Kaffee, Demenzrisiko

Kaffee senkt Demenzrisiko um bis zu 18 Prozent

18.02.2026 - 18:18:12 | boerse-global.de

Eine großangelegte US-Studie zeigt, dass zwei bis drei Tassen koffeinhaltiger Kaffee täglich das Demenzrisiko signifikant senken können. Der Effekt ist auf Koffein zurückzuführen.

Eine neue US-Studie zeigt: Zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag können das Demenzrisiko erheblich reduzieren. Die großangelegte Analyse der Harvard-Universität liefert überraschende Erkenntnisse zu einer alltäglichen Gewohnheit.

Harvard-Studie mit klarem Ergebnis

Forscher werteten Langzeitdaten von über 130.000 Teilnehmern aus. Ihr Ergebnis: Wer täglich zwei bis drei Tassen koffeinhaltigen Kaffee trank, hatte ein um etwa 18 Prozent geringeres Demenzrisiko als Menschen, die kaum oder keinen Kaffee konsumierten.

Die Studie, veröffentlicht im Fachjournal „JAMA“, beobachtete die Probanden über Jahrzehnte. Auch Teetrinker profitierten – bei ein bis zwei Tassen täglich zeigte sich ein ähnlicher, wenn auch etwas schwächerer Effekt.

Koffein ist der Schlüssel zum Schutz

Ein Detail sticht besonders hervor: Der positive Effekt trat ausschließlich bei koffeinhaltigem Kaffee auf. Bei entkoffeiniertem Kaffee fanden die Wissenschaftler keinen signifikanten Schutz.

Das legt einen Schluss nahe: Koffein selbst wirkt neuroprotektiv. Die Substanz könnte Entzündungsprozesse im Gehirn abschwächen und Zellen vor Schäden schützen. Die in Kaffee und Tee enthaltenen Polyphenole verstärken diesen Effekt möglicherweise.

Doch Vorsicht: Die Forscher betonen, dass es sich zunächst um eine Korrelation handelt. Weitere Studien müssen die genauen Mechanismen noch beweisen.

Ein Baustein im Kampf gegen Demenz

Die neuen Erkenntnisse ergänzen das bekannte Bild der Demenzprävention. Experten sehen wirksamen Schutz vor allem in einem Bündel aus Maßnahmen:
* Regelmäßige körperliche Aktivität
* Ausgewogene Ernährung (wie die Mittelmeerdiät)
* Stressreduktion und soziale Kontakte
* Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck

Laut Deutschem Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen ließen sich über ein Drittel aller Demenzfälle durch die Anpassung solcher Lebensstilfaktoren vermeiden. Die Kaffee-Studie fügt diesem Katalog eine besonders einfache Gewohnheit hinzu.

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Die richtige Dosis macht’s

Forscher raten zur Mäßigung. Ein übermäßiger Konsum bringt keinen zusätzlichen Nutzen und kann andere Gesundheitsrisiken bergen. Die optimale Dosis scheint bei zwei bis drei Tassen täglich zu liegen.

Sollten sich die Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen, könnten Kaffee und Tee eine prominentere Rolle in offiziellen Präventionsempfehlungen spielen. Ihre weite Verbreitung macht sie zu einem idealen Ansatzpunkt für die öffentliche Gesundheit.

Bis dahin gilt: Die Tasse Kaffee am Morgen ist vielleicht mehr als nur ein Wachmacher – sie könnte ein kleines Investment in die geistige Fitness von morgen sein.

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