Job-Scamming: Android-Nutzer zahlen teuer für Fake-Jobs
27.01.2026 - 21:51:12Betrüger locken Android-Nutzer über WhatsApp und Telegram mit gefälschten Jobangeboten. Die sogenannten Job- oder Task-Scams führen zu massiven finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl. Verbraucherschützer und Polizei warnen eindringlich vor der raffinierter werdenden Masche.
Die Falle beginnt meist mit einer unaufgeforderten Nachricht auf dem Smartphone. Absender mit oft ausländischen Nummern geben sich als Personaler großer Firmen aus. Sie versprechen einfache Tätigkeiten wie App-Tests oder Social-Media-Aufgaben für ein angebliches Tagesgehalt von 300 bis 800 Euro. Das Ziel: Menschen in finanziell unsicheren Lagen.
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Nach der ersten Kontaktaufnahme wird das Opfer in Gruppenchats gelockt. Dort sollen Erfolgsstorys anderer „Mitarbeiter“ Vertrauen schaffen. Anschließend leiten die Betrüger auf professionell gestaltete, gefälschte Plattformen weiter. Für erste, simple Aufgaben gibt es sogar eine kleine virtuelle Provision – der Köder für den großen Schlag.
Die finanzielle Falle schnappt zu
Der Betrug beginnt, sobald Opfer ihr Guthaben auszahlen lassen wollen. Plötzlich ist eine Vorauszahlung nötig. Die Gründe sind vielfältig:
* Für ein „VIP-Level“
* Um ein Kontominus auszugleichen
* Als Kaution für die Auszahlung
Die Zahlungen werden über Krypto-Apps oder andere schwer nachverfolgbare Wege verlangt. Wer einmal zahlt, gerät in eine Spirale aus immer neuen Forderungen. Eine echte Auszahlung gibt es nie. In einem dokumentierten Fall verlor ein Opfer so über 10.000 Euro.
Datenklau und Malware als zusätzliche Gefahr
Die Betrüger haben es auch auf persönliche Daten abgesehen. Im Verlauf fordern sie Kopien von Ausweisen oder Bankdaten. Diese Informationen nutzen sie für Identitätsdiebstahl, um etwa Kredite auf den Namen der Opfer zu beantragen.
Eine weitere Gefahr lauert in schädlichen Links aus den Chats. Ein Klick kann Malware auf dem Android-Gerät installieren. Diese Schadsoftware kann Passwörter, Bankdaten und private Fotos ausspähen. Eine besonders perfide Methode ist „Ghost Pairing“: Angreifer koppeln dabei das WhatsApp-Konto des Opfers mit einem eigenen Gerät und lesen die gesamte Kommunikation mit.
So schützen Sie sich vor der Masche
Experten raten zu grundlegender Skepsis. Seriöse Unternehmen machen erste Jobangebote nicht per WhatsApp. Klare Warnsignale sind:
* Unrealistisch hohe Gehaltsversprechen
* Vage Jobbeschreibungen
* Sprachliche Fehler in den Nachrichten
* Aufbau von Zeitdruck
Zahlen Sie niemals Geld im Voraus für einen Job. Geben Sie persönliche Dokumente nicht an Unbekannte weiter. Brechen Sie den Kontakt bei Verdacht sofort ab, blockieren Sie die Nummer und melden Sie den Chat als Spam.
Überprüfen Sie regelmäßig in den WhatsApp-Einstellungen unter „Verknüpfte Geräte“ aktive Sitzungen. Wer bereits Opfer geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.
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