iOS 26.3: Apples Update setzt auf Sicherheit und Öffnung
12.02.2026 - 07:32:12Apple schließt mit iOS 26.3 Dutzende Sicherheitslücken und erleichtert erstmals den Wechsel zu Android. Das Update bringt zudem neue EU-Pflichten.
Das Update, das diese Woche für alle berechtigten iPhones ab dem Modell 11 erschienen ist, ist vor allem ein essentielles Sicherheits-Update. Es behebt zahlreiche Schwachstellen, darunter eine, die bereits für gezielte Angriffe ausgenutzt wurde. Sicherheitsexperten raten dringend zur sofortigen Installation.
Kritische Sicherheitslücken geschlossen
Im Fokus stehen umfassende Patches. Apples Veröffentlichungshinweise listen Dutzende behobene Sicherheitslücken auf; Berichte sprechen von bis zu 39 geschlossenen Schwachstellen. Besonders kritisch: Die Lücke CVE-2026-20700, ein Speicherkorruptionsproblem, das die Ausführung von Schadcode ermöglichte. Sie wurde bereits aktiv ausgenutzt.
Zudem stärkt Apple die Privatsphäre. Für neuere iPhone-Modelle mit hauseigenen 5G-Modems gibt es die neue Funktion „Limit Precise Location“. Sie reduziert die Genauigkeit von Standortdaten, die an Mobilfunkanbieter gesendet werden. Die Verfügbarkeit hängt aktuell noch von der Unterstützung der Netzbetreiber ab.
Neuer Werkzeugkasten für Android-Wechsler
Eine kleine Revolution: iOS 26.3 führt erstmals ein natives „Zu Android übertragen“-Tool ein. Nutzer finden es in den Einstellungen und können damit Fotos, Nachrichten, Kontakte und sogar Passwörter drahtlos auf ein Android-Gerät übertragen. Das ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Apple und Google, um Plattformwechsel zu erleichtern.
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Was nicht übertragen wird? Geschützte Daten wie Gesundheitsinformationen. Dennoch ist das Tool ein großer Fortschritt gegenüber umständlichen Drittanbieter-Apps.
Feinschliff und EU-Vorgaben
Das Update poliert auch die Benutzeroberfläche. Die Hintergrundbilder-Galerie wurde neu sortiert, „Wetter“ und „Astronomie“ sind jetzt eigene Kategorien. Neue Live-Wetter-Hintergründe passen sich dynamisch den lokalen Bedingungen an.
Für Nutzer in der Europäischen Union bringt iOS 26.3 mehrere durch die Digital Markets Act (DMA)-Regulierung erzwungene Änderungen. Dazu gehört die Möglichkeit, Benachrichtigungen nun auch an Geräte außerhalb des Apple-Ökosystems, wie Smartwatches von Drittanbietern, weiterzuleiten.
Zudem wird die Kopplung von Drittanbieter-Audiozubehör so einfach wie bei AirPods. Bestimmte Peer-to-Peer-Verbindungen können nun auch hochbandbreitiges Wi-Fi nutzen. Alles Maßnahmen für einen offeneren digitalen Binnenmarkt.
Vorgeschmack auf die nächste große Welle
Aus Branchensicht ist iOS 26.3 ein incrementelles Update. Es legt den Fokus auf Sicherheit und Infrastruktur, nicht auf spektakuläre neue Funktionen. Es bereitet den Weg für iOS 26.4, das noch in diesem Monat in die Beta-Testphase gehen soll.
Dieses folgende Update wird mit Spannung erwartet. Gerüchte deuten auf eine grundlegende Überarbeitung von Siri hin, möglicherweise angetrieben durch fortschrittliche KI von Google. iOS 26.3 mag wie ein Wartungsrelease wirken – seine kritischen Sicherheitspatches und das strategische Android-Tool machen es jedoch zu einem wichtigen Schritt für das iPhone-Ökosystem.
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