China, ETF

iShares EM ex China ETF: Halbleiter-Boom

21.02.2026 - 12:54:30 | boerse-global.de

Der ETF verzeichnet deutliche Jahresgewinne durch hohe Tech-Gewichtung in Taiwan und Südkorea. Analysten erwarten weiteres Gewinnwachstum bei attraktiven Bewertungen.

Während China mit strukturellen Herausforderungen kämpft, schaltet der iShares MSCI Emerging Markets ex China ETF einen Gang höher. Vor allem der weltweite Hunger nach KI-Chips befeuert die Performance der Schwellenländer abseits der Volksrepublik. Doch wie nachhaltig ist dieser Trend angesichts der hohen Konzentration auf den Technologiesektor?

Gestern verzeichnete der ETF einen leichten Rücksetzer auf einen Nettoinventarwert (NAV) von 84,01 US-Dollar, was einem Minus von 0,24 Prozent entspricht. Auf Jahressicht überzeugt die Entwicklung jedoch mit einem Plus von bisher 15,86 Prozent. Hauptverantwortlich für diesen Lauf ist die strategische Ausrichtung auf Märkte wie Taiwan und Südkorea, die massiv vom aktuellen Technologiezyklus profitieren.

Tech-Giganten als Wachstumsmotor

Der Erfolg des Fonds basiert maßgeblich auf seiner hohen Gewichtung im Technologiesektor, der fast 40 Prozent des Portfolios ausmacht. Schwergewichte wie TSMC, Samsung Electronics und SK Hynix stehen im Zentrum der globalen Lieferketten für künstliche Intelligenz. Besonders die Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM) sorgt bei den Speicherchipherstellern für volle Auftragsbücher und steigende Margen.

Analysten prognostizieren für Unternehmen in den Schwellenländern im Jahr 2026 ein Gewinnwachstum von über 20 Prozent. Gestützt wird dieser Optimismus durch die Erwartung eines schwächeren US-Dollars und verbesserte Finanzierungsbedingungen auf den globalen Märkten. Da die Halbleiter-Industrie als Rückgrat der digitalen Transformation gilt, fungieren diese Konzerne als primäre Profiteure der massiven Infrastrukturinvestitionen.

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Günstige Bewertungen locken Anleger

Trotz der jüngsten Kursgewinne bleiben die Bewertungen in vielen Schwellenländern im historischen Vergleich und gegenüber den USA attraktiv. Viele Titel werden mit einem deutlichen Abschlag gehandelt, während gleichzeitig Reformen in der Unternehmensführung – insbesondere in Südkorea und Taiwan – das Vertrauen internationaler Investoren stärken. Dies könnte in den kommenden Monaten zu weiteren Kapitalzuflüssen führen.

Die weitere Entwicklung des ETF hängt nun maßgeblich von den globalen Ausgaben für KI-Infrastruktur ab, die im Jahr 2026 die Marke von 650 Milliarden US-Dollar überschreiten sollen. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,25 Prozent bleibt der Fonds eine der effizientesten Möglichkeiten, gezielt auf das technologische Wachstum der Schwellenländer zu setzen, ohne die spezifischen Risiken des chinesischen Marktes abdecken zu müssen.

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