Kaws-Kult: Warum diese Cartoon-Skulpturen für Millionen weggehen
26.02.2026 - 14:43:02 | ad-hoc-news.deAlle reden über Kaws – und zwar nicht nur die Art-Nerds, sondern dein TikTok-Feed, Auktionshäuser und Luxusmarken. Bunte Cartoon-Figuren, fette Skulpturen, Kreuz-Augen – und dafür zahlen Leute Millionen. Genialer Kunst-Hype oder einfach nur teure Deko?
Wenn du wissen willst, ob Kaws für dich Must-See, Investment-Chance oder einfach nur "kann weg" ist, lies weiter. Spoiler: Die Story ist größer als nur süße Figuren.
Das Netz staunt: Kaws auf TikTok & Co.
Visuell ist Kaws pures Social-Media-Futter: riesige bunte Skulpturen, bekannte Figuren wie Mickey, Snoopy & Co., aber alles mit den typischen XX-Augen, übergroßen Händen und einem leicht depressiven Vibe. Perfekt für Outfit-Pics, Art-Reels und Sammler-Flex.
Ob in Museen, Malls oder vor Wolkenkratzern – wo Kaws auftaucht, werden Selfies geschossen und Clips hochgeladen. Die Kommentarspalten? Ein Mix aus "Masterpiece" und "Das könnte doch mein kleiner Cousin malen" – also genau der Konflikt, der Kunst heute viral macht.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep Dives & Sammler-Touren zu Kaws auf YouTube checken
- Frische Kaws-Installs & Gallery-Drops auf Instagram entdecken
- Virale Kaws-Unboxings & Flex-Videos auf TikTok ansehen
Auf TikTok feiern viele Kaws als Einsteigerdroge in die Kunstwelt: Toys, Prints, Sneaker-Collabs – alles wirkt zugänglich, poppig und leicht zu verstehen. Gleichzeitig lachen andere über die Preise und fragen sich: "Warum kostet dieser traurige Cartoon mehr als ein Haus?"
Genau da liegt die Spannung: Kaws sitzt perfekt zwischen Street und High-End-Luxus. Von der Wand in der U-Bahn zur Wand in der Milliarden-Sammlung.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du über Kaws mitreden willst, brauchst du ein paar Signature-Pieces im Kopf. Hier die wichtigsten Highlights, die ständig in Feeds und Auktionen auftauchen:
- COMPANION: Die wahrscheinlich berühmteste Figur von Kaws. Ein graues Cartoon-Wesen mit Totenkopf-Schädel und XX-Augen, oft mit gesenktem Kopf oder in dramatischen Posen. Es gibt ihn als Mini-Toy fürs Regal und als 15-Meter-Skulptur auf dem Wasser oder mitten in der Stadt. Wenn du irgendwo eine riesige Figur siehst, die aussieht wie ein trauriger Mickey mit Knochen-Kopf – das ist höchstwahrscheinlich ein Kaws COMPANION.
- HOLIDAY: Eine Reihe von spektakulären Outdoor-Installationen. Kaws ließ gigantische aufblasbare Figuren rund um die Welt auftauchen – unter anderem als Floating Companion auf einem See in Asien, als übergroße Figur in den Bergen oder vor Skylines. Social Media ist bei jedem Stopp komplett eskaliert – tausende Clips, Drohnenvideos, Couple-Fotos davor. HOLIDAY hat Kaws endgültig in den Status viraler Hit katapultiert.
- Weiterbearbeitete Pop-Ikonen: Kaws hat sich früh an bekannte Charaktere herangewagt – etwa Snoopy, die Simpsons, SpongeBob, Mickey. Er übermalt oder redesignet sie mit seinen typischen XX-Augen und einem leicht düsteren Twist. Genau das hat ihm Fame – aber auch Kritik – gebracht: Die einen feiern die Appropriation als Kommentar auf Konsumkultur, die anderen sehen nur "Fanart mit Luxuspreis".
Skandale im klassischen Sinn? Kein riesiger Shitstorm, keine zerstörten Museumspieces. Die eigentliche "Provokation" bei Kaws ist oft der Preis: Kommentare wie "So viel für ein Spielzeug?" ziehen sich durch jede neue Auktion.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Auf dem Markt ist Kaws längst kein Geheimtipp mehr, sondern Blue-Chip-Brand. Auktionshäuser wie Sotheby's, Christie's & Co. fahren mit seinen Werken Millionen-Hammer nach Millionen-Hammer ein.
Einige seiner großformatigen Gemälde – oft farbintensive, zerschnittene Cartoon-Gesichter mit XX-Augen – haben in Auktionen mehrere Millionen US-Dollar erzielt. Laut öffentlich zugänglichen Auktionsdaten gehört ein großformatiges Gemälde von Kaws zu seinen bisherigen Rekordverkäufen und wurde im Bereich von rund 14–15 Millionen US-Dollar zugeschlagen. Damit spielt er preislich in einer Liga mit vielen längst etablierten Kunststars.
Wichtig: Preise können schwanken. Nach extremen Peaks gab es auch Phasen, in denen Kaws-Werke unter den spekulativ aufgeblasenen Erwartungen blieben. Trotzdem liegen viele seiner Werke – vor allem Gemälde und ikonische Skulpturen – stabil im hohen sechs- bis siebenstelligen Bereich, je nach Seltenheit, Motiv und Provenienz.
Sein Werdegang erklärt, warum der Markt so heiß ist: Kaws, eigentlich Brian Donnelly aus New Jersey, startete in den 1990ern als Graffiti-Writer. Er manipulierte Plakatwände und Werbeflächen, malte seine Figuren über Werbung – klassischer Street-Rebel-Move. Dann kamen Toys in Japan, erste Sammler, Gallery-Shows, später Museumsausstellungen und Big-Brand-Collabs.
Heute ist Kaws in vielen wichtigen Sammlungen vertreten, arbeitet mit Luxus-Labels und Sportartikel-Giganten zusammen und hat den Sprung geschafft, den viele Street Artists nie hinbekommen: Von der illegalen Wand zur legitimierten Blue-Chip-Kunst.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Kaws ist ständig irgendwo präsent – in Galerien, Museen, Pop-ups oder als gigantische Skulpturen im öffentlichen Raum. Der Hype ist global, von Asien über die USA bis Europa.
Für den aktuellsten Überblick zu Ausstellungen, Projekten und Editionen solltest du unbedingt diese Seiten checken:
- Offizielle Kaws-Seite – Projekte, Collabs & ausgewählte Arbeiten direkt vom Künstler
- Skarstedt Gallery – Kaws-Works, Ausstellungen & Markt-Infos bei einer Top-Galerie
Viele große Institutionen haben in den letzten Jahren Kaws gezeigt, von internationalen Museen bis hin zu spektakulären Outdoor-Shows. Konkrete, verlässlich terminierte kommenden Ausstellungen waren in den gängigen Recherchequellen zum Zeitpunkt der Abfrage nicht eindeutig gelistet. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die sich sicher datieren lassen – neue Shows werden aber oft kurzfristig auf den offiziellen Seiten und Social Media angekündigt.
Wenn du Kaws live sehen willst, lohnt es sich also, regelmäßig die Galerie- und Künstlerseiten zu checken und auf Instagram & TikTok nach frischen Installs zu suchen – dort tauchen oft zuerst Clips von neuen Skulpturen und Pop-ups auf.
Warum alle über Kaws streiten – und ihn trotzdem sammeln
Das Spannende an Kaws: Er bricht die Trennung zwischen High Art und Merch. Seine Kunst gibt es als Multi-Millionen-Leinwand, aber auch als Toy im dreistelligen Bereich (oder zumindest gab es das früher deutlich günstiger, bevor der Resale durch die Decke ging). Dadurch können sowohl Superreiche als auch junge Sammler in denselben Kosmos einsteigen.
Genau das sorgt für hitzige Debatten: Ist das noch Kunst oder schon voll durchkommerzialisiert? Ist ein Kaws-Toy im Regal legitimer als ein Limit-Print eines klassischen Malers? Viele jüngere Sammler:innen sagen klar: Ja. Denn Kaws spricht ihre visuelle Sprache – Popkultur, Cartoons, Streetwear-Ästhetik.
Dazu kommt: Seine Figuren haben emotionalen Druck. Die Körperhaltung ist oft verunsichert, melancholisch, überfordert. Zwischen bunten Farben steckt ziemlich viel "Sad Boy"-Vibe. Damit passen sie perfekt in eine Generation, die mit Mental-Health-Themen aufwächst und keine Angst vor weichen Emotionen hat.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Ob du Kaws liebst oder nur müde lächelst – ignorieren kannst du ihn nicht. Er ist einer der Künstler, der am klarsten zeigt, wie Kunst, Popkultur, Mode und Social Media heute ineinanderfallen. Seine Skulpturen sind Selfie-Magnete, seine Gemälde sind Auktionsraketen, seine Toys sind Einstiegsdroge in den Kunstmarkt.
Wenn du Kunst als Statement im Zimmer, auf dem Feed und vielleicht auch als Investment siehst, dann ist Kaws definitiv ein Name, den du beobachten solltest. Die ganz großen Rekordpreise sind möglicherweise nicht der Einstiegspunkt – aber kleinere Editionen, Prints oder Toys sind oft der Weg, wie viele Sammler:innen anfangen.
Am Ende musst du dir nur eine Frage stellen: Triffst du mit einem Kaws an deiner Wand eher dein inneres Kind oder deinen
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