Jimi Hendrix: Warum 2026 alle wieder über ihn reden
15.02.2026 - 09:40:51Jimi Hendrix ist 1970 gestorben – und trotzdem fühlt es sich 2026 so an, als würde er gleich wieder auf eine Bühne stolpern, die Strat in der Hand, Verstärker kurz vorm Explodieren. Auf TikTok kleben Gen Z Kids an alten Woodstock-Clips, auf Reddit streiten Fans über bisher unveröffentlichte Aufnahmen, und Streaming-Zahlen schießen jedes Jahr pünktlich zum Geburtstag des Gitarren-Gottes nach oben. Wenn du verstehen willst, warum ausgerechnet Jimi Hendrix gerade wieder so präsent ist, bist du hier komplett richtig.
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Vintage-Shirts in Berliner Second-Hand-Läden, Gitarren-Reels voller Hendrix-Riffs auf Instagram, und ständig neue Dokus auf den Plattformen: Der Name Jimi Hendrix ist längst nicht nur ein Boomernostalgie-Ding. Er ist für viele junge Gitarrist:innen eine Art Endgegner – und gleichzeitig der Einstieg in alles, was Rock je war. 2026 mischt sich dazu ein Mix aus Jubiläen, Reissues und Fan-Projekten, der den Mythos noch einmal anschiebt.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn Jimi Hendrix seit Jahrzehnten nicht mehr lebt, passiert rund um seinen Namen ziemlich viel. In den letzten Jahren ist ein klarer Trend zu beobachten: Klassiker der Rockgeschichte werden von Labels, Stiftungen und Erb:innen neu aufgelegt, digital restauriert und mit Bonusmaterial ausgestattet. Bei Hendrix ist das besonders spannend, weil es noch immer massiv Archivmaterial gibt, das nie in offiziellen Alben gelandet ist.
Rund um 2026 drehen sich viele Diskussionen im Netz um mögliche neue Archiv-Releases. Spezialisierte Musikportale und Fan-Foren berichten von Gerüchten über weitere Live-Mitschnitte aus Europa, vor allem aus der legendären 1969er-Phase. Konkrete Daten sind selten offiziell bestätigt, aber immer wieder tauchen Hinweise auf, dass Labels an neuen Deluxe-Versionen von "Electric Ladyland" oder erweiterten Live-Compilations arbeiten. Für deutsche Fans besonders interessant: historische Aufnahmen aus europäischen Hallen, in denen Hendrix damals vor deutlich kleineren Crowds als heute spielten würde – intime Clubs statt Stadien.
Dazu kommt der stetige Ausbau der offiziellen Online-Präsenz. Die Website von Hendrix sowie Social-Media-Kanäle pushen regelmäßig Jahrestage – Geburtstage, Release-Daten, legendäre Festivalauftritte. Gerade für Google Discover und TikTok spielt das eine Rolle: Jeder Jahrestag bringt eine neue Welle an Clips, Memes und Edits. So geraten Songs wie "Purple Haze" oder "Voodoo Child (Slight Return)" immer wieder in die Feeds von Leuten, die 30, 40 oder 50 Jahre nach Hendrix geboren wurden.
Ein zweiter großer Faktor: Serien und Filme. Immer mehr Popkultur-Produktionen nutzen Hendrix-Songs als Soundtrack für ikonische Szenen. Wenn ein Charakter in einer Coming-of-Age-Serie zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand nimmt, läuft im Hintergrund nicht selten "Little Wing" oder "The Wind Cries Mary". In Diskussionen wird oft betont, dass genau solche Szenen neue Hörer:innen zu Spotify & Co. treiben. Die Folge sind Peaks in den Streams, die wiederum Playlists wie "Classic Rock Mix" oder "Guitar Heroes" füttern – und schon ist Hendrix wieder ganz oben im Algorithmus.
Für deutsche Fans hat das konkrete Auswirkungen: Vinyl-Reissues landen in den Regalen von MediaMarkt & Saturn, Indie-Stores in Köln, Hamburg und Leipzig machen Listening-Sessions zum Release von Sondereditionen, und Gitarrenschulen schalten Anzeigen mit dem Versprechen, dir "Jimi-Sound in 10 Wochen" beizubringen. Selbst wenn es natürlich keine neue Tour geben kann, fühlt es sich durch all diese Bausteine fast so an, als wäre Hendrix als Aktiver wieder da – nur eben komplett über Medien, Archive und Fanprojekte vermittelt.
Nicht zu vergessen sind die ewigen Diskussionen rund um Rechte und Nachlassverwaltung. Immer wieder berichten US-Medien von rechtlichen Streitigkeiten im Umfeld der Hendrix-Erben. Für deutsche Fans wirkt das oft weit weg, aber es erklärt, warum manche Aufnahmen ewig underground bleiben, während andere Stück für Stück offiziell veröffentlicht werden. Jede neue Einigung kann theoretisch dazu führen, dass weitere Live-Sets oder Studio-Takes endlich in guter Qualität erscheinen. Genau das sorgt im Netz für Spekulationen und hält den Namen Jimi Hendrix ständig im Gespräch.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Natürlich gibt es 2026 keine echten Jimi-Hendrix-Konzerte mehr – aber die Shows, die heute in seinem Namen laufen, sind eigene Events: Tribute-Touren, Hologramm-Diskussionen, Orchester-Interpretationen, Gitarrenfestivals. Um zu verstehen, was dich bei solchen Abenden erwartet, lohnt sich ein Blick auf typische Setlists und die Art, wie heutige Musiker:innen Hendrix ehren.
Bei den meisten Tribute-Shows dominiert ein harter Kern an Songs, die so gut wie nie fehlen. Fast immer dabei sind:
- "Purple Haze" – der ultimative Einstieg. Der ikonische Gitarrenlauf, der verzerrte, psychedelische Sound, der schiefe, fast sprechgesungene Gesang: Dieser Track ist für viele junge Fans der erste Kontakt mit Hendrix.
- "Voodoo Child (Slight Return)" – Live ein Monster. Moderne Gitarristen nutzen den Song, um ihre Solo-Skills zu zeigen. In längeren Versionen kann das Ding locker über zehn Minuten gehen, inklusive Call-and-Response mit dem Publikum.
- "Hey Joe" – Hendrix’ Durchbruch in Europa. Der Song ist relativ zugänglich, was Akkorde und Struktur betrifft, und wird deshalb auch gern von Nachwuchsbands gecovert.
- "Little Wing" – der emotionale Moment des Abends. Oft in einer reduzierten Version, manchmal nur mit Gitarre und Stimme oder mit Streichern arrangiert.
- "Foxy Lady" – der dreckige, flirtende Rocktrack, bei dem Crowd und Band gleichermaßen eskalieren.
Tribute-Gigs orientieren sich häufig lose an legendären historischen Sets, etwa Woodstock 1969 oder dem Konzert in der Royal Albert Hall. Manche Bands spielen komplette Alben wie "Are You Experienced" oder "Axis: Bold as Love" durch, andere mischen die Hits mit Deep Cuts wie "Castles Made of Sand", "Spanish Castle Magic" oder "If 6 Was 9". Die Songreihenfolge ist dabei oft so gebaut, dass es eine ähnliche Dramaturgie wie bei einem echten Hendrix-Gig gibt: erst harte Riffs, dann psychedelische Ausflüge, danach emotionale Midtempo-Nummern und zum Schluss ein Finale mit viel Feedback.
Atmosphärisch fühlen sich solche Abende wie eine seltsame Mischung aus Geschichtsunterricht und Moshpit an. Du siehst ältere Fans, die ihn in den 60ern vielleicht noch live erlebt haben, Schulter an Schulter mit Teenies, die gerade erst die erste E-Gitarre zu Weihnachten bekommen haben. Wenn dann die ersten Töne von "All Along the Watchtower" oder "Red House" durch den Saal knallen, merkst du, dass diese Songs eine Wucht haben, die nicht an Jahrzehnte gebunden ist.
Interessant ist auch, wie moderne Acts Hendrix interpretieren. Viele aktuelle Gitarrenheld:innen bauen Effekte und Sounds ein, die es zu Jimi-Zeiten nicht gab: Extended-Pedalboards, komplexe Loop-Setups, digitale Amps. Trotzdem bleibt der Kern gleich: extreme Dynamik. Flüsterleise Parts werden plötzlich von brutalen Ausbrüchen abgelöst. Genau das macht den Reiz aus – und erklärt, warum so viele heutige Gitarrist:innen immer noch sagen, dass sie an bestimmten Hendrix-Passagen scheitern.
Setlist-technisch kannst du bei Special-Events außerdem mit kompletten Fokus-Themen rechnen: Abende nur mit Woodstock-Material, Jam-Nächte, bei denen "Machine Gun" bis in experimentelle Noise-Landschaften ausgedehnt wird, oder Orchesterprojekte, bei denen "Bold as Love" mit vollbesetzter Philharmonie gespielt wird. Selbst wenn das natürlich nie das Original ersetzt, zeigt es, wie flexibel das Material ist – und wie gut es sich in 2026 noch anfühlt.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, in Discord-Servern und TikTok-Kommentarspalten herrscht seit Jahren ein Dauerrauschen rund um Jimi Hendrix. Einige Themen kommen immer wieder – und manche sind wilder als andere.
Ein Dauerbrenner sind Spekulationen über unveröffentlichte Studio-Sessions. Viele Fans verweisen auf alte Statements von Toningenieuren und Zeitzeugen, die berichten, dass Hendrix zum Teil Nacht für Nacht im Studio saß und ganze Bänder vollimprovisierte. In Foren halten sich Gerüchte, dass es noch komplette Jam-Sessions mit extrem experimentellem Material geben könnte, das deutlich über das hinausgeht, was wir von offiziellen Alben kennen. Manche Fans hoffen auf mehr Aufnahmen aus dem "Electric Lady"-Studio oder auf Rohfassungen von Songs wie "Angel" oder "Night Bird Flying", bevor sie produziert wurden.
Auf TikTok wiederum tauchen immer wieder Edits auf, in denen Hendrix in moderne Kontexte gepackt wird: Mashups mit Trap-Beats, Visuals im Vaporwave-Stil, AI-generierte Clips, die so tun, als hätte Jimi 2024 bei einem Festival in Berlin gespielt. Darunter entbrennt regelmäßig Streit: Darf man Legenden so remixen? Oder ist genau das der Beweis, dass seine Musik zeitlos ist? Viele jüngere Fans argumentieren, dass Hendrix wahrscheinlich selbst experimentiert hätte – er war schon damals offen für neue Technik, von Effektpedalen bis zu Studio-Tricks.
Recht kontrovers ist die Debatte um Hologramm-Shows. Spätestens seit es virtuelle Abende mit Tupac oder ABBA gibt, kursiert in Fankreisen immer wieder die Frage, ob es irgendwann eine Jimi Hendrix Hologram Tour geben wird. Einige Fans finden die Idee furchtbar – sie sehen Hendrix als zu wild, zu unberechenbar, um ihn in eine perfekt durchgeplante Projektion zu pressen. Andere sagen: Wenn die Familie zustimmt und das Material respektvoll verwendet wird, wäre es eine Chance, seine Performance zumindest annähernd live zu erleben. Bis jetzt sind das vor allem Wunsch- und Horrorszenarien, aber das Thema sorgt regelmäßig für lange Diskussionsthreads.
Dazu kommen kleine, nerdige Streitthemen, die sich durch die Jahre ziehen: Welche Gitarre war wirklich seine beste? War die Woodstock-Version von "Star-Spangled Banner" spontan oder sorgfältig geplant? Hat er bestimmte Riffs tatsächlich live improvisiert, die später als komponiert galten? Hier prallen YouTube-Gitarrenlehrer, Biograf:innen und Zeitzeugen aufeinander – jede Seite mit eigenen Belegen, Tabulaturen und angeblichen Originalzitaten.
Spannend für deutschsprachige Fans: In einigen Threads wird Hendrix’ Beziehung zu Europa genauer beleuchtet. Viele vermuten, dass seine Karriere ohne London-Gigs und deutsche TV-Auftritte (zum Beispiel in Shows wie "Beat-Club") anders verlaufen wäre. User spekulieren darüber, ob ein längerer Aufenthalt in Deutschland vielleicht zu deutschsprachigen Versionen einzelner Songs geführt hätte – reine Fantasie, aber solche "Was wäre wenn"-Szenarien bringen ordentlich Engagement.
Auch rund um Ticketpreise für Tribute-Touren und Festivals, die Hendrix im Line-up oder im Branding nutzen, wird diskutiert. Manche Fans finden es schwierig, wenn unter seinem Namen Tickets für 100+ Euro verkauft werden, ohne dass auch wirklich seltenes Archivmaterial oder besondere Shows geboten werden. Andere argumentieren, dass hochwertige Tribute-Acts, Orchesterprojekte und aufwendige Visuals eben ihren Preis haben. Gerade in Zeiten, in denen Live-Musik generell teurer wird, ist Hendrix nur ein Beispiel in einer größeren Debatte, wie viel uns Konzerterlebnisse wert sind.
Alle Daten auf einen Blick
Hier ein kompakter Überblick über wichtige Eckdaten zu Jimi Hendrix und seinem musikalischen Erbe:
| Kategorie | Info | Kommentar |
|---|---|---|
| Geburtsdatum | 27. November 1942 | Geboren in Seattle, USA |
| Todestag | 18. September 1970 | Mit nur 27 Jahren gestorben ("27 Club") |
| Aktive Jahre | 1966–1970 | Kurze, aber extrem intensive Karriere |
| Debütalbum | "Are You Experienced" (1967) | In UK zuerst erschienen, später in den USA |
| Weitere Studioalben | "Axis: Bold as Love" (1967), "Electric Ladyland" (1968) | Kern seines offiziellen Studiooutputs zu Lebzeiten |
| Legendäre Festivalauftritte | Monterey Pop 1967, Woodstock 1969, Isle of Wight 1970 | Regelmäßig in Dokus und Livecompilations gefeiert |
| Bekannteste Songs | "Purple Haze", "Hey Joe", "Little Wing", "Voodoo Child (Slight Return)", "All Along the Watchtower" | Evergreens in Playlists, Coverversionen ohne Ende |
| Europa-Präsenz | London, Paris, Stockholm u.a. in den späten 60ern | Europa war entscheidend für seinen Durchbruch |
| Deutscher TV-Impact | Auftritte in Musikshows wie "Beat-Club" | Trug maßgeblich zu seiner Bekanntheit in Deutschland bei |
| Nachlassverwaltung | Hendrix-Familie & Partnerlabels | Verantwortlich für Reissues und Archivveröffentlichungen |
Häufige Fragen zu Jimi Hendrix
Um den aktuellen Hype um Jimi Hendrix zu verstehen, lohnt es sich, ein paar Basics und Fan-Fragen genauer anzuschauen. Hier ein ausführlicher FAQ-Block, der auch für Google gut funktioniert – und für dich hoffentlich noch besser.
Warum gilt Jimi Hendrix bis heute als einer der besten Gitarristen aller Zeiten?
Jimi Hendrix hat in extrem kurzer Zeit die E-Gitarre praktisch neu definiert. Technisch war er seiner Zeit weit voraus: Er kombinierte Blues-Licks, Rock-Riffs, Jazz-Harmonik und experimentelle Geräusche zu einem Stil, der bis heute modern wirkt. Sein Umgang mit Feedback, Wah-Wah-Pedalen, Fuzz-Distortion und Studiotechnik war radikal. Wichtig: Er nutzte diese Effekte nicht nur als Spielerei, sondern als Teil einer eigenen Ausdruckssprache. Viele Gitarristen, von John Frusciante bis Tom Morello, nennen ihn als direkten Einfluss.
Dazu kommt seine Fähigkeit, Rhythmus- und Leadgitarre gleichzeitig zu denken. Hör dir mal "Little Wing" oder "The Wind Cries Mary" genau an: Er füllt mit einer einzigen Gitarre harmonische Lücken, spielt Melodien und begleitet sich gefühlt selbst. Für viele Gitarrenlehrer ist das bis heute Pflichtstoff. Und: Hendrix war Linkshänder, spielte aber meist auf rechtshändigen Gitarren, die er umdrehte und neu bespannte – auch das trug zu seinem speziellen Klang bei.
Welche Jimi-Hendrix-Songs sollte ich 2026 unbedingt kennen?
Wenn du gerade erst in seine Welt einsteigst, kannst du dir eine Art Mini-Playlist bauen, die das Spektrum gut abdeckt:
- "Purple Haze" – die pure Energie der späten 60er, perfekt als Einstieg.
- "Voodoo Child (Slight Return)" – für alle, die Gitarrensoli lieben.
- "Little Wing" – zeigt seine sensible, fast zerbrechliche Seite.
- "All Along the Watchtower" – Bob-Dylan-Cover, aber in der Version, die viele als die ultimative ansehen.
- "Hey Joe" – frühe Single, bis heute ein Standard in unzähligen Bars und Clubs.
- "Red House" – lupenreiner Hendrix-Blues, ideal für Nächte mit zu viel Rotwein.
Wenn du danach tiefer einsteigen willst, sind Tracks wie "If 6 Was 9", "Castles Made of Sand" oder "Machine Gun" perfekt, um seine experimentellere und politischere Seite zu entdecken.
Wie relevant ist Jimi Hendrix für Gen Z und Millennials wirklich?
Mehr, als du vielleicht denkst. Viele Gen-Z-User:innen kennen Hendrix nicht als "alten Typen von früher", sondern über Reels, Edits und Serien. Die Ästhetik seiner Auftritte – bunte Outfits, offene Hemden, wildes Bühnenverhalten – passt ziemlich gut zum aktuellen Retro-Trend. Dazu kommt, dass sich viele junge Gitarrist:innen in ihm wiederfinden: ein Outsider, der sich nicht an Regeln hält und trotzdem (oder gerade deshalb) alles verändert.
Streaming-Plattformen melden regelmäßig Peaks bei Hendrix-Songs rund um bestimmte Daten, und in Playlists wie "Rock Classics", "Guitar Heroes" oder "Psychedelic Rock" ist er praktisch Dauerinventar. Auf TikTok tauchen außerdem regelmäßig Tutorials auf, die seine Riffs runterbrechen – vom 60-Sekunden-Clip, der zeigt, wie man den "Purple Haze"-Intro spielt, bis zu langen YouTube-Lessons, die komplette Soli analysieren. Für viele Millennials wiederum ist Hendrix eine Art Brücke: über Eltern oder ältere Geschwister entdeckt, aber in die eigene Playlist integriert.
Gibt es 2026 neue Musik von Jimi Hendrix?
Es gibt keine neue Musik im Sinne von frisch aufgenommenen Songs – das wäre logischerweise unmöglich. Aber es tauchen immer wieder bisher unveröffentlichte oder schwer zugängliche Aufnahmen auf, die offiziell herausgebracht werden. Das können alternative Versionen bekannter Songs sein, Live-Mitschnitte in besserer Qualität oder Jam-Sessions, die bisher nur in Sammlerkreisen kursierten.
Labels setzen dabei stark auf Deluxe-Editionen, Boxsets und digitale Re-Releases. Für dich als Fan bedeutet das: Selbst wenn du die klassischen Alben schon kennst, kann es sich lohnen, auf Ankündigungen von Hendrix-Nachlassverwaltern und Partnerlabels zu achten. Neue Reissues kommen oft mit ausführlichen Booklets, unveröffentlichten Fotos und Hintergrundinfos, die den Kontext der Songs erklären – etwas, das gerade Hardcore-Fans feiern.
Wie kann ich den Hendrix-Sound mit moderner Technik nachbauen?
Den echten Hendrix-Sound eins zu eins zu kopieren, ist nahezu unmöglich – nicht nur wegen des Equipments, sondern auch wegen seiner Spielweise. Trotzdem kannst du dich mit moderner Technik annähern. Wichtig sind ein paar Basics:
- Gitarre: Typischerweise eine Stratocaster-ähnliche Gitarre mit Single-Coil-Pickups.
- Verstärker: In seiner Zeit oft Marshall-Stacks, heute simuliert über Modeling-Amps oder Plugins.
- Effekte: Wah-Wah-Pedal, Fuzz (z.B. Fuzz Face-Emulationen), Uni-Vibe-ähnliche Modulation.
In vielen DAWs und Effekt-Apps gibt es mittlerweile fertige Presets namens "Hendrix", "Purple Haze" oder "Voodoo Child". Für Bedroom-Gitarrist:innen sind das bequeme Shortcuts. Aber: Der wichtigste Faktor ist deine rechte Hand. Hendrix arbeitete stark mit Dynamik, Palm Muting, Hammer-Ons, Pull-Offs und Daumengriffen in der linken Hand. Wenn du ernsthaft seinen Sound anpeilen willst, lohnt sich ein genauer Blick auf Live-Videos – die Technik ist wichtiger als jedes teure Pedal.
Warum ist Hendrix gerade für deutsche Fans interessant?
Zum einen wegen seiner Rolle in der europäischen Rockgeschichte. Hendrix wurde zwar in den USA geboren, aber seinen frühen Hype erlebte er in London und auf dem europäischen Festland. Deutsche TV-Shows und Magazine haben ihn früh aufgegriffen und damit eine Fanbasis geschaffen, die bis heute aktiv ist.
Zum anderen, weil die deutsche Live- und Clubszene stark auf Gitarrenmusik setzt. Ob kleine Kellerclubs in Bochum oder große Festivals wie Rock am Ring – Coverbands, Tribute-Acts und Jam-Sessions sind ohne Hendrix-Repertoire kaum vorstellbar. Viele deutsche Gitarrenlehrer:innen nutzen seine Songs als Standardmaterial. Und: In Deutschland gibt es eine lebendige Vinyl- und Sammler-Community, die sich intensiv mit Pressungen, Bootlegs und Sondereditionen beschäftigt – Hendrix ist dabei einer der meistdiskutierten Künstler.
Was ist die beste Reihenfolge, um Jimi-Hendrix-Alben zu entdecken?
Wenn du komplett neu einsteigst, kann die Fülle an Alben, Compilations und Posthum-Veröffentlichungen abschrecken. Eine sinnvolle Reihenfolge könnte so aussehen:
- "Are You Experienced" – das Rohmaterial, viele seiner bekanntesten Songs sind hier drauf.
- "Axis: Bold as Love" – hier wird es melodischer und harmonisch komplexer.
- "Electric Ladyland" – das große, experimentelle Meisterwerk.
- Eine gute Live-Compilation, zum Beispiel mit Woodstock- oder Monterey-Tracks.
- Posthume Compilations mit Outtakes und Jams, je nach Interesse.
So bekommst du erst ein Gefühl für seinen Kernsound und tauchst dann schrittweise in die tieferen, experimentelleren Schichten ein. Parallel kannst du natürlich auf YouTube Live-Versionen vergleichen – genau da merkst du, wie stark Hendrix seine Songs immer wieder verändert hat.
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