IonQ Aktie: Zahlen unter Beschuss
22.02.2026 - 12:58:26 | boerse-global.deIonQ steht vor einer entscheidenden Woche. Überschattet von schweren Vorwürfen eines Short-Sellers und einer deutlichen Kurskorrektur seit Jahresbeginn, präsentieren die Quantencomputer-Spezialisten am 25. Februar ihre Ergebnisse für das vierte Quartal. Für Anleger stellt sich die drängende Frage: Können operative Erfolge die Zweifel am Markt ausräumen oder verfestigt sich der Abwärtstrend?
Vorwürfe drücken die Stimmung
Die aktuelle Nervosität der Marktteilnehmer spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Am Freitag gab die Aktie an der Heimatbörse um 4,58 Prozent nach und schloss bei 31,90 US-Dollar. Auch in Europa startete das Papier schwach ins Wochenende und notierte bei 27,10 Euro.
Hauptursache für die anhaltende Skepsis ist ein Bericht des Short-Sellers Wolfpack Research vom 4. Februar. Darin werden dem Unternehmen irreführende Angaben bezüglich der Finanzierung durch Pentagon-Verträge vorgeworfen. Diese Anschuldigungen haben nicht nur das Sentiment belastet, sondern auch juristische Konsequenzen nach sich gezogen: Die Kanzlei Scott+Scott hat eine Untersuchung eingeleitet, um mögliche Pflichtverletzungen des Vorstands gegenüber den Aktionären zu prüfen.
Operatives Wachstum und Zukäufe
Trotz des externen Gegenwinds zeigen die fundamentalen Daten des Unternehmens eine andere Dynamik. Im dritten Quartal konnte IonQ den Umsatz im Jahresvergleich um 222 Prozent auf 39,9 Millionen US-Dollar steigern und übertraf damit die eigenen Prognosen deutlich. Das Management hob daraufhin die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 auf eine Spanne von 106 bis 110 Millionen US-Dollar an.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Expansion voran. Mit der Übernahme von SkyWater Technology für 1,8 Milliarden US-Dollar sichert sich IonQ eine eigene Lieferkette und vertieft die vertikale Integration. Gestützt wird diese Strategie durch eine solide Kapitalausstattung: Die Pro-forma-Barmittel belaufen sich nach einer jüngsten Kapitalerhöhung auf 3,5 Milliarden US-Dollar.
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Gemischte Signale der Investoren
Die institutionellen Anleger reagieren unterschiedlich auf die Gemengelage. Während die norwegische Zentralbank Norges Bank massiv investierte und 200 Millionen US-Dollar in das Unternehmen steckte, zeigt sich Amazon mit einer kleineren Position von rund 300.000 US-Dollar zurückhaltender. Insgesamt bauten im letzten Quartal 435 institutionelle Investoren ihre Bestände aus, während 241 ihre Anteile reduzierten.
Der Fokus liegt nun vollständig auf dem 25. Februar. Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Verlust von 0,5125 US-Dollar pro Aktie. Sollte das Management neben den reinen Zahlen auch die Bedenken bezüglich der Wolfpack-Vorwürfe entkräften können, dürfte dies der Aktie neuen Halt geben. Bleiben die Antworten jedoch vage, droht angesichts der hohen Volatilität weiterer Abgabedruck.
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