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iPhone-Sicherheitsalarm: Experten fordern sofortiges Update

16.01.2026 - 20:00:12

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Welle professioneller Spionage-Angriffe auf iPhones. Die Bedrohung nutzt kritische Lücken in älteren iOS-Versionen aus, die Millionen Nutzer noch nicht geschlossen haben. Die Lösung ist einfach, aber dringend.

Die Gefahr ist unsichtbar und benötigt keinen Klick: Aktive „Mercenary Spyware“-Kampagnen infizieren iPhones über sogenannte Zero-Click-Lücken im WebKit-Browser. Die Schadsoftware residiert nur im Arbeitsspeicher, um Scans zu umgehen. Ein simpler Neustart des Geräts kann die aktive Infektion daher vorübergehend bereinigen – ein wichtiger Erste-Hilfe-Schritt.

Die dauerhafte Lösung ist jedoch das Update auf iOS 26.2. Dieses schließt zwei kritische Zero-Day-Sicherheitslücken (CVE-2025-46288 und CVE-2025-43539), die seit Mitte Dezember 2025 bekannt sind. Dennoch nutzen laut aktuellen Branchenberichten weniger als 20 Prozent aller aktiven iPhones überhaupt das Basis-Betriebssystem iOS 26.

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Design-Ärger bremst Sicherheit aus

Warum zögern so viele Nutzer? Analysten machen das kontroverse „Liquid Glass“-Redesign von iOS 26 verantwortlich. Der Abschied vom flachen Design zugunsten transparenter Schichten spaltet die Community. Doch Sicherheitsbefürworter warnen scharf: Ästhetische Vorlieben über Sicherheit zu stellen, ist fahrlässig.

Die Folgen sind konkret: Nutzer auf älteren Versionen wie iOS 18 sind nach Berichten der Economic Times schutzlos. Apple hat bestimmte Speicherschutz-Funktionen auf die iOS-26-Architektur beschränkt. Wer nicht aktualisiert, bleibt angreifbar.

Apples neue Strategie und automatische Patches

Die aktuelle Krise fällt in eine Übergangsphase für Apple. Mit iOS 26 führte der Konzern eine jahrbasierte Versionsnummer ein – eigentlich für mehr Klarheit gedacht. Bei manchen Nutzern sorgt sie jedoch für Verwirrung darüber, welche Version die neuste ist.

Langfristig will Apple das Update-Problem technisch lösen. In der Beta von iOS 26.3 testet das Unternehmen ein „Background Security Improvement“-Feature. Es soll ermöglichen, kritische Sicherheitspatches für Safari und WebKit im Hintergrund einzuspielen – ohne komplettes System-Update und Neustart. Ein solches Tool hätte die aktuelle Gefahrenlage entschärfen können.

Bis diese Automatisierung greift, bleibt die Handlungsaufforderung simpel: iPhone-Nutzer sollten sofort in den Einstellungen nach iOS 26.2 suchen und es installieren. Wer das Update noch nicht durchführen kann oder will, sollte sein Gerät mindestens einmal täglich neu starten. Diese „digitale Hygiene“ beseitigt zumindest die flüchtige Bedrohung im Arbeitsspeicher – und gewinnt Zeit für den überfälligen Sicherheits-Upgrade.

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