KI-Boom löst globale PC-Krise aus
08.02.2026 - 01:54:12Speicherchip-Knappheit treibt Laptop-Preise auf Rekordhöhen und verzögert Produktion. Der Grund: Die künstliche Intelligenz (KI) saugt den Markt für Hochleistungs-Speicher leer. Halbleiterhersteller stellen ihre Produktion um – zu Lasten von Verbrauchergeräten. Experten warnen vor einer anhaltenden Mangellage.
KI-Infrastruktur frisst Speicher-Kapazitäten
Im Zentrum der Krise steht der explosionsartige Aufbau von KI-Rechenzentren. Diese benötigen riesige Mengen an High-Bandwidth Memory (HBM), einem speziellen Hochleistungsspeicher. Prognosen zufolge könnte KI-Hardware 2026 bis zu 70 Prozent des weltweiten Speicherangebots absorbieren. Die Folge: Chipkonzerne wie Samsung oder SK Hynix verlagern ihre Produktionskapazitäten in diesen lukrativen Markt. Für die in modernen Laptops verbauten DDR5- und LPDDR5X-Module bleibt immer weniger übrig.
Die Auswirkungen auf die Preise sind drastisch. Marktforscher von TrendForce erwarten allein im ersten Quartal 2026 einen Anstieg der DRAM-Vertragspreise um bis zu 95 Prozent. Bei Hochleistungsmodulen für PCs sind sogar Steigerungen von über 110 Prozent möglich. Auch die Preise für NAND-Flash-Speicher, die Basis von SSDs, dürften um 55 bis 60 Prozent klettern. Diese „Memoryflation“ erfasst die gesamte Elektronikbranche.
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Laptop-Hersteller in der Zwickmühle
Die Knappheit trifft die großen PC-Marken direkt. Dell, HP, Lenovo und Asus warnen vor Preiserhöhungen zwischen 15 und 30 Prozent für ihre Systeme in diesem Jahr. Einige Hersteller erwägen sogar, Einsteigermodelle wieder nur mit 8 GB Arbeitsspeicher auszustatten, um die Kosten im Rahmen zu halten.
Die Produktion neuer Laptops verzögert sich, weil die notwendigen Speicherchips fehlen. Die Lage ist so ernst, dass große Marken erstmals über Bezugsquellen bei chinesischen Herstellern nachdenken, um die Lücke zu schließen. Die Krise betrifft auch Smartphones und Grafikkarten. Berichten zufolge hat Nvidia Pläne für neue Gaming-GPUs wegen des Chipmangels auf Eis gelegt.
Strukturwandel: Vom Massenprodukt zum strategischen Gut
Die aktuelle Krise markiert einen fundamentalen Wandel in der Halbleiterindustrie. Erstmals konkurriert die Produktion von KI-Chips direkt mit der für Consumer-Elektronik. Speicher ist kein leicht verfügbares Massenprodukt mehr, sondern ein knappes strategisches Gut.
Die Situation wird dadurch verschärft, dass der Bau neuer Chipfabriken Jahre dauert. Obwohl neue Anlagen entstehen, werden sie erst in einigen Jahren nennenswert Kapazität liefern. Die derzeitigen Engpässe dürften also anhalten. Das wird den PC-Markt langfristig verändern: High-End-Laptops mit viel RAM werden zur Luxusware, während das Angebot an günstigen Geräten schrumpft.
Ausblick: Teure und knappe Geräte bis 2027
Verbraucher, die 2026 einen neuen Laptop kaufen wollen, müssen sich auf höhere Preise und Lieferengpässe einstellen. Analysten prognostizieren, dass der Preisdruck mindestens für die nächsten 18 bis 24 Monate anhalten wird. Zwar puffern einige Hersteller die unmittelbaren Auswirkungen mit Lagerbeständen ab. Diese Reserven werden jedoch schwinden – und die Preise im Jahresverlauf weiter nach oben treiben.
Während die Halbleiterindustrie insgesamt 2026 erstmals die Umsatzmarke von einer Billion Dollar knacken dürfte, bedeutet das für den PC-Markt Volatilität und Knappheit. Die Priorisierung der KI-Revolution durch die Chipindustrie stellt Hersteller und Kunden vor massive Herausforderungen. Die Speicherknappheit wird den Technologiemarkt noch lange prägen.
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