KI-Phishing-Welle trifft deutsche Bankkunden
25.02.2026 - 06:00:57 | boerse-global.deEine neue Welle von KI-gestützten Phishing-Angriffen überrollt Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Verbraucherschützer warnen vor täuschend echten Betrugsversuchen per E-Mail, SMS und QR-Code.
Die Angriffe nutzen fortschrittliche Sprachmodelle. Sie erstellen massenhaft personalisierte Nachrichten, die den Tonfall von Banken und Behörden perfekt imitieren. Traditionelle Spam-Filter umgehen die KI-generierten Texte leicht. "Die Zeiten, in denen man Betrug an schlechter Grammatik erkannte, sind vorbei", warnt das BSI.
So funktionieren die perfiden KI-Angriffe
Cyberkriminelle setzen auf mehrstufige Täuschung. Sie versenden SMS oder E-Mails, die unter glaubwürdigen Vorwänden zur sofortigen Handlung drängen. Häufige Narrative sind angebliche Sicherheitsüberprüfungen, neue EU-Richtlinien oder drohende Kontosperrungen.
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Ein Klick auf den Link führt auf täuschend echte Fake-Seiten der Bank. Dort geben Opfer ihre Login-Daten und sogar Kreditkarteninformationen preis. Oft folgt ein Anruf angeblicher Bankmitarbeiter – teilweise mit KI-generierten Stimmen. Sie fordern zur Freigabe von Transaktionen mit TANs auf. Diese Kombination aus technischer Täuschung und psychologischem Druck macht die Angriffe so gefährlich.
Woran Sie die Betrugsversuche erkennen
Die Verbraucherzentrale rät zu erhöhter Skepsis. Ihr "Phishing-Radar" dokumentiert täglich neue Kampagnen. Typische Warnsignale sind unerwartete Aufforderungen zur Dateneingabe, künstlich erzeugter Handlungsdruck und die Androhung negativer Konsequenzen.
Bankkunden sollten niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten klicken. Stattdessen gilt: Die Bankadresse immer manuell eingeben oder die offizielle App nutzen. Misstrauen ist auch bei der Absenderadresse geboten. Oft weicht sie bei genauer Betrachtung minimal von der echten Adresse ab. Aktuell betreffen Warnungen Kunden der easybank, Commerzbank, diverser Volksbanken und Sparkassen.
Diese Schutzmaßnahmen helfen wirklich
Der beste Schutz bleibt wachsames Verhalten. Experten raten dringend zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Dabei bestätigen Nutzer Transaktionen über zwei unabhängige Geräte – etwa Smartphone und PC. Starke, einzigartige Passwörter für jeden Dienst sind ebenfalls essenziell.
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Was tun im Ernstfall? Betroffene sollten sofort ihre Bank kontaktieren. Online-Zugänge und betroffene Karten müssen umgehend gesperrt werden. Eine Anzeige bei der Polizei ist unerlässlich. Alle kompromittierten Passwörter gehören sofort geändert. Ein Gedächtnisprotokoll hilft Bank und Ermittlern.
Wird der Wettlauf immer schneller?
Die aktuelle Welle zeigt: Der Kampf zwischen Kriminellen und Sicherheitsexperten eskaliert. Der KI-Einsatz der Betrüger wird weiter zunehmen. Das führt zu noch personalisierteren, schwerer zu durchschauenden Angriffen.
Banken müssen ihre Sicherheitssysteme ständig anpassen. Verbraucher brauchen ein geschärftes Bewusstsein. Branchenanalysten setzen auf biometrische Verfahren und verhaltensbasierte Analysen. Sie sollen Betrug in Echtzeit erkennen. Eine Grundregel bleibt: Keine seriöse Bank fordert Kunden per Mail oder SMS zur Passworteingabe auf. Wachsamkeit ist das wirksamste Werkzeug.
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