Kaffee und Tee senken das Demenzrisiko deutlich
11.02.2026 - 19:49:12Zwei bis drei Tassen Kaffee täglich können das Demenzrisiko um bis zu 20 Prozent senken. Das zeigt eine neue, groß angelegte Analyse mit Daten von über 130.000 Menschen. Die Studie liefert einen weiteren starken Beleg dafür, dass der Lebensstil die Gesundheit unseres Gehirns maßgeblich beeinflusst.
Studie: So wirkt der tägliche Koffein-Kick
Die Auswertung kombiniert Daten aus zwei bekannten US-Langzeitstudien. Das Ergebnis ist eindeutig: Personen, die täglich zwei bis drei Tassen koffeinhaltigen Kaffee oder ein bis zwei Tassen Tee tranken, hatten ein um 15 bis 20 Prozent geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken.
Wissenschaftler führen den Effekt auf bioaktive Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Koffein zurück. Diese könnten oxidativen Stress und Entzündungen im Gehirn reduzieren – beides Triebkräfte für den kognitiven Abbau. Laborstudien deuten zudem darauf hin, dass Koffein die Ansammlung schädlicher Alzheimer-Proteine bremsen kann.
Die Forscher betonen jedoch: Die Studie zeigt eine klare Korrelation, beweist aber noch keinen endgültigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.
SHIELD: Das Geheimnis eines fitten Gehirns
Kaffee allein macht kein gesundes Gehirn. Experten verweisen auf das SHIELD-Konzept der Harvard-Universität, das die sechs entscheidenden Lebensstilsäulen zusammenfasst:
* Schlaf (Sleep)
* Herausforderungen meistern (Handle stress)
* Interaktion mit anderen (Interact)
* Exercise (Bewegung)
* Lernen (Learn)
* Diät (Diet)
Passend zum SHIELD-Konzept: Wer sein Gehirn aktiv stärken und das Demenz-Risiko senken möchte, findet im kostenlosen Report praxisnahe Hilfe. Der PDF-Ratgeber „Gehirntraining leicht gemacht“ liefert 7 Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und einen Selbsttest, um Konzentration und Gedächtnis zu trainieren – sofort und ohne teure Programme. Gratis-Report ‚Gehirntraining leicht gemacht‘ jetzt sichern
Die Macht der täglichen Gewohnheiten
Wie wirkt sich SHIELD konkret aus?
* Schlaf: Im Tiefschlaut reinigt sich das Gehirn von schädlichen Abfallstoffen. Chronischer Schlafmangel kann es dagegen um Jahre altern lassen.
* Bewegung: Schon tägliche Spaziergänge fördern die Durchblutung und können den Abbau verlangsamen.
* Ernährung: Eine mediterrane Diät mit viel Gemüse, Fisch und Olivenöl steht im Ruf, Entzündungen zu senken und die kognitive Funktion zu unterstützen.
* Lernen & Soziales: Neue Sprachen, Hobbys oder regelmäßige Treffen mit Freunden fordern das Gehirn heraus und bauen neuronale Resilienz auf.
Prävention gewinnt an Bedeutung
Die Studie unterstreicht einen Paradigmenwechsel: Demenz gilt nicht mehr als reines Schicksal. Modifizierbare Faktoren wie Lebensstil, Bluthochdruck und Diabetes haben einen enormen Einfluss.
Initiativen wie das „Jahr der Hirngesundheitsforschung 2026“ zielen darauf ab, präventive Strategien weiter zu erforschen. Bis dahin bleibt die Botschaft einfach: Die beste verfügbare Methode, das Gehirn fit zu halten, liegt in unseren alltäglichen Entscheidungen.
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