James Brown-Comeback im Netz: Warum der Godfather of Soul gerade wieder überall auftaucht
30.01.2026 - 05:01:17Du scrollst durch TikTok, hörst ein fettes Funk-Riff, jemanden schreien "I feel good!" – und merkst: James Brown ist zurück in deinem Feed.
Der Godfather of Soul ist zwar längst eine Legende, aber sein Sound wird gerade von neuen Acts gesampelt, in Serien und Dokus gefeiert und auf Social Media wieder hochgejazzt.
Ob du ihn nur vom Hörensagen kennst oder schon immer wusstest, dass ohne ihn kein Funk, kein Hip-Hop und viele Pop-Hooks so klingen würden wie heute: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, tiefer einzusteigen.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
James Brown droppt natürlich keine neuen Singles mehr, aber seine Klassiker drehen wieder ihre Runden – auf Playlists, in Clips, in neuen Edits.
Diese Tracks tauchen aktuell am häufigsten auf, wenn über ihn gesprochen, getanzt oder gepostet wird:
- "I Got You (I Feel Good)"
Der ultimative Gute-Laune-Ohrwurm. Bläser, Schrei, Groove – nach zwei Sekunden erkennst du den Song. Tausendfach in Werbespots, Filmen und Memes verwertet. Perfekt, wenn du in Sekunden im "I feel good"-Modus sein willst. - "Papa's Got A Brand New Bag"
Hier beginnt das, was später als Funk durch die Decke geht. Trockene Drums, messerscharfe Gitarre, Bass zum Niederknien. Ein Track, der heute noch klingt wie ein Sample – nur war er zuerst da. - "Get Up (I Feel Like Being A) Sex Machine"
Der Inbegriff von Gänsehaut-Groove. Langer Jam, Call-and-Response mit der Band, pure Energie. DJs und Produzent:innen lieben den Song bis heute als Quelle für Edits, Remixe und Live-Übergänge.
Dazu kommen Evergreens wie "It's A Man's Man's Man's World" für alle, die auf dramatische Soul-Balladen stehen, oder "The Payback" – einer der meistgesampelten Tracks der Hip-Hop-Geschichte.
Das Muster: kurze Hooks, fette Riffs, alles auf den Groove gebaut. Zero Schnickschnack, maximale Wirkung. Genau die Art Sound, die heute wieder viral geht, sobald jemand einen Tanz oder Edit dazu baut.
Das Netz feiert: James Brown auf TikTok & Co.
Auch wenn James Brown aus einer komplett anderen Ära kommt: Seine Musik ist Social-Media-Gold.
Auf TikTok und YouTube tauchen dauernd:
- Dance-Challenges zu "I Feel Good"
- Edits mit Vintage-Live-Clips und modernem Color-Grading
- Producer-Breakdowns, die zeigen, wie viele Rap-Hits auf James-Brown-Samples basieren
- Reaction-Videos von Gen-Z-Kids, die zum ersten Mal seine Live-Auftritte sehen und komplett ausrasten
Die Stimmung in der Fanbase ist eine Mischung aus Nostalgie und . Alte Fans feiern, dass der Sound wieder Aufmerksamkeit bekommt, während jüngere User merken: "Okay, ohne den Typen gäbe es vieles nicht, was ich heute feiere."
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Gerade auf YouTube findest du legendäre Auftritte – verschwitzte Anzüge, wilde Tanzmoves, Mikrofon-Tricks. Das ist das Original dessen, was heute als "Stage Presence" gefeiert wird.
Erlebe James Brown live: Tour & Tickets
Wichtig zu wissen: James Brown ist 2006 gestorben. Es gibt also keine neuen Tourdaten oder echten Live-Konzerte mehr, bei denen du ihn persönlich sehen könntest.
Was es aber gibt: Tribute-Shows, Funk-Bands und Orchester-Projekte, die seine Songs live feiern – teilweise mit riesigen Bläsersektionen und Gästen, die seine Klassiker neu interpretieren.
Solche Projekte sind meist lokal oder festivalbasiert und wechseln oft, deshalb werden konkrete Termine & Tickets eher über regionale Veranstalter, Festivals oder große Ticketportale angekündigt.
Wenn du tiefer eintauchen willst in sein musikalisches Erbe, Releases, Specials und offizielle Projekte rund um die Marke James Brown, check die offizielle Seite:
Hier alle offiziellen James-Brown-News & Releases checken
Für dein persönliches Live-Erlebnis gilt: Augen offen halten nach
- "James Brown Tribute"-Shows
- Funk- und Soul-Festivals mit Schwerpunkt 60s/70s
- Big-Band- oder Orchester-Abenden mit Soul-Klassikern
Gerade in größeren Städten tauchen solche Events regelmäßig auf – perfekt, um mit Freund:innen einen Abend lang die Classic-Funk-Gänsehaut mitzunehmen.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Bevor James Brown eine Marke wurde, war er ein Kid aus ärmlichen Verhältnissen im US-Bundesstaat Georgia. Seine Story ist die klassische Vom-Nichts-zum-Weltstar-Erzählung, aber mit extra viel Widerstand, Skandalen und Comebacks.
Er startete in Gospel-Gruppen, landete dann bei den Famous Flames und mischte Ende der 50er/Anfang der 60er mit Songs wie "Please, Please, Please" und "Try Me" die Soul-Szene auf.
Der große Durchbruch kam, als er seinen eigenen Sound fand: weniger Melodie, mehr Rhythmus. Drums und Bass nach vorne, Gitarre als perkussives Instrument, Bläser als Punch – das, was später Funk genannt wurde.
Meilensteine:
- "Live at the Apollo" – eines der berühmtesten Live-Alben der Musikgeschichte, mehrfach in "Best Albums of All Time"-Listen.
- Zahlreiche Gold- und Platin-Auszeichnungen für Singles und Alben, vor allem in den 60ern und 70ern.
- Massiver Einfluss auf R&B, Funk, Disco, Hip-Hop und Pop. Unzählige Rap-Klassiker samplen seine Drums, Shouts und Riffs.
- Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und diverse Lifetime-Awards.
Gleichzeitig war seine Karriere auch von privaten Eskalationen, rechtlichen Problemen und Kontroversen geprägt. Das macht seine Geschichte nicht einfacher – aber erklärt, warum viele Dokus und Biopics versuchen, Schatten und Genie gleichzeitig zu zeigen.
Heute wird er vor allem als Sound-Pionier gesehen: Ohne James Brown wären Acts wie Prince, Bruno Mars, Anderson .Paak, Mark Ronson oder viele Trap- und R&B-Producer ganz anders unterwegs.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du auf knackige Grooves, markante Shouts und sofort erkennbare Riffs stehst, führt an James Brown kein Weg vorbei.
Für neue Hörer:innen ist er so etwas wie ein Crashkurs in Musikgeschichte zum Mitwippen: Du lernst, woher viele moderne Sounds kommen, ohne das Gefühl zu haben, irgendwas "Pflichtmäßiges" zu hören – die Tracks funktionieren bis heute im Club, beim Sport oder auf dem Weg in die Schule/Arbeit.
Für langjährige Fans ist der aktuelle Online-Hype ein Geschenk: Remaster, Reissues, Edits und neue Dokus sorgen dafür, dass sein Katalog frisch bleibt – und dass eine neue Generation in seine Musik einsteigt.
Also: Playlist auf, Lautstärke hoch, einmal durch die Klassiker zappen – und schau selbst, wie viele Gänsehaut- und Aha-Momente du bekommst. Wenn du danach denkst: "Okay, das ist bigger than oldschool", dann hast du verstanden, warum der Godfather of Soul in jeder Musik-Ära wieder auftaucht.


