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International Paper Aktie: Doppelte Belastung

24.02.2026 - 09:00:41 | boerse-global.de

Die Aktie von International Paper verliert deutlich, getrieben von einem überraschenden Preisverfall im Verpackungsmarkt und dem Dividendenabschlag. Die strategische Aufspaltung des Konzerns steht vor operativen Herausforderungen.

Anleger von International Paper erlebten zum Wochenstart einen deutlichen Rücksetzer. Neben dem rechnerischen Dividendenabschlag belastet ein überraschender Preisverfall am Verpackungsmarkt den Kurs. Kann die laufende strategische Neuausrichtung diesen operativen Gegenwind abfedern?

Gestern handelte die Aktie ex Dividende. Aktionäre, die zu diesem Zeitpunkt investiert waren, erhalten am 17. März eine Quartalsausschüttung von 0,4625 US-Dollar je Anteilsschein. Der Kursrückgang von rund 7,1 Prozent auf ein Tagestief von 43,44 US-Dollar ging jedoch weit über den reinen Dividendenabschlag hinaus und spiegelte wachsende Sorgen über die Branchenentwicklung wider.

Preisdruck am Verpackungsmarkt

Hauptursache für den Verkaufsdruck waren neue Daten vom nordamerikanischen Markt für Wellpappenrohpapier. Laut dem Fastmarkets RISI-Index sanken die Preise im Februar überraschend um 20 US-Dollar pro Tonne. Dies markiert den ersten Preisrückgang seit November 2023.

Marktbeobachter führen diese Entwicklung auf eine Kombination aus schwacher regionaler Nachfrage und einem verstärkten Zustrom europäischer Importe zurück. Die unerwartete Preissenkung gefährdet die zuvor für das Frühjahr antizipierten Preiserhöhungen. Dies belastet die kurzfristigen Umsatzprognosen für große Verpackungsproduzenten unmittelbar.

Strategischer Umbau und Insiderkäufe

Diese Marktunsicherheit trifft das Unternehmen mitten in einer tiefgreifenden Transformation. Das Management plant die geografische Aufspaltung in zwei eigenständige, börsennotierte Konzerne. Dabei sollen die nordamerikanischen Vermögenswerte von den Aktivitäten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika getrennt werden.

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Um die Effizienz vor der Abspaltung zu steigern, durchläuft die europäische Sparte derzeit strikte Kostensenkungsprogramme. Trotz der Restrukturierungskosten hält die Konzernführung für das Geschäftsjahr 2026 an einem bereinigten EBITDA-Ziel zwischen 3,5 und 3,7 Milliarden US-Dollar fest. Ein Signal der Zuversicht setzte CEO Andrew Silvernail bereits Ende Januar: Er erwarb 50.000 Aktien für knapp zwei Millionen US-Dollar.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie stabil sich die Margen angesichts des neuen Preisdrucks entwickeln. Für den 17. März ist zunächst die Dividendenzahlung terminiert, während die Umsetzung der Konzernteilung der zentrale Faktor für die langfristige Bewertung bleibt.

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