iOS 26.3: Apples Öffnung für Drittanbieter-Geräte
18.01.2026 - 16:44:12iPhones werden endlich offener: Ein Software-Update beendet den App-Zwang für Kopfhörer und Smartwatches. Die EU-Regulierung zwingt Apple zum Kurswechsel.
Die Ära der lästigen Zusatz-Apps für jedes Bluetooth-Gerät geht zu Ende. Mit dem für Ende Januar 2026 erwarteten Update iOS 26.3 will Apple die Verbindung von Drittanbieter-Zubehör radikal vereinfachen. Künftig soll die Kopplung so einfach werden wie bei AirPods: Gerät in die Nähe halten, bestätigen, fertig. Dieser Paradigmenwechsel ist vor allem dem Druck der EU-Kommission geschuldet.
„Proximity Pairing“ für alle – dank EU-Gesetz
Der größte Fortschritt ist die Ausweitung der „Proximity Pairing“-Technologie. Bisher ein exklusives Feature für Apple-Produkte wie AirPods, wird sie mit iOS 26.3 für Drittanbieter-Geräte in der Europäischen Union freigegeben. Kopfhörer, Lautsprecher oder Tastaturen können dann einen Einrichtungsdialog auf dem iPhone-Display auslösen, sobald sie sich in der Nähe befinden.
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Hinter dieser Öffnung steht der Digital Markets Act (DMA) der EU. Das Gesetz verpflichtet sogenannte „Gatekeeper“ wie Apple, Wettbewerbern den gleichen Zugang zu ihren Systemen zu gewähren wie den eigenen Produkten. Für Verbraucher bedeutet das: weniger Friktion und mehr Auswahl. Für Hersteller wie Bose, Sony oder Sennheiser entfällt ein entscheidender Wettbewerbsnachteil.
Smartwatches erhalten iPhone-Benachrichtigungen
Die Öffnung geht über Audio-Zubehör hinaus. Erstmals sollen auch Drittanbieter-Smartwatches und Fitness-Tracker in der EU iPhone-Benachrichtigungen direkt am Handgelenk anzeigen können. Diese Funktion war bislang dem Apple Watch vorbehalten.
Nutzer von Geräten der Marken Garmin, Samsung oder Fitbit werden so nicht länger vom Benachrichtigungsstrom ihres iPhones abgeschnitten. Einzige Einschränkung: Es kann jeweils nur ein Wearable für die Weiterleitung aktiviert sein, um doppelte Alerts zu vermeiden. Ein großer Schritt hin zu einem durchmischten, flexiblen Geräte-Ökosystem.
Die Basics: So klappt die Verbindung auch heute schon
Während die neuen Features auf sich warten lassen, bietet das iPhone bereits heute leistungsstarke, app-freie Verbindungsmethoden. Die grundlegendste ist der klassische Bluetooth-Pairing-Prozess über die Einstellungen. Hier können Nutzer ihre Geräte auch klassifizieren – als Kopfhörer, Lautsprecher oder Autoradio – was die Audio-Ausgabe und Features wie die Lautstärkekontrolle im Gesundheits-Tagebuch verbessert.
Der „Made for iPhone“ (MFi)-Standard sorgt seit Jahren dafür, dass zertifizierte Produkte zuverlässig mit iOS funktionieren, ohne zusätzliche Software. Diese etablierten Methoden bleiben auch mit dem neuen Update relevant, besonders für Geräte, die nicht die neueste „Proximity“-Technologie unterstützen.
Was der Wandel für Nutzer und Markt bedeutet
Die Änderungen markieren einen Wendepunkt in Apples bisheriger Philosophie der geschlossenen Ökosysteme. Getrieben vom globalen Regulierungsdruck, öffnet sich der Konzern schrittweise. Sollten sich die neuen Features in der EU bewähren, ist eine weltweite Ausrollung wahrscheinlich.
Für Verbraucher bedeutet das mehr Freiheit und weniger „Vendor-Lock-in“. Die Bindung an eine einzige Marke lockert sich. Für Zubehör-Hersteller eröffnen sich neue Chancen: Sie können künftig mit einer nahtlosen Nutzererfahrung werben und müssen sich nicht mehr nur über Hardware-Spezifikationen definieren. Die Zukunft der iPhone-Konnektivität verspricht intuitiver und app-freier zu werden.
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