iPad Pro im Alltagstest: Wie dieses Tablet deinen Laptop (und deine Ausreden) ersetzt
01.02.2026 - 18:49:11Der Moment, in dem dein Laptop plötzlich zu viel ist
Stell dir vor: Du sitzt im Zug, der Laptop balanciert halb auf deinen Knien, halb auf dem Klapptisch. Das Netzteil blockiert die Tasche, der Lüfter dreht hoch, der Akku schreit nach der nächsten Steckdose. Gleichzeitig willst du aber mehr als nur Mails checken: Präsentation finalisieren, Fotos bearbeiten, vielleicht abends noch eine Folge deiner Lieblingsserie in wirklich guter Qualität schauen.
Genau hier platzt die Realität in deinen digitalen Traum: Dein Notebook ist zu schwer, dein Tablet zu schwach, dein Smartphone zu klein. Drei Geräte, und keins passt perfekt. Klingt vertraut?
Was du eigentlich willst, ist ein Gerät, das so leicht ist wie ein Tablet, so stark wie ein Laptop und so intuitiv wie dein Smartphone. Keine Kompromisse mehr zwischen Kreativität und Produktivität, zwischen Entertainment und ernsthafter Arbeit.
Die Lösung: Das iPad Pro als Game-Changer im Alltag
Genau an dieser Stelle kommt das iPad Pro ins Spiel. Apple positioniert es seit Jahren als Tablet, das einen Laptop ersetzen kann – mit jeder Generation ein Stück näher an diesem Versprechen. Aktuell (Stand Anfang 2026) ist das iPad Pro eine der spannendsten Antworten auf die Frage: „Brauche ich wirklich noch ein klassisches Notebook?“
Mit extrem schnellem Apple Silicon Chip, einer der besten Displays im Tablet-Markt, Apple Pencil-Unterstützung und einem Ökosystem aus Apps, das von Netflix bis zu professionellen Kreativ- und Productivity-Tools reicht, will das iPad Pro das eine Gerät sein, das du morgens einpackst – und abends zufrieden wieder aus der Tasche holst.
Doch was bedeutet das konkret im Alltag – und für wen lohnt sich der Sprung in die iPad-Pro-Welt wirklich?
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Das iPad Pro ist kein „noch ein Tablet“. Es ist das Spitzenmodell im Apple-Tablet-Lineup – und das merkst du an mehreren Stellen, die im Alltag echte Unterschiede machen.
- Performance auf Laptop-Niveau: Der aktuelle Apple Silicon Chip (Apple M?Serie, laut Apple-Website speziell für hohe Performance und Effizienz entwickelt) bringt Desktop-Leistung in ein ultradünnes Tablet. Übersetzt: 4K-Video schneiden, komplexe Fotobearbeitung, Musikproduktion oder große Präsentationen – alles gleichzeitig, ohne dass das Gerät ins Schwitzen gerät.
- Display, das nach "Wow" aussieht: Das iPad Pro bietet ein extrem scharfes, helles und farbtreues Display (hohe Auflösung, große Farbtreue, hohe Helligkeit – Apple vermarktet es als Liquid Retina bzw. Liquid Retina XDR). Für dich heißt das: Texte lesen wie auf Papier, Filme schauen wie im Kino und Fotos bearbeiten, bei denen jeder Farbton stimmt.
- Apple Pencil-Unterstützung: In Kombination mit dem Apple Pencil (2. Generation) wird das iPad Pro zum digitalen Notizbuch und Skizzenblock. Niedrige Latenz und hohe Präzision sorgen dafür, dass sich Schreiben und Zeichnen extrem natürlich anfühlen. Ob Uni-Mitschriften, Meeting-Notizen oder Storyboards – deine Handschrift wird wieder Teil deines digitalen Lebens.
- Magic Keyboard & Co.: Mit dem separat erhältlichen Magic Keyboard (inklusive Trackpad) verwandelt sich das iPad Pro optisch und funktional in ein fast vollwertiges Notebook. Du tippst auf einer vollwertigen Tastatur, navigierst mit einem Cursor – und kannst das Ganze trotzdem mit einem Handgriff wieder zum Tablet machen.
- USB?C / Thunderbolt-Anschluss: Der Anschluss unterstützt schnelles Laden sowie hohe Datenraten zu externen Laufwerken, Displays oder Kameras (laut Apple-Spezifikation Thunderbolt / USB 4 auf den Pro-Modellen). Für dich bedeutet das: große Videodateien von der Kamera ziehen, externen Monitor anschließen, Datenbackup – ohne Umwege.
- Kameras & LiDAR: Das iPad Pro bietet eine fortschrittliche Kameraeinheit inkl. Ultraweitwinkel-Objektiv und LiDAR-Scanner (laut Apple-Website), was AR-Anwendungen und präzisere Tiefenerkennung ermöglicht. Praktisch für Architektur, Interior-Design, 3D-Apps oder einfach bessere Scans von Dokumenten.
- Face ID und Premium-Design: Face ID im Hoch- und Querformat, dünnes Aluminiumgehäuse, typische Apple-Verarbeitung – kurz: Es sieht so hochwertig aus, wie es sich anfühlt.
All diese Punkte wären nur Buzzwords, wenn sie sich nicht im Alltag bemerkbar machen würden. Genau dort entsteht der Unterschied: Du kannst am Morgen eine Präsentation am Schreibtisch vorbereiten, im Café mit Pencil kommentieren, im Zug per Magic Keyboard überarbeiten und abends auf dem Sofa mit demselben Gerät eine Serie streamen – ohne Medienbruch.
iPad Pro: Auf einen Blick: Die Fakten
Das iPad Pro zeigt im Alltag, warum es als "Pro" vermarktet wird: Leistung, Display, Anschlussvielfalt und Zubehör-Unterstützung sind klar auf ambitionierte Nutzer ausgelegt.
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Apple Silicon Chip (M?Serie) | Notebook-ähnliche Performance in einem Tablet – ideal für Multitasking, professionelle Kreativ-Apps und langjährige Zukunftssicherheit. |
| Liquid Retina / Liquid Retina XDR Display | Extrem scharfes, helles und farbtreues Bild – perfekt für Filme, Foto- und Videobearbeitung sowie langes Lesen. |
| Unterstützung für Apple Pencil (2. Generation) | Natürliches Schreiben und Zeichnen – digitale Notizen, Skizzen und Annotationen ersetzen dein analoges Notizbuch. |
| Kompatibel mit Magic Keyboard | Verwandelt das iPad Pro in ein Laptop-ähnliches Gerät mit Tastatur und Trackpad – ideal für längere Schreib- und Office-Sessions. |
| Thunderbolt / USB?C Anschluss | Schnelle Anbindung von externen Displays, Speichern und Kameras – wichtig für Profis und Creators mit großen Datenmengen. |
| Fortschrittliches Kamera-System & LiDAR | Bessere Fotos, Dokumentenscans und AR-Anwendungen – vom 3D-Raum-Scan bis zur kreativen App. |
| iPadOS & App-Ökosystem | Optimierte Apps für Touch, Pencil und Keyboard – von Netflix bis zu Profi-Tools, alles in einem System. |
iPad Pro: Das sagen Nutzer und Experten
Das iPad Pro polarisiert – aber genau das macht es spannend. In Reddit-Threads, YouTube-Reviews und Foren loben viele Nutzer besonders das Gesamtpaket aus Performance und Mobilität. Häufig liest man Sätze wie: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich meinen Laptop so wenig vermisse“ oder „Für meine Arbeit (Design, Studium, Freelancing) reicht das iPad Pro komplett“.
Was Nutzer lieben:
- Die unglaubliche Display-Qualität – insbesondere bei der XDR-Variante für HDR-Inhalte.
- Die Akkulaufzeit, die im Alltag locker einen Arbeitstag übersteht.
- Wie schnell sich Arbeitsabläufe mit Pencil und Keyboard anfühlen – vom PDF annotieren bis zum E-Mail-Marathon.
- Das geringe Gewicht im Vergleich zu einem vollwertigen Laptop.
Die Kritikpunkte, die immer wieder kommen:
- Der Preis – vor allem, wenn man Pencil und Magic Keyboard dazurechnet.
- iPadOS ist mächtig, kommt aber bei sehr speziellen Profi-Workflows (z.B. komplexe Software-Entwicklung, bestimmte Spezialprogramme) nicht an ein vollwertiges Desktop-Betriebssystem heran.
- Manche wünschen sich noch flexiblere Dateiverwaltung und Multi-Window-Features.
Spannend: Trotz dieser Kritikpunkte fällt das Fazit vieler Reviews positiv aus – gerade weil das iPad Pro für viele Anwendungsfälle eben mehr als genug ist. Für Studierende, Kreative, Mobile Worker, Berater oder Content-Creator kippt das Verhältnis oft klar zugunsten des iPad Pro.
Hinzu kommt die Markenwahrnehmung: Apple Inc. (ISIN: US0378331005) genießt in puncto Verarbeitung, Langlebigkeit und Wiederverkaufswert einen starken Ruf, was bei einem Premiumprodukt wie dem iPad Pro eine Rolle spielt.
Alternativen vs. iPad Pro
Der Tablet-Markt schläft nicht. Samsung, Lenovo, Microsoft & Co. bringen starke Alternativen: etwa Android-Tablets mit großen Displays oder 2?in?1-Geräte mit Windows, die klassische Laptops ersetzen wollen.
Doch das iPad Pro behauptet sich aus mehreren Gründen sehr gut:
- App-Qualität: iPadOS hat nach wie vor eines der besten App-Ökosysteme für Tablets. Viele Kreativ- und Productivity-Apps sind auf das iPad optimiert, nutzen Pencil und Touch wirklich sinnvoll – das ist auf anderen Plattformen oft weniger ausgereift.
- Leistung pro Gramm: Die Apple M?Chips liefern enorm viel Performance bei geringem Energieverbrauch. Leistungsstarke Windows-2?in?1-Geräte sind oft schwerer, lauter und haben Lüfter – das iPad Pro bleibt lüfterlos und mobil.
- Ökosystem: Wenn du bereits ein iPhone oder einen Mac nutzt, spielt das Zusammenspiel seine Stärken aus: Handoff, iCloud, AirDrop, universelles Copy & Paste, gemeinsamer Schlüsselbund – all das macht den Alltag spürbar reibungsloser.
- Wertstabilität: iPads gelten traditionell als wertstabil. Das ist wichtig, wenn du planst, dein Gerät in ein paar Jahren weiterzuverkaufen oder zu tauschen.
Natürlich gibt es Situationen, in denen ein klassischer Laptop oder ein Windows-Convertible sinnvoller ist – etwa wenn du stark von spezifischer Windows-Software abhängig bist oder regelmäßig komplexe Development-Umgebungen fährst. Für die breite Masse aus Kreativen, Studierenden, Wissensarbeitern und Vielreisenden bleibt das iPad Pro aber eine der attraktivsten All-in-One-Lösungen.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Am Ende läuft alles auf eine simple Frage hinaus: Was willst du von deinem Gerät? Wenn du ein leichtes, extrem schnelles, vielseitiges Gerät suchst, das Notizbuch, Zeichenblock, Entertainment-Maschine und Laptop-Ersatz in einem ist, dann ist das iPad Pro derzeit eines der überzeugendsten Produkte auf dem Markt.
Es ist teuer – vor allem mit Zubehör. Aber es ist auch eines der wenigen Geräte, die tatsächlich mehrere andere Hardware-Kategorien ersetzen können. Wenn du heute mit einem älteren Laptop kämpfst, dein Tablet zu schwach ist und dein Smartphone ständig am Limit, könnte der Schritt zu einem starken, zukunftssicheren iPad Pro wirtschaftlich sogar Sinn machen.
Die Mischung aus Performance, Display-Qualität, Apple Pencil, Keyboard-Option und dem ausgereiften App-Ökosystem sorgt dafür, dass du dich weniger mit Technik und mehr mit deinen Ideen beschäftigst. Und ist es nicht genau das, was gute Technologie tun sollte?
Vielleicht ist die spannendste Frage am Ende nicht, ob du dir ein iPad Pro leisten kannst – sondern ob du es dir leisten kannst, weiter in alten Geräte-Komfortzonen stecken zu bleiben?


