QR-Codes, Betrugswelle

KI und gefälschte QR-Codes: Neue Betrugswelle trifft Smartphone-Nutzer

20.02.2026 - 04:11:12 | boerse-global.de

Cyberkriminelle nutzen KI-generierte Texte und manipulierte QR-Codes für täuschend echte Angriffe auf Smartphone-Nutzer. Verbraucherschützer warnen vor den raffinieren Methoden.

Eine neue Welle raffinierter Betrugsangriffe zielt aktuell auf Smartphone-Nutzer in Deutschland. Kriminelle setzen auf KI-generierte Texte und manipulierte QR-Codes, um an Geld und Daten zu gelangen. Verbraucherschützer und Sicherheitsbehörden warnen vor den täuschend echten Methoden.

Die als „Quishing“ bekannte Masche nutzt gefälschte QR-Codes im öffentlichen Raum. Täter überkleben originale Codes an Ladesäulen, in Parkhäusern oder auf Plakaten. Wer scannt, landet auf einer präparierten Webseite und gibt vielleicht seine Bankdaten preis.

KI macht Phishing-Mails fast perfekt

Gleichzeitig perfektionieren Betrüger ihre Phishing-Nachrichten mit Künstlicher Intelligenz. Früher verrieten Rechtschreibfehler die Fälschungen – heute erzeugt KI fehlerfreie, personalisierte E-Mails und SMS. Eine gängige Masche: gefälschte Mahnungen von bekannten Diensten wie OpenAI, die mit einer Kontosperrung drohen. Der erzeugte Druck soll Opfer zu unüberlegten Klicks verleiten.

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Experten raten, bei QR-Codes im öffentlichen Raum extrem misstrauisch zu sein. Moderne Smartphone-Kameras zeigen eine URL-Vorschau an – diese sollte man immer prüfen, bevor man den Link öffnet. Die goldene Regel lautet: Niemals unüberlegt auf Links in unerwarteten Nachrichten klicken.

Klassische Maschen bleiben gefährlich

Neben den neuen Methoden sind altbekannte Betrugsversuche weiterhin aktiv. Beim „Hallo Mama/Papa“-Betrug geben sich Kriminelle in WhatsApp als Kind in einer angeblichen Notlage aus und bitten um dringende Geldüberweisungen. Auch SMS von angeblichen Paketdiensten oder Banken zielen auf Daten ab.

Eine weitere Gefahr lauert in inoffiziellen App-Dateien (APKs). Diese werden mit verlockenden Namen wie „Sonderangebote_Katalog.apk“ geteilt. Einmal installiert, kann solche Schadsoftware das Smartphone komplett übernehmen oder in ein Botnetz einbinden.

Warum die Angriffe immer öfter gelingen

Die Digitalisierung macht das Smartphone zur Schaltzentrale für Alltag und Finanzen – das wissen auch die Kriminellen. Laut Branchenverband Bitkom waren bereits 61 Prozent der Internetnutzer von Cyberkriminalität betroffen. Die Zahl der erkannten Bedrohungen für Android-Geräte hat sich 2025 fast verdoppelt.

Die Täter setzen gezielt auf Psychologie. Sie erzeugen Dringlichkeit oder Angst, damit Opfer schnell handeln, ohne die Nachricht zu hinterfragen. Die Maschen sind oft an aktuelle Ereignisse oder alltägliche Routinen angepasst, um glaubwürdiger zu wirken.

So können Sie sich schützen

Bei Geldforderungen über Messenger sollte man immer direkt telefonisch beim Bekannten rückfassen – und zwar über eine bereits bekannte Nummer. Absenderadressen von E-Mails gilt es kritisch zu prüfen. Das Betriebssystem und alle Apps müssen stets aktuell gehalten werden, um Sicherheitslücken zu schließen.

Wer den Verdacht hat, betrogen worden zu sein, sollte sofort den Kontakt abbrechen, seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Experten sind sich einig: Die Bedrohung durch diese immer raffinierteren mobilen Angriffe wird weiter zunehmen.

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