KI-Betrüger zielen jetzt auf Ihr Smartphone
18.02.2026 - 17:22:12 | boerse-global.deEine neue Welle raffinierter Betrugsangriffe überrollt Smartphone-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kriminelle setzen dabei massiv auf künstliche Intelligenz (KI), um ihre Maschen überzeugender zu gestalten. Die Bandbreite reicht von gefälschten SMS und QR-Codes bis zu betrügerischen Jobangeboten in Messengern.
Behörden warnen: Die Angriffe sind oft kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden. Die Täter nutzen aktuelle Themen – von Paketbenachrichtigungen bis zu angeblichen Bankproblemen –, um Vertrauen zu erschleichen und psychologischen Druck aufzubauen.
KI macht Phishing fast perfekt
Früher verrieten sich Betrüger oft durch schlechte Grammatik. Dank moderner Sprachmodelle sind ihre Texte heute nahezu fehlerfrei. Aktuell kursieren etwa Phishing-Mails, die vorgeben, vom KI-Dienstleister OpenAI zu stammen und zur „Aktualisierung der Zahlungsdaten“ auffordern.
Parallel dazu bleiben klassische Smishing-Angriffe per SMS eine große Gefahr. Diese Nachrichten imitieren Paketdienste, Banken oder Finanzbehörten und enthalten Links zu gefälschten Webseiten. Auch der „Hallo Mama/Papa“-Betrug über WhatsApp, bei dem sich Täter als in Not geratene Kinder ausgeben, ist weiter verbreitet.
Neue Tricks: QR-Codes und mobile Kartenleser
Eine wachsende Bedrohung ist „Quishing“. Dabei platzieren Betrüger gefälschte QR-Codes in E-Mails, auf angeblichen Strafzetteln oder sogar an Parkautomaten. Wer sie scannt, landet auf schädlichen Webseiten. Die Polizei rät, unbekannte Codes niemals unbedacht zu scannen.
Eine besonders dreiste Masche meldet die Polizei Oberfranken: Betrügerische Spendensammler bitten auf Parkplätzen um eine kleine Gabe, tippen am mobilen Kartenlesegerät dann aber unbemerkt einen viel höheren Betrag ein. Der Schaden geht hier bereits in die Tausende.
So schützen Sie sich vor den neuen Maschen
Angesichts der täuschend echten Angriffe ist gesunde Skepsis der beste Schutz. Seriöse Unternehmen und Behörden setzen Sie selten unter akuten Zeitdruck. Verifizieren Sie unerwartete Nachrichten immer über einen zweiten, bekannten Kanal – rufen Sie Ihre Bank direkt an oder geben Sie Webadressen manuell ein.
Die wichtigsten Schutztipps:
* Links ignorieren: Klicken Sie nie auf Links in verdächtigen SMS oder E-Mails.
* Absender prüfen: Achten Sie auf winzige Abweichungen in E-Mail-Adressen oder Telefonnummern.
* Druck widerstehen: Lassen Sie sich nicht durch Drohungen wie Kontosperrungen zu überstürztem Handeln drängen.
* Offizielle Wege nutzen: Für Banking nutzen Sie nur die offizielle App oder die manuell eingegebene Webadresse.
* Updates installieren: Halten Sie Ihr Smartphone-Betriebssystem und alle Apps stets aktuell.
Übrigens — wer sich gezielt gegen Smishing, gefälschte QR-Codes und betrügerische App‑Fallen schützen möchte, findet praktische Hilfe im kostenlosen Sicherheitspaket für Android. Der Ratgeber erklärt die fünf wichtigsten Maßnahmen Schritt für Schritt: sichere WhatsApp‑Einstellungen, überprüfte Apps und Link‑/QR‑Checks, Schutz für Online‑Banking und mobile Zahlungen. Holen Sie sich die Anleitung, damit Sie beim nächsten Paket‑SMS oder gefälschten QR‑Code nicht zur Zielscheibe werden. Jetzt kostenloses Android‑Sicherheits‑Paket herunterladen
Falls Sie doch Opfer werden, handeln Sie schnell: Brechen Sie den Kontakt sofort ab, informieren Sie Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie Beweise wie Screenshots und Chatverläufe.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


