iOS 26: Apples neues Design und die langsame Akzeptanz
21.01.2026 - 23:12:12Mit iOS 26 hat Apple das iPhone-Erlebnis grundlegend neu gestaltet. Das Update bringt den größten optischen Wandel seit über einem Jahrzehnt – doch die Nutzer zögern mit der Installation.
Die im September 2025 veröffentlichte Version führt das neue Designkonzept „Liquid Glass“ ein. Es verleiht Menüs, App-Symbolen und der Sperrbildschirm-Uhr einen durchscheinenden, glasähnlichen Look. Neben diesem visuellen Großprojekt wurden auch Kern-Apps wie Nachrichten, Telefon und Karten überarbeitet. Für Spieler gibt es eine komplett neue Gaming-App. Trotz der optischen Revolution bleiben die grundlegenden Bediengesten erhalten. Das soll den Einstieg für Neulinge und Umsteiger erleichtern.
Der erste Kontakt mit iOS 26 findet am neu gestalteten Sperrbildschirm statt. Um ihn anzupassen, genügt ein langer Druck auf den entsperrten Bildschirm. In dem sich öffnenden Menü kann die Uhr individuell gestaltet werden: Nutzer wählen Schriftart, Farbe und können den neuen „Glass“-Effekt aktivieren. Besonders ist die „3D Spatial Scene“-Funktion. Sie verwandelt ein normales Foto in ein Hintergrundbild mit subtiler Bewegung, die sich beim Kippen des Telefons entfaltet.
Auch die Widget-Platzierung ist flexibler. Sie können nun nicht mehr nur oben, sondern auch am unteren Bildrand positioniert werden – für einen einfacheren Zugriff mit einer Hand.
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Die Personalisierung setzt sich auf dem Startbildschirm fort. Im Bearbeitungsmodus („Wackelmodus“) findet sich unter „Anpassen“ eine neue Welt an Optionen. App-Symbole können in der Größe verändert und mit verschiedenen Stilen versehen werden. Der „Clear“-Stil gibt ihnen einen mattierten Glas-Look, durch den der Hintergrund schimmert. Eine Farbton-Option erlaubt es zudem, die Icons an den Hintergrund oder sogar die Farbe des eigenen Handyhüllen anzupassen.
Intuitive Gesten für die Navigation
Die Bedienung von iPhone-Modellen mit Face ID basiert auf einfachen, intuitiven Gesten. Sie sind der Schlüssel zur effizienten Nutzung.
Um das Telefon zu wecken, hebt man es einfach an oder tippt auf den Bildschirm. Die Entsperrung erfolgt durch einen Blick für die Face ID-Erkennung, gefolgt von einem Wisch von der unteren Kante nach oben. Dieselbe Geste bringt einen jederzeit von einer App zurück zum Startbildschirm.
Zum Wechseln zwischen geöffneten Apps wischt man vom unteren Bildschirmrand nach oben und hält kurz in der Mitte inne. Der App-Umschalter erscheint und zeigt Karten aller laufenden Apps. Ein Wischen nach links oder rechts blättert durch sie hindurch; ein Antippen wechselt zur App. Um eine App zu schließen, wischt man ihre Karte einfach nach oben und vom Bildschirm.
Für schnelle Einstellungen wischt man von der oberen rechten Ecke nach unten, um die Systemsteuerung mit Zugriff auf WLAN, Bluetooth und Helligkeit zu öffnen. Alle installierten Apps finden sich automatisch sortiert in der App-Bibliothek, die man durch Wischen nach links auf dem Startbildschirm erreicht.
Neue Features für Kommunikation und Alltag
iOS 26 verbessert die tägliche Kommunikation erheblich. Die Telefon-App erhält eine Anruf-Vorschau (Call Screening), die bei unbekannten Nummern mehr Informationen liefert, bevor man abhebt. So lassen sich unerwünschte Anrufe besser filtern.
Die Nachrichten-App wird persönlicher: Für Einzel- und Gruppenchats können nun individuelle Hintergründe festgelegt werden. Die neue Live-Übersetzung macht internationale Konversationen fließend, indem sie eingehende Nachrichten automatisch übersetzt. In Gruppenchats lassen sich jetzt auch Umfragen erstellen.
Neben der neuen Gaming-Zentrale hat Apple auch die Musik-App erweitert. Die „AutoMix“-Funktion erzeugt nahtlose Übergänge zwischen Songs. Die Wallet-App bietet verbesserte Funktionen für Boarding-Pässe von Airlines.
Analyse: Großes Update, zögerliche Nutzer
Die Einführung von iOS 26 markiert den größten visuellen Neuanfang für das iPhone seit iOS 7 vor über zehn Jahren. Das „Liquid Glass“-Design verleiht dem System ein modernes, lebendiges und tief personalisierbares Gefühl. Apple baute diese Ästhetik jedoch auf vertrauten Bedienfundamenten auf, um die Lernkurve flach zu halten.
Dennoch deutete die Industrieanalyse im Januar 2026 auf eine ungewöhnlich langsame Verbreitung hin. Daten des Analyseunternehmens StatCounter zeigten, dass nur etwa 15 bis 16 Prozent der aktiven iPhones vier Monate nach dem Start iOS 26 nutzten. Zum Vergleich: Vorgängerversionen wie iOS 18 und 17 hatten in einem ähnlichen Zeitraum Verbreitungsraten von über 50 Prozent erreicht. Später wurde angemerkt, dass diese Daten unzuverlässig sein könnten. Eine Änderung, wie der Safari-Browser seine Version meldet, könnte Analysedienste dazu verleiten, iOS 26-Geräte falsch zu identifizieren.
Ausblick: Feinschliff und KI-Integration
Apple entwickelt iOS 26 weiter. Die neueste Beta-Vorschau für Version 26.3 wurde am 12. Januar 2026 an Entwickler ausgeliefert. Diese schrittweisen Updates sollen weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen bringen.
Ein zentraler Entwicklungsbereich wird die Integration von Apple Intelligence bleiben, den On-Device-KI-Funktionen des Systems. Apple hat Frameworks für Drittanbieter bereitgestellt, um diese Fähigkeiten in ihre Apps einzubauen. Das deutet auf eine Zukunft hin, in der Live-Übersetzung und intelligente Texterstellung im gesamten iOS-Ökosystem verbreitet sind. Wenn sich Nutzer an das neue Design gewöhnen und weitere Funktionen in späteren Updates folgen, dürften die einzigartigen Fähigkeiten von iOS 26 noch stärker zum täglichen iPhone-Erlebnis werden.
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