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iOS 26: Drei Viertel der neuen iPhones nutzen Apples neues System

14.02.2026 - 07:19:12

Apple meldet eine starke Verbreitung von iOS 26 auf 74 Prozent der neuen iPhones. Die offiziellen Daten korrigieren frühere Dritt-Anbieter-Berichte und zeigen eine robuste Adoption.

Apple hat erstmals offizielle Zahlen zur Verbreitung von iOS 26 veröffentlicht. Demnach läuft das neueste Betriebssystem bereits auf 74 Prozent aller iPhones, die in den letzten vier Jahren auf den Markt kamen. Die Daten beenden Monate der Spekulation und korrigieren frühere Dritt-Anbieter-Berichte, die von einer deutlich langsameren Verbreitung ausgingen.

Offizielle Zahlen zeigen robuste Verbreitung

Die von Apple auf seiner Entwicklerseite veröffentlichten Daten, gemessen am 12. Februar 2026, zeigen ein klares Bild. Bei allen aktiven iPhones – unabhängig vom Alter – nutzen 66 Prozent bereits iOS 26. 24 Prozent verbleiben auf iOS 18, die restlichen 10 Prozent auf noch älteren Versionen. Besonders stark ist die Verbreitung bei neueren Geräten: Von den iPhones der letzten vier Jahre haben 74 Prozent aufgerüstet.

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Im iPad-Ökosystem ist die Verbreitung erwartungsgemäß etwas niedriger. 57 Prozent aller aktiven Tablets nutzen iPadOS 26, bei Geräten der letzten vier Jahre sind es 66 Prozent. Diese Differenz ist typisch und wird oft auf längere Nutzungszyklen sowie den verstärkten Einsatz in Unternehmen und Bildungseinrichtungen zurückgeführt.

Ein etwas gemächlicherer Start als bei iOS 18

Ein Vergleich mit dem Vorgänger zeigt jedoch eine leichte Verlangsamung. Zum ähnlichen Zeitpunkt im Veröffentlichungszyklus war iOS 18 bereits auf 76 Prozent der damals neuen iPhones installiert. iOS 26 erreichte die 74-Prozent-Marke erst nach 150 Tagen – also mit einer gewissen Verzögerung.

Was bedeutet dieses leicht gebremste Tempo? Es zeigt, dass die überwältigende Mehrheit der Nutzer zwar weiterhin zuverlässig aktualisiert, der anfängliche Run jedoch etwas geringer ausfiel. Für Entwickler und Apples Ziel einer einheitlichen, sicheren Plattform sind selbst solche kleinen Verschiebungen relevant.

Gründe für die langsamere Verbreitung

Mehrere Faktoren könnten für das moderatere Tempo verantwortlich sein. Ein zentraler Punkt ist die neue „Liquid Glass“-Designsprache, ein umfassendes visuelles Redesign, das einige Nutzer möglicherweise zunächst zögern ließ.

Auch die geänderte Hardware-Kompatibilität spielt eine Rolle. iOS 26 unterstützt ältere Modelle wie das iPhone XS und XR nicht mehr, was den Kreis der berechtigten Geräte natürlicherweise begrenzt. Zudem hat Apple seine Software-Strategie angepasst: Nutzer können nun auf der vorherigen Hauptversion bleiben und trotzdem wichtige Sicherheitsupdates erhalten. Diese Option könnte für manche den Druck nehmen, sofort zu upgraden.

Klare Korrektur von Fehlinformationen

Trotz des leichten Rückstands bleiben Apples Verbreitungsraten ein Benchmark der Mobilfunkbranche. Die offiziellen Zahlen dienen auch als wichtige Richtigstellung irreführender Dritt-Anbieter-Daten aus Ende 2025. Diese hatten aufgrund von Änderungen in der Datenerfassung von Safari irrtümlich eine alarmierend niedrige Adoption gemeldet.

Die aktuelle Verbreitung ist ein entscheidender Vorteil für Sicherheit und Entwicklung. Sie ermöglicht es Entwicklern, Apps mit den neuesten Tools zu programmieren, und stellt sicher, dass die große Mehrheit der Nutzer durch aktuelle Sicherheits-Patches geschützt ist.

Der stetige Aufwärtstrend wird sich voraussichtlich fortsetzen. Mit kleineren Updates wie iOS 26.3, die Fehlerbehebungen und Sicherheitsverbesserungen bringen, werden wahrscheinlich weitere Nutzer wechseln. Historisch gesehen steigen die Installationsraten für neue Betriebssysteme bei Apple stets auf über 90 Prozent, bevor auf der WWDC die nächste Hauptversion angekündigt wird.

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