Intel, Panther

Intel Panther Lake: Integrierte Grafik schlägt dedizierte GPUs

18.01.2026 - 22:22:12

Intels neue Core Ultra Series 3 Prozessoren erreichen mit ihrer integrierten Xe3-Grafik erstmals Leistungsniveaus dedizierter Grafikkarten und revolutionieren damit Gaming-Laptops.

Intel revolutioniert mit seinen neuen Panther-Lake-Prozessoren den Markt für Gaming-Laptops. Die integrierte Grafik Xe3 erreicht erstmals Leistungsniveaus, die dedizierte Grafikkarten herausfordern – und macht High-End-Gaming auf schlanken Notebooks möglich.

Ein Quantensprung für die iGPU

Auf der CES 2026 stellte Intel seine neue Prozessorgeneration Core Ultra Series 3 „Panther Lake“ vor. Die Sensation: Die integrierte Grafik Xe3 zeigte in einer Demo 170 Bilder pro Sekunde in Cyberpunk 2077. Dieser Leistungssprung markiert das Ende einer Ära, in der anspruchsvolles Gaming zwingend eine separate, stromhungrige Grafikkarte erforderte.

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Benchmarks, die überzeugen

Die beeindruckenden 170 FPS in Cyberpunk wurden mit Intels XeSS-Upscaling erreicht. Doch auch ohne diese Technik überzeugt Panther Lake: In einem Hands-on-Test auf der Messe lief das Spiel in 1080p mit aktiviertem Raytracing bei durchschnittlich 52 FPS. Auf Ultra-Einstellungen ohne Upscaling waren es immer noch spielbare 43 FPS.

Diese Performance ist vergleichbar mit Laptops, die mit einer dedizierten Nvidia RTX 4050 ausgestattet sind. Auch andere anspruchsvolle Titel wie Battlefield 6 oder Marvel Rivals laufen flüssig in 1080p mit hohen Details. Ältere Spiele wie Shadow of the Tomb Raider bringen es auf stolze 82 FPS.

Der Markt gerät ins Wanken

Intels Coup stellt die langjährige Dominanz von AMD und Nvidia im mobilen Gaming in Frage. Bislang galten AMDs APUs als Maßstab für integrierte Grafikleistung. Doch während AMD in Laptops noch auf die RDNA-3.5-Architektur setzt, hat Intel einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht.

Die Leistung der Arc B390 iGPU erreicht oder übertrifft nun die einer separaten GeForce RTX 4050 Laptop GPU. Das verändert die Spielregeln für Mainstream-Gaming-Notebooks grundlegend. Eine klobige, dedizierte Grafikkarte ist für ein gutes 1080p-Gaming-Erlebnis nicht mehr zwingend nötig.

Revolution für Handheld-PCs und Ultrabooks

Die Auswirkungen gehen weit über klassische Laptops hinaus. Die effiziente Leistung des kleinen Chips könnte den Handheld-PC-Markt aufmischen, der derzeit von AMD-Technologie dominiert. Intel arbeitet bereits an einer Panther-Lake-Variante speziell für Handheld-Geräte.

Eine neue Architekturkomponente, die „Low-Power-Island“, soll zudem sicherstellen, dass die hohe Leistung nicht auf Kosten der Akkulaufzeit geht. Das ist ein entscheidender Faktor sowohl für Ultrabooks als auch für tragbare Konsolen.

Ab dem 27. Januar kommen die ersten Laptops mit Core-Ultra-Series-3-Prozessoren auf den Markt. Die Branche wird genau beobachten, wie dieses neue Leistungsniveau die Zukunft des mobilen PC-Gaming prägt. Für Verbraucher bedeutet es mehr Leistung in schlankeren, langlebigeren und möglicherweise günstigeren Geräten.

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