Intellego Aktie: Bilanzskandal eskaliert
23.02.2026 - 04:26:56 | boerse-global.deIntellego Technologies steht vor den Trümmern seiner Bilanz. Eine forensische Untersuchung von KPMG offenbart das schockierende Ausmaß systematischer Umsatzfälschungen, während die schwedische Justiz bereits gegen die ehemalige Führung ermittelt. Kann die heute stattfindende Generalversammlung den endgültigen Absturz noch verhindern?
Massive Verluste und Korrekturen
Die vor wenigen Tagen veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal 2025 zeichnen ein verheerendes Bild. Zwar stieg der Gruppenumsatz auf dem Papier leicht auf 25,6 Millionen SEK (Vorjahr: 21,2 Millionen SEK), doch das operative Ergebnis (EBIT) brach ein. Der Verlust weitete sich massiv auf -88,5 Millionen SEK aus, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 15,2 Millionen SEK zu Buche stand.
Für das Gesamtjahr 2025 wird der bereinigte Umsatz nun mit lediglich 98 Millionen SEK angegeben. Als künftige operative Basis sieht das Management die Daro Group, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 7,3 Millionen GBP bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent erzielte.
Systematischer Betrug aufgedeckt
Hinter den drastischen Zahlenkorrekturen steckt ein beispielloser Skandal. Die forensischen Prüfer von KPMG stellten fest, dass im Geschäftsjahr 2024 von 136,8 Millionen SEK an untersuchten Umsätzen ganze 133,9 Millionen SEK niemals hätten verbucht werden dürfen. Noch schwerwiegender ist die Erkenntnis, dass für 2025 gemeldete Umsätze in Höhe von 640 Millionen SEK schlichtweg gefälscht waren.
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Laut dem Untersuchungsbericht wurden interne Kontrollmechanismen gezielt umgangen. Infolgedessen hat der Vorstand eine weitere Strafanzeige gegen den ehemaligen CEO Claes Lindahl erstattet. Dieser steht bereits im Visier der schwedischen Behörden für Wirtschaftskriminalität, die wegen des Verdachts auf schweren Betrug ermitteln.
Neuanfang unter extremem Druck
Heute entscheidet die außerordentliche Generalversammlung in Stockholm über die Neubesetzung des vierköpfigen Verwaltungsrats. Der seit November amtierende Interims-CEO Jacob Laurin steht vor der Herkulesaufgabe, das Vertrauen der Märkte zurückzugewinnen. Die Hürden sind hoch: Neben den juristischen Altlasten schwebt ein aktiver Delisting-Antrag der Nasdaq Stockholm über dem Unternehmen. Da die weitere Existenz ungewiss ist, verzichtete das Management vorerst auf jegliche Prognose für das Geschäftsjahr 2026.
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