Jost Werke Aktie: Kapitalspritze angekündigt
24.02.2026 - 18:18:47 | boerse-global.deDer Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke holt sich frisches Geld. Am Dienstagabend gab das Unternehmen bekannt, das Grundkapital um bis zu zehn Prozent zu erhöhen. Bis zu 1,49 Millionen neue Aktien sollen im Rahmen einer beschleunigten Privatplatzierung ausschließlich an institutionelle Investoren gehen. Die Reaktion der Privatanleger ließ nicht lange auf sich warten: Auf Tradegate sackte der Kurs um acht Prozent ab.
Kriegskasse für weitere Übernahmen
Wofür braucht Jost das Geld? Das Unternehmen macht keinen Hehl daraus: Weitere Akquisitionen stehen auf der Agenda. Im Rahmen der Strategie "Ambition 2030" will der Konzern seine finanzielle Flexibilität erhöhen, um „wertsteigernde Übernahmen" umzusetzen. Besonders attraktiv findet Jost dabei den Off-Highway-Bereich – also Landwirtschaft und Bauindustrie.
Vorstandschef Joachim Dürr betont, dass die Übernahme von Hyva im vergangenen Jahr ein wichtiger Meilenstein war. Daran wolle man anknüpfen, um weiteres profitables Wachstum zu generieren. Die Stoßrichtung ist klar: Jost will ein ausgeglicheneres Umsatzprofil zwischen On- und Off-Highway-Geschäft erreichen und gleichzeitig Profitabilität sowie Widerstandsfähigkeit steigern.
Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2025 dividendenberechtigt
Das beschleunigte Bookbuilding-Verfahren startete unmittelbar nach der Ankündigung am Dienstagabend. Platzierungspreis und endgültige Anzahl der ausgegebenen Aktien werden nach Abschluss bekanntgegeben. Die Zulassung der neuen Papiere zum Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 27. Februar vorgesehen, der Handelsstart soll am 2. März erfolgen.
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Eine klassische Lock-Up-Periode von 180 Tagen verpflichtet Jost, in dieser Zeit keine weiteren Aktien auszugeben oder eine zusätzliche Kapitalerhöhung durchzuführen – abgesehen von den üblichen Ausnahmen. Die neuen Aktien sind rückwirkend ab dem 1. Januar 2025 dividendenberechtigt, was für Zeichner einen gewissen Anreiz darstellen dürfte.
Ob die Kapitalerhöhung tatsächlich den erhofften Spielraum für strategische Zukäufe schafft, wird sich zeigen. Die Skepsis der Anleger zeigt sich jedenfalls im gestrigen Kursrückgang deutlich. Verwässerungseffekte und die Frage, ob künftige Übernahmen den erwarteten Mehrwert liefern, dürften die Aktie zunächst belasten.
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