Jethro Tull 2026: Warum alle wieder über sie reden
18.02.2026 - 06:03:31 | ad-hoc-news.deDu dachtest, Jethro Tull wären nur etwas für die Plattensammlung deiner Eltern? Falsch gedacht. 2026 taucht der Name überall wieder auf: auf TikTok-Sounds, in Metal-Foren, in Prog-Playlists – und natürlich in den Tourankündigungen. Die Mischung aus Querflöte, Hardrock-Riffs und Folk-Vibes packt plötzlich eine neue Generation. Und genau deshalb fragen sich viele: Kommen Jethro Tull 2026 auch wieder nach Deutschland – und was passiert live eigentlich auf der Bühne?
Aktuelle Jethro-Tull-Tourdaten checken
Die Band um Ian Anderson ist längst Legende, aber sie spielt nicht auf Retro-Autopilot. Neue Songs treffen auf Klassiker wie "Aqualung" oder "Locomotive Breath" – und im Netz wird jede kleine Setlist-Änderung seziert. Wir schauen uns an, was gerade passiert, welche Songs du live erwarten kannst, welche Gerüchte in den Fan-Communities kursieren – und was das alles für dich als Fan in Deutschland bedeutet.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Jethro Tull gehören zu den wenigen Classic-Rock-Acts, die 2020er-typisch noch aktiv Alben veröffentlichen und regelmäßig touren. Nach den jüngeren Studio-Outputs wie "The Zealot Gene" (2022) und "RökFlöte" (2023) hat Ian Anderson in mehreren Interviews klargemacht, dass für ihn Schluss ist, sobald die Stimme nicht mehr mitmacht. Genau das sorgt gerade für zusätzlichen Druck in der Fanbase: Viele sehen die aktuellen und kommenden Tourzyklen als potenziell letzte Chance, die Band in halbwegs Originalform live zu erleben.
In jüngsten Gesprächen mit britischen Musikmedien hat Anderson betont, dass Touren anstrengender denn je sind. Lange Reisewege, enge Zeitpläne, dazu die Verantwortung, einen Katalog von über 50 Jahren zu repräsentieren. Trotzdem klingt er alles andere als nach Abschied. Immer wieder fällt die Formulierung, dass er lieber "solange es geht" auf der Bühne steht, als sich irgendwann zu fragen, ob er zu früh aufgehört hat. Für deutsche Fans heißt das: Solange sich Shows in Europa lohnen, bleiben Städte wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt realistische Stopps.
Ein Blick auf die offiziellen Termine auf der Bandseite zeigt: Der Fokus liegt wie immer stark auf Großbritannien, Skandinavien und ausgewählten Festival-Slots in Europa. Deutschland wird bei klassischen Rock- und Prog-Runden selten ausgelassen. In den letzten Jahren gab es regelmäßig einzelne Deutschland-Termine – manchmal im Rahmen großer Hallentouren, teilweise aber auch in eher bestuhlten Theatern, was perfekt zur komplexen Musik passt. Genau diese Mischung aus Rockkonzert und fast schon Kammermusik-Feeling macht den Reiz der aktuellen Shows aus.
Warum also der neue Buzz 2026? Zum einen sorgt der Backkatalog bei jungen Hörer*innen für frische Streams: Netflix- und Serien-Soundtracks, Gaming-Playlists und TikTok-Clips verwenden immer wieder Ausschnitte von Tull-Riffs oder dem ikonischen Querflöten-Sound. Zum anderen erleben viele 70s-Acts gerade eine zweite Streaming-Karriere. Kombiniert mit den noch relativ frischen Albumreleases wirkt Jethro Tull plötzlich nicht mehr wie ein Nostalgie-Act, sondern wie eine laufende Story.
Für deutsche Fans bedeutet das: Die Chance, die Band in halbwegs aktueller Form zu erleben, ist so groß wie seit Jahren nicht. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Ticketkontingente, weil neben der klassischen Ü50-Fanbase nun auch viele jüngere Prog- und Metal-Fans dazukommen, die sich von den komplexen Arrangements angezogen fühlen. Besonders stark beobachtet werden daher mögliche Festival-Bookings im deutschsprachigen Raum – vom Prog-Spezialfestival bis hin zu überraschenden Slots auf gemischten Rock-Events.
Klar ist: Jede angekündigte Show wird mittlerweile im Netz wie ein Ereignis behandelt. Setlist-Screenshots, Handyvideos und Flöten-Soli landen praktisch in Echtzeit auf YouTube, Instagram und Reddit. Damit erhöht sich der Erwartungsdruck weiter – aber genau das hält die Diskussion um Jethro Tull 2026 lebendig.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Jethro Tull 2026 live sehen will, fragt sich vor allem: Spielen sie die Klassiker – und wie viel Neues kommt dazu? Ein Blick auf die Setlists der letzten Tourneen zeigt ein klares Muster: Die Band baut ein Gerüst aus Legenden-Songs, streut aber konsequent Material der letzten beiden Alben und ein paar tiefere Cuts ein.
Regelmäßig mit dabei sind:
- "Aqualung" – der vermutlich wichtigste Song der Band, meist als einer der späten Höhepunkte gespielt. Live etwas härter und kantiger als auf Platte, mit langem Gitarrenpart.
- "Locomotive Breath" – oft als Zugabe, mit dem typischen Piano-Intro, das live gerne hinausgezögert wird, bevor der gesamte Saal im letzten Riff gemeinsam ausrastet.
- "Thick as a Brick (Excerpt)" – meist in einer kompakten Fassung, die zentrale Motive des epischen Originals zusammenfasst. Perfekt für Fans, die das 40-Minuten-Monster von früher kennen, aber auch zugänglich für Neulinge.
- "Bouree" – Bach via Rockband: Anderson zeigt, dass die Querflöte live kein Gimmick ist, sondern zentrales Instrument. Das Stück ist bis heute einer der großen Applaus-Momente.
- "My God" oder "Cross-Eyed Mary" – je nach Tourrotation. Beide bringen die Mischung aus sozialkritischen Texten und harten Riffs gut auf den Punkt.
Dazu kommen neue Songs wie "Shoshana Sleeping", "Mine Is the Mountain" oder Tracks von "RökFlöte" mit ihren nordisch-mythologischen Texten. Hier wird live deutlich, dass Anderson immer noch Lust auf neue Themen hat – weg vom reinen Best-of-Betrieb. Fans diskutieren in Foren intensiv, welche neuen Songs vermutlich im Set bleiben und welche nur kurz auftauchen.
Die Atmosphäre auf den aktuellen Shows unterscheidet sich deutlich von typischen Classic-Rock-Abenden. Viele Venues sind bestuhlt, aber das Publikum bleibt nicht gemütlich sitzen. Spätestens bei "Locomotive Breath" stehen große Teile der Leute, klatschen Offbeats und singen die Riffs mit. Dazu kommt die typisch britische Bühnenpräsenz: Anderson erzählt Anekdoten, macht trockene Kommentare über Religion, Politik oder Streamingkultur und sorgt damit für eine Mischung aus Konzert und Storytelling-Abend.
Visuell setzt die Band auf Projektionen, die Songthemen unterstreichen – etwa religiöse Symbolik bei "Aqualung" oder abstrakte Naturbilder bei ruhigeren Stücken. Kein bombastisches LED-Feuerwerk wie bei Pop-Acts, sondern eher dezente, gut abgestimmte Visuals, die den Fokus auf Musik und Spieltechnik lassen. Für Technik-Nerds ist der Abend ohnehin ein Fest: Ausgefeilte Gitarrensounds, präzise Rhythmusarbeit und natürlich das Flötenspiel, das live oft aggressiver und perkussiver wirkt als auf den Studioaufnahmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt für deutsche Fans: Die Shows sind in der Regel soundtechnisch ordentlich ausbalanciert. Im Gegensatz zu manch altem Hardrock-Act, bei dem die Vocals im Matsch verschwinden, wird bei Jethro Tull hörbar Wert darauf gelegt, dass du die Texte verstehst. Gerade bei den neuen Songs, die inhaltlich komplex sind, ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig fallen die arrangierten Bläser- oder Keyboardparts auf, die älteres Material frisch wirken lassen.
Setlist-technisch solltest du also mit einer starken Mischung aus:
- Pflichtklassikern ("Aqualung", "Locomotive Breath", "Bouree")
- Prog-Hymnen in gekürzten Fassungen ("Thick as a Brick")
- Material von "The Zealot Gene" und "RökFlöte"
- 1–2 Überraschungen pro Abend, die Fans in Foren feiern
Wenn du zum ersten Mal dabei bist, bekommst du damit einen ziemlich kompakten Überblick über 50+ Jahre Bandgeschichte. Wenn du schon lange Fan bist, wirst du eher darüber diskutieren, welcher Klassiker diesmal fehlt – aber genau diese Diskussion hält die Community am Laufen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, in Facebook-Gruppen und unter TikTok-Clips rund um "Aqualung" brodelt gerade einiges. Viele Fans spekulieren, ob Jethro Tull 2026 eine Art Abschiedsphase einläutet – keine offizielle "Farewell Tour", aber vielleicht der letzte größere Euro-Run. Auslöser sind Kommentare von Ian Anderson, der offen über seine Altersgrenzen spricht. Gleichzeitig tauchen immer wieder Gerüchte über mögliche Special Guests oder komplette Album-Abende auf.
Ein heiß diskutiertes Thema: Komplette "Thick as a Brick"- oder "Aqualung"-Shows. Einige Fans wünschen sich Konzerte, bei denen ein Album am Stück gespielt wird, ähnlich wie es andere Classic-Rock-Bands erfolgreich umgesetzt haben. Bisher gibt es dafür keine klare Bestätigung, aber einzelne Setlists der letzten Jahre zeigen immerhin längere "Thick as a Brick"-Blöcke. In Fan-Threads hoffen viele, dass ein Jubiläum oder eine Streaming-Sonderausgabe ein solcher Abend begleiten könnte.
Auf TikTok kursieren parallel Clips, in denen jüngere Musiker*innen quer durch die Genres Jethro-Tull-Riffs nachspielen – von Bedroom-Prog bis Trap-Beat mit Flöte. Daraus entstand die scherzhafte Theorie, dass Jethro Tull irgendwann mit einem modernen Feature zurückkehren könnten, etwa mit einem Metal- oder Folk-Feature-Act. Realistisch? Eher nicht, wenn man Andersons Skepsis gegenüber Trends kennt – aber die Fantasie der Community hält das Thema am Laufen.
Ein anderes heißes Thema sind Ticketpreise. Wie bei vielen Rock-Legenden sind die Preise in den letzten Jahren spürbar nach oben gegangen. In Foren liest man oft Diskussionen, ob sich 80–120 Euro für einen Sitzplatz lohnen. Viele ältere Fans vergleichen mit ihren ersten Tull-Shows in den 70ern oder 80ern und posten alte Ticketstubs mit Preisen im zweistelligen D-Mark-Bereich. Jüngere Fans argumentieren dagegen, dass man hier eine Band mit halbem Jahrhundert Geschichte sieht, die live noch richtig abliefert – und dass im Vergleich zu manchen US-Superstars die Preise immer noch halbwegs erträglich sind.
Spannend sind auch die Setlist-Gerüchte: Einige Reddit-User werten akribisch die Reihenfolge der Songs aus und versuchen daraus zu lesen, ob bestimmte Klassiker demnächst rausfliegen, um Platz für Neues zu schaffen. Wird "My God" dauerhaft ersetzt? Bleibt "Bouree" Pflichtprogramm? Und kommt irgendwann doch mal wieder ein ganz alter Folk-Song aus den Spät-60ern zurück? Diese Spekulationen mögen nerdig wirken, aber sie zeigen, wie intensiv die Fanbase noch involviert ist.
Dazu kommen lokale Theorien, besonders aus Deutschland: Wird die Band bestimmte Städte bevorzugen, weil dort die letzten Shows besonders gut liefen? Gibt es eine Chance auf Festivalauftritte bei Spezial-Events wie Prog- oder Classic-Rock-Festivals? Einzelne Booking-Leaks und Plakat-Fotos aus Innenstädten landen regelmäßig in Fan-Gruppen, lange bevor die Termine offiziell sind. Wer früh dran sein will, folgt deshalb nicht nur der Bandseite, sondern auch lokalen Venue- und Festival-Accounts.
Unterm Strich zeigt die Gerüchteküche: Jethro Tull sind 2026 bei weitem kein toter Legenden-Name, sondern eine aktive Marke in ständiger Diskussion. Und genau dieses Gefühl, Teil einer wachen Community zu sein, macht für viele den Reiz aus, sich Tickets zu besorgen – trotz höherer Preise und teilweise langer Anreise.
Alle Daten auf einen Blick
Die genauen Termine ändern sich laufend, aber so könnte eine typische Übersicht für europäische und deutsche Shows aussehen. Checke auf jeden Fall die offizielle Seite für den aktuellen Stand.
| Datum | Stadt | Land | Location | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| 2026-03-15 | Berlin | Deutschland | Verti Music Hall | Indoor, bestuhlter Bereich + Stehplätze |
| 2026-03-17 | Hamburg | Deutschland | Laeiszhalle | Fokus auf Akustik & Prog-Material |
| 2026-03-20 | München | Deutschland | Philharmonie im Gasteig | Theater-Setup, ideale Sicht von fast allen Plätzen |
| 2026-03-22 | Frankfurt | Deutschland | Alte Oper | Klassiker-Set mit ausgewählten neuen Songs |
| 2026-04-02 | Prag | Tschechien | O2 Universum | Große Halle, oft mit erweitertem Lichtkonzept |
| 2026-04-05 | Wien | Österreich | Wiener Konzerthaus | Beliebt bei Fans für starken Sound |
| 2026-04-10 | Zürich | Schweiz | Hallenstadion (kleines Setup) | Kombination aus Best-of und neuen Tracks |
Wichtig: Diese Tabelle ist eine beispielhafte Struktur, aktuelle und verbindliche Termine findest du immer unter der offiziellen Tourübersicht der Band.
Häufige Fragen zu Jethro Tull
Damit du im Freundeskreis nicht nur sagst "Irgendso eine alte Flötenband", hier die wichtigsten Fragen und Antworten – ausführlich, aber ohne Musikseminar-Vibe.
Wer oder was ist Jethro Tull eigentlich?
Jethro Tull ist eine britische Rockband, die Ende der 60er gestartet ist und sich nie sauber in ein Genre pressen ließ. Elemente aus Blues, Hardrock, Folk, Klassik und Prog fließen zusammen, dazu kommen teils sehr bissige Texte über Religion, Gesellschaft und menschliche Schwächen. Kopf der Band ist Ian Anderson – Sänger, Flötist, Songwriter und Live-Figur, die du schon auf Fotos erkennst, wenn er auf einem Bein steht und Flöte spielt.
Der Name stammt übrigens nicht von ihm: Ein früher Manager taufte die Band nach einem englischen Agrar-Pionier aus dem 18. Jahrhundert. Die meisten Musiker in der Band haben über die Jahrzehnte gewechselt, Anderson ist die Konstante.
Lohnt sich ein Jethro-Tull-Konzert 2026 überhaupt noch?
Kurze Antwort: Wenn du auch nur entfernt etwas mit Rock, Prog, Folk oder cleveren Songs anfangen kannst – ja. Du darfst keinen 70er-Jahre-Ian-Anderson erwarten, der wie früher über die Bühne springt. Aber du bekommst eine tight eingespielte Band, eine sehr durchdachte Setlist und ein Publikum, das wirklich zuhört. Die Konzerte sind weniger Party-Rock wie bei AC/DC, sondern eher eine Mischung aus intensiver Show, Musiknerd-Treffen und Nostalgie (selbst wenn du erst 25 bist und die Platten von deinen Eltern kennst).
Besonders stark ist das Erlebnis, wenn du die großen Songs zumindest grob kennst. Einmal "Locomotive Breath" im vollen Saal mitgesungen zu haben, bleibt hängen – egal, ob du das Originalalbum rauf und runter gehört hast oder erst seit ein paar Monaten drin bist.
Welche Alben sollte ich vor dem Konzert unbedingt hören?
Wenn du neu einsteigst und dich auf ein Konzert vorbereiten willst, kommst du an ein paar Ecksteinen nicht vorbei:
- "Aqualung" (1971) – der Klassiker mit den großen Hits. Dunkel, kritisch, starke Riffs.
- "Thick as a Brick" (1972) – ein einziges langes Konzeptstück, Prog pur. Fürs Konzert reicht es, wenn du die Hauptmelodien kennst.
- "Songs from the Wood" (1977) – Folkiger, harmonischer, mit vielen Chorsätzen.
- "The Zealot Gene" (2022) – um zu checken, wie die Band heute klingt.
- "RökFlöte" (2023) – moderner produziert, mit starkem Fokus auf Flöte und nordischen Mythen.
Wenn du nur wenig Zeit hast, bau dir eine Playlist mit: "Aqualung", "Locomotive Breath", "Bouree", "Cross-Eyed Mary", "My God", "Thick as a Brick (Edit)", dazu 2–3 neuere Stücke. Damit bist du für 80 Prozent der Liveshow solide vorbereitet.
Wie sind die Ticketpreise und wann sollte ich zuschlagen?
Ticketpreise schwanken je nach Stadt und Venue, aber du kannst grob mit mittleren zweistelligen bis knapp dreistelligen Beträgen rechnen – je nachdem, ob du eher Seitensicht im Theater oder gute Plätze im Parkett willst. Bestuhlte Locations mit toller Akustik sind oft etwas teurer, lohnen sich aber, weil der Sound bei dieser Art Musik entscheidend ist.
Empfehlung: Wenn ein Deutschland-Termin angekündigt wird, nicht zu lange warten. Die sehr guten Plätze sind schnell weg, gerade weil viele ältere Fans auf Komfort achten und sich lieber einen guten Sitzplatz gönnen. Restkarten tauchen zwar manchmal kurz vor der Show wieder auf, aber darauf würde ich mich nicht verlassen – besonders nicht bei Einzelterminen in Großstädten.
Ist Jethro Tull eher was für ältere Leute – oder auch für Gen Z?
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Im Saal wirst du viele Menschen sehen, die Jethro Tull schon in den 70ern live gesehen haben. Gleichzeitig wächst die Zahl der jüngeren Besucher*innen. Prog-, Metal- und Folk-Fans aus der Gen Z kommen wegen der komplexen Songs, Gamer wegen der teilweise epischen Sounds, und TikTok hat seinen Anteil, weil markante Riffs schnell in Edits landen.
Dass die Shows oft sitzend starten, wirkt auf manche anfangs ungewohnt, aber du wirst merken: Sobald die großen Songs kommen, verschwimmen Altersgrenzen. Spätestens bei "Locomotive Breath" oder "Aqualung" stehen auch die Leute, die eigentlich dachten, sie würden heute nur entspannt zuschauen.
Wie ist Ian Andersons Stimme live heutzutage?
Das ist eines der ehrlichsten Themen in der Fan-Community. Anderson ist nicht mehr Mitte 20 – und das hörst du. Die hohen, aggressiven Linien der frühen Jahre singt er heute zurückhaltender, manchmal unterstützt durch Mitmusiker. Im Gegenzug legt er mehr Wert auf Artikulation und Timing, damit die Texte verständlich bleiben.
Wer die Originalaufnahmen im Ohr hat und eins zu eins dieselbe Stimmfarbe erwartet, wird überrascht sein. Wer akzeptiert, dass hier ein Künstler auf der Bühne steht, der seinen Katalog an seine aktuelle Stimme anpasst, kann sehr viel aus dem Abend ziehen. Und das Flötenspiel ist ohnehin weiterhin sein Ass – spieltechnisch beeindruckend, mit vielen improvisierten Läufen.
Wie plane ich meinen Konzertabend am besten?
Gerade in deutschen Städten lohnt es sich, etwas früher da zu sein. Viele Venues liegen zentral, du kannst also vorher noch entspannt etwas essen oder ein Getränk holen. Einlasszeiten findest du auf den Venue-Seiten, in der Regel geht es 60–90 Minuten vor Showbeginn los. Merch-Stände sind bei Tull-Shows meist gut bestückt – von klassischen Tourshirts bis zu Retro-Artworks.
Wenn du nah an der Bühne sitzen willst, checke früh die Saalpläne. Bei bestuhlten Locations ist die mittlere Entfernung oft am besten: Du siehst die Band komplett und bekommst den vollen Sound. Ohrstöpsel für empfindliche Ohren sind nie schlecht, auch wenn Tull-Shows eher auf Klarheit als auf brutal laute Lautstärke setzen.
Und ganz wichtig: Direkt nach der Show lohnt sich ein Blick ins Netz. Setlists tauchen fast in Echtzeit auf, und vielleicht findest du deinen eigenen Konzertmoment schon wenige Stunden später als Clip wieder – mit dir irgendwo im Publikum, während Ian Anderson wieder mal auf einem Bein steht und Flöte spielt.
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