Max, Face

iPhone 18 Pro Max: 2-Nanometer-Chip und unsichtbares Face ID treiben Preis

23.01.2026 - 01:28:11

Das für Herbst 2026 erwartete iPhone 18 Pro Max soll mit einem 2-Nanometer-Chip und unter dem Display integrierter Face ID aufwarten, was zu einem deutlichen Preisanstieg führen könnte.

Apple bereitet für sein Spitzenmodell im Herbst die größte Hardware-Revolution seit Jahren vor. Die Innovationen könnten den Preis jedoch in neue Höhen treiben.

Neue Leaks aus der Lieferkette, die zwischen dem 20. und 23. Januar bekannt wurden, zeichnen ein klares Bild: Das für September 2026 erwartete iPhone 18 Pro Max soll mit zwei bahnbrechenden Neuerungen aufwarten. Es erhält den ersten 2-Nanometer-Chip der Branche und verbannt die Face-ID-Sensoren unter das Display. Diese technischen Sprünge bedeuten aber auch deutlich höhere Herstellungskosten, die an die Kunden weitergegeben werden dürften.

Der 2-nm-Chip: Leistungsexplosion zu hohem Preis

Das Herzstück der Neuerungen ist der A20 Pro Chip. Er wird im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt – ein großer Schritt von der 3-nm-Architektur des Vorgängers. Analysten erwarten dadurch einen Leistungsschub von 15 Prozent und eine 30 Prozent bessere Energieeffizienz. Diese ist entscheidend, um die KI-Funktionen von Apple Intelligence ohne Abstriche bei der Akkulaufzeit zu betreiben.

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Doch der Fortschritt ist teuer. Berichten zufolge könnte die Fertigung des A20 Pro Apple etwa 280 US-Dollar pro Einheit kosten – fast doppelt so viel wie der A19 Pro. Grund sind die extrem komplexen und kostenintensiven Produktionsanlagen für 2-nm-Chips. Zudem setzt Apple auf eine neue WMCM-Verpackungstechnologie, bei der der Arbeitsspeicher direkt auf dem Chip-Träger integriert wird. Das beschleunigt den Datentransfer, den KI-Aufgaben auf dem Gerät erfordern.

Das Ende der Dynamic Island: Face ID verschwindet

Das auffälligste Merkmal für Nutzer wird das neue Display sein. Die seit dem iPhone 14 Pro charakteristische Dynamic Island soll weitgehend verschwinden. Laut den jüngsten Leaks hat Apple es geschafft, die Infrarotsensoren und den Punktprojektor für Face ID unter die OLED-Anzeige zu integrieren. Diese Technologie ermöglicht eine nahezu unterbrechungsfreie Bildschirmfläche.

Offen ist noch das Schicksal der Selfie-Kamera. Einige Quellen sprechen von einem deutlich kleineren Loch („Hole-Punch“), andere vermuten, dass auch die Kamera unter das Display wandert. Die meisten Beobachter glauben jedoch, dass diese Technologie für Apples Qualitätsansprüche erst 2027 beim iPhone 19 bereit sein wird. Unabhängig davon wird das Display deutlich sauberer ausfallen.

Profi-Kamera und exklusive Displays

Auch bei Kamera und Display stehen Upgrades an. Das iPhone 18 Pro Max soll ein Triple-48-MP-Kamerasystem erhalten. Eine kleine Sensation wäre eine variable Blende für das Haupt-Weitwinkelobjektiv, die erstmals bei einem iPhone Einzug halten würde. Sie könnte zwischen Blende f/1.4 und f/2.8 wechseln und so mehr kreative Kontrolle über Schärfentiefe und Lichteinfall bieten – eine Funktion von professionellen Spiegelreflexkameras.

Die neuen LTPO+ OLED-Panels liefern ausschließlich Samsung Display und LG. Sie sollen heller und sparsamer sein. Der chinesische Hersteller BOE wurde Berichten zufolge aus der Lieferkette für die Pro-Modelle gestrichen, da er die anspruchsvollen Displays nicht in der benötigten Menge und Qualität fertigen kann.

Die Kostenfrage: Droht der Preisschock?

Die technischen Vorzüge haben ihren Preis. Finanzanalysten warnen vor einem deutlichen Preisanstieg. Die hohen Kosten für den 2-nm-Chip, die Unter-Display-Komponenten und den allgemeinen Anstieg der Speicherpreise („RAMageddon“) könnten den Startpreis des iPhone 18 Pro Max auf über 1.299 US-Dollar drücken.

Trotzdem rechnen Branchenbeobachter mit einem starken Upgrade-Zyklus („Supercycle“). Die Kombination aus neuem Design, leistungsstarkem Chip und ausgereifter KI, gepaart mit einem hauseigenen C2-Modem für besseren 5G-Empfang, könnte viele Besitzer älterer Modelle zum Kauf bewegen.

Die aktuellen Leaks zeigen ein ambitioniertes Gerät, das Apples Ziele bündelt: maximale Leistung, ein nahezu ununterbrochenes Display und größere Unabhängigkeit von Zulieferern. Ob alle geplanten Features bis September 2026 realisiert werden, müssen jedoch erst die finalen Produktionstests zeigen. Apple geht damit die größte Preisfrage der letzten Jahre ein.

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