KI-Assistenten, Microsoft

KI-Assistenten 2026: Sie schreiben nicht mehr nur mit – sie handeln

03.01.2026 - 14:16:12

Neue KI-Assistenten von Microsoft und Zoom führen eigenständig Aufgaben aus, besuchen Meetings und konsolidieren Informationen über Plattformen hinweg, um den administrativen Aufwand zu reduzieren.

KI-Assistenten übernehmen jetzt eigenständig Aufgaben. Zum Jahreswechsel rollen Microsoft und Zoom Updates aus, die aus passiven Protokollanten aktive Mitarbeiter machen. Die neue “agentische KI” automatisiert komplette Arbeitsabläufe.

Vom Zuhörer zum Akteur: KI löst jetzt Aktionen aus

Der größte Sprung: Die Systeme können jetzt handeln. Sie bleiben nicht beim Mitschreiben, sondern führen konkrete Schritte in anderen Programmen durch. Microsofts Copilot in Teams setzt nun “Channel Agents” ein. Diese spezialisierten KI-Helfer erstellen aus Diskussionen direkt Aufgaben in Tools wie Jira oder Asana – ganz ohne manuelles Zutun.

Ein weiteres Effizienz-Hindernis fällt: die Zersplitterung von Informationen über verschiedene Plattformen. Bisher war der Teams-Bot von Zoom isoliert und der Google-Kalender eine eigene Welt.

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8 Stunden gearbeitet und trotzdem wenig geschafft? Meetings und administrativer Aufwand rauben Wissensarbeitern täglich wertvolle Zeit – genau das, wofür viele jetzt agentische KI-Lösungen eingesetzt werden. Bis diese Abläufe voll automatisiert sind, helfen erprobte Planungs-Methoden sofort: Das kostenlose E‑Book “7 Methoden für ein effektives Zeit- und Aufgabenmanagement” erklärt Pareto, Eisenhower, ALPEN und Pomodoro mit konkreten Schritten und Vorlagen, damit Sie Ihren Tag klar strukturieren und deutlich produktiver werden. Jetzt kostenloses Zeitmanagement-Themenheft herunterladen

Das ändert sich jetzt. Zooms “Agentic Retrieval” holt Informationen nun auch aus Microsoft- und Google-Umgebungen. Nutzer können fragen: “Was wurde letzte Woche im Teams-Chat zu Projekt Alpha besprochen?” und bekommen eine Antwort, ohne die App zu wechseln.

Auch Otter.ai, ein Transkriptions-Pionier, setzt auf Zentralisierung. Das neue Feature “My Action Items” sammelt Aufgaben aus verschiedenen Meeting-Quellen an einem Ort. Diese Konsolidierung ist entscheidend, um in der hybriden Arbeitswelt den Überblick zu behalten.

Der radikalste Schritt: Die KI geht für Sie ins Meeting

Die vielleicht bemerkenswerteste Neuerung: Die KI macht menschliche Teilnahme optional. Neue Funktionen analysieren proaktiv Ihren Kalender und schlagen vor, welche Termine Sie überspringen können.

Die KI bietet an, das Meeting stellvertretend zu “besuchen”. Anschließend liefert sie keine bloße Zusammenfassung, sondern eine detaillierte Aufschlüsselung aller Entscheidungen und Ihnen zugewiesener Aufgaben.

Microsoft hat zudem seine “Audio Recap”-Funktion verfeinert. Nutzer können sich verpasste Besprechungen nun als kurze, podcast-artige Zusammenfassung anhören. Das mühsame Durcharbeiten langer Transkripte entfällt. Besonders Führungskräfte profitieren: Sie bleiben “anwesend”, ohne Zeit zu investieren.

Der Markt wandelt sich: Von der Nische zur geschäftskritischen Infrastruktur

Der Wettbewerb hat sich verschoben. War 2024 noch die Transkriptions-Genauigkeit das Hauptkriterium, ist sie heute eine Selbstverständlichkeit. Der neue Kampf findet um die Tiefe der Workflow-Integration statt.

Das verändert auch die Preismodelle. Anbieter wie Zoom und Microsoft packen die hochwertigen “agentischen” Funktionen in Premium-Pakete. Sie rechnen mit einem klaren Return on Investment durch eingesparte Arbeitsstunden.

Interessant ist die Demokratisierung der Technologie. Dank offener Protokolle und günstigerer Lizenzen können nun auch kleine und mittlere Unternehmen in Europa ihre Meeting-Kultur automatisieren. Marktbeobachter erwarten hier einen signifikanten Produktivitätsschub.

Was kommt als Nächstes?

Die Januar-Updates sind nur der Anfang. Experten prognostizieren für 2026 weitere Schritte:
* Autonome Verhandlungen: KI-Agenten könnten einfache Abstimmungen – wie Terminfindung oder Budgetfreigaben – komplett unter sich regeln.
* Tiefere Stimmungsanalyse: Zukünftige Systeme warnen Führungskräfte nicht nur vor Inhalten, sondern auch vor kippender Team-Stimmung oder unausgesprochenen Konflikten.

Der Fokus liegt heute auf der maximalen Zeitersparnis. Mit den aktuellen Tools haben Wissensarbeiter erstmals die Chance, den administrativen Meeting-Overhead fast vollständig abzugeben – und sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren.

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