen zwar das volle KISS-Branding fehlt, aber viele Klassiker der Band im Set landen. Für deutsche Fans könnten genau solche Abende spannend werden: näher dran, weniger strikt durchchoreografiert, mehr Jams und spontane Momente. Bestätigt ist davon bisher nichts, aber die Spekulationen halten sich hartnäckig.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, große Deutschlanddaten in der klassischen Formation stehen aktuell nicht im Tourkalender. Um dir trotzdem einen strukturierten Überblick zu geben, hier eine Übersicht über relevante Eckpunkte aus der jüngeren KISS-Geschichte und typischen Tourinfos für Fans aus Deutschland:
| Jahr / Zeitraum | Ereignis | Ort / Region | Hinweis für Fans in Deutschland |
|---|---|---|---|
| 2019–2023 | "End of the Road" Farewell-Tour | Weltweit, inkl. mehrfach Deutschland | Letzte große klassische Arena-Shows mit voller Besetzung, u.a. in Berlin, München, Frankfurt. |
| Dezember 2023 | Finale KISS-Show + Avatar-Premiere | Madison Square Garden, New York | Offizielles Ende der Tour, erste Vorstellung der digitalen KISS-Avatare. |
| 2024–2025 | Vermehrte Interviews zu Zukunft der Band | US-Medien, Podcasts | Bandmitglieder betonen, dass KISS als Marke weiterlebt, Pläne für digitale Shows konkretisieren sich. |
| Aktuell | Vereinzelt gelistete Shows & Events | Vor allem Nordamerika | Auf dem offiziellen Tour-Portal sind weiter Termine und Optionen sichtbar – wichtig für alle, die Reisen zu Gigs planen. |
| Typische Ticketrange | Standard-Arena-Konzert | Europa / USA | Ca. 80–200 Euro regulär, VIP-Pakete deutlich teurer; Avatar- oder Spezialshows könnten im oberen Bereich liegen. |
| Mögliche Zukunft | Avatar-Show / Theaterproduktion | Noch nicht offiziell terminiert | Hohe Chancen auf Standorte in Metropolen wie London, Las Vegas – später ggf. Ableger in Deutschland. |
Checke regelmäßig das offizielle Portal der Band, um zu sehen, wann neue Daten und Formate konkret werden. Gerade bei Spezialkonzepten ist damit zu rechnen, dass Tickets schnell weg sind, weil die Stückzahl oft begrenzt ist und viele Fans das "neue" KISS-Erlebnis einmal live erleben wollen.
Häufige Fragen zu KISS
Weil gerade so viel Halbwissen, Nostalgie und Spekulation gleichzeitig unterwegs ist, hier ein ausführlicher FAQ-Block zu KISS – fokussiert auf das, was für dich als Fan in Deutschland wirklich relevant ist.
1. Sind KISS jetzt wirklich endgültig in Rente?
Nein – zumindest nicht als Marke und Projekt. Die klassische, weltweite Farewell-Tour ist abgeschlossen, und die Band hat sehr klar kommuniziert, dass es keine weitere traditionelle Tour in dieser Form geben wird. Aber: In Interviews betonen Gene Simmons und Paul Stanley immer wieder, dass KISS als Idee weiterleben sollen. Das bedeutet konkret: neue Formen von Shows (zum Beispiel Avatar- oder Theaterformate), Merchandise, mögliche Einzelauftritte und Gastspiele einzelner Mitglieder. Für dich heißt das: Vielleicht keine lange, europaweite Arena-Tour mehr, aber definitiv noch KISS-Aktivitäten, die man verfolgen kann.
2. Gibt es noch eine Chance auf KISS in Deutschland – live, in irgendeiner Form?
Im Moment ist keine klassische KISS-Arena-Tour durch Deutschland angekündigt. Realistische Szenarien für die nächsten Jahre wären: eine große, stationäre Avatar-Show in einer internationalen Metropole, bei der später Tour-Varianten oder Gastspiele in Deutschland möglich werden; spezielle Events mit einzelnen Bandmitgliedern – etwa Solo-Konzerte, Signing-Sessions oder Festivalauftritte; einmalige TV- oder Streaming-Events, an denen du aus Deutschland per Livestream teilnehmen kannst. Wenn dir wichtig ist, "irgendwas von KISS" noch mitzunehmen, solltest du die offiziellen Kanäle und Tourseiten eng verfolgen und etwas Reisebereitschaft einplanen.
3. Lohnt sich ein KISS-Konzert oder eine Avatar-Show überhaupt noch, wenn es nicht mehr die Original-Band ist?
Das hängt komplett davon ab, was du suchst. Wenn du in erster Linie wegen des Mythos, der Songs und der überdrehten Inszenierung am Start bist, könnten auch Avatar-Shows oder neue Casts unter den Masken funktionieren. Die letzten Tourjahre haben ohnehin gezeigt, dass KISS enorm durchchoreografiert arbeiten – bestimmte Moves, Pyro-Momente und Bildkompositionen sind jedes Mal ähnlich. Digitale Formate können genau das extrem präzise abbilden und vielleicht sogar noch übertreiben. Wenn für dich aber nur zählt, dass exakt diese vier Menschen live und schwitzend vor dir stehen, dann war die Farewell-Tour wahrscheinlich die letzte Chance. Viele Fans werden sich irgendwo dazwischen einordnen: Hauptsache, die Energie stimmt und die Songs knallen.
4. Welche Songs darf ich bei zukünftigen KISS-Formaten auf keinen Fall vermissen?
Wenn man sich die Setlists der letzten Jahre anschaut, kristallisiert sich ein Kern von KISS-Songs heraus, die praktisch unverzichtbar sind: "Detroit Rock City", "Shout It Out Loud", "Deuce", "Heaven’s on Fire", "I Was Made For Lovin’ You", "Love Gun", "Lick It Up", "Black Diamond" und "Rock and Roll All Nite". Dazu kommen Fanlieblinge wie "Cold Gin", "War Machine" oder "God of Thunder". Gerade bei einem sehr visuell gedachten Showformat werden diese Songs kaum zu verdrängen sein, weil sie mit ikonischen Momenten verbunden sind – vom Feuerspucken über schwebende Plattformen bis zu massiven Konfettifontänen.
5. Wie unterscheiden sich KISS-Konzerte von anderen Rock-Shows?
Während viele Bands vor allem über Spielfreude, Jam-Parts oder technische Finesse kommen, haben KISS früh entschieden: Wir sind ein Spektakel. Das fängt bei den Kostümen und Masken an und endet bei der Art, wie die Sets aufgebaut sind. Jedes Solo, jede Ansage ist Teil einer größeren Inszenierung. Du spürst das schon vor dem ersten Akkord, wenn das riesige KISS-Logo leuchtet und das Intro läuft. Für viele Fans macht genau das den Reiz aus: Du bekommst nicht einfach nur ein Konzert, sondern einen Abend, der eher an einen überdrehten Comic-Blockbuster erinnert. In einer Zeit, in der TikTok-Clips und kurze Reels dominieren, haben KISS es geschafft, diese Übertreibung so zu verpacken, dass sie extrem gut teilbar ist – Feuerstöße, fliegende Gitarristen, explodierende Drum-Riser. Kein Wunder, dass Live-Clips der Band auf YouTube und Insta immer wieder neue Fans anziehen, die eigentlich mit ganz anderer Musik sozialisiert wurden.
6. Wie hat sich die Fanbasis von KISS in Deutschland verändert?
In den 70ern und 80ern waren KISS hier vor allem das Ding von Rock-Kids, die gegen den Mainstream anrennen wollten. Schminke, Leder, Pyro – das war bewusst ein Bruch mit allem, was im Radio lief. Spätestens seit den 90ern und 2000ern hat sich das Bild verschoben: KISS wurden zur etablierten Stadionband, die ganze Familien anzieht. Gerade in Deutschland sieht man bei Gigs oft drei Generationen: Großeltern, die die Band seit den 70ern begleiten, Eltern, die in den 90ern eingestiegen sind, und Kids, die hauptsächlich über Streaming und Social Media auf KISS gestoßen sind. Für Gen Z und Millennials spielt Nostalgie eine große Rolle: Viele verbinden die Songs mit alten Mixtapes der Eltern, Games-Soundtracks oder viralen Clips. Genau diese Mischung aus Traditionsrock und Meme-Potenzial macht KISS heute spannend für ein digitales Publikum.
7. Wie bleibe ich als deutscher Fan realistisch auf dem Laufenden?
Der wichtigste Tipp: Verlass dich nicht nur auf Screenshots aus Fan-Gruppen oder alte Zitate, sondern check regelmäßig die offiziellen Quellen. Dazu gehören die Website mit der Tourübersicht, die Social-Media-Accounts der Band sowie die persönlichen Kanäle von Gene Simmons und Paul Stanley. Gerade in den letzten Jahren haben die beiden gerne News in Interviews oder beiläufigen Posts angeteasert, bevor es offizielle Pressemeldungen gab. Parallel lohnt sich der Blick in internationale Foren wie Reddit und Fan-Communities, um einzuschätzen, wie realistisch bestimmte Gerüchte sind. Aber: Solange ein Termin nicht auf den offiziellen Kanälen steht, bleibt alles Spekulation – auch wenn es noch so oft geteilt wird.
Unterm Strich ist die Lage rund um KISS gerade paradoxerweise spannender denn je: Die klassische Bandvergangenheit ist abgeschlossen, aber die Zukunft als digitales und vielleicht neu besetztes Live-Phänomen steht erst am Anfang. Für dich als Fan in Deutschland heißt das: Augen auf, Playlists bereit halten – und die Chance nutzen, eine der größten Rockmarken überhaupt beim Übergang in ihr nächstes Kapitel zu beobachten.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden
@ ad-hoc-news.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


